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    HatterSina Novak hat die Klasse S schon fest im Blick

    Helena Wayand mit Orchide (RFV Lasterbach), Karen Wisser und Maicon (Süttenbacher RSG) und Guido Augustin auf Querida (RSG Berghof) waren die Gewinner in drei Abteilungen der Siegerrunde im Hauptspringen der Klasse M beim Sommerturnier der Springreiter im geradezu überschwemmten Stadion in Hattert. Das Wetter führte Regie, und die durchweg ansehnlichen Auftritte aller Übriggebliebenen im Parcours waren ein Extra-Erfolg.

    Sina Novak vom RV Montabaur-Horressen gefiel beim Sommermeeting der Springreiter in Hattert mit feinen und erfolgreichen Ritten auf Shirkan Z (Foto) und Luna.  Foto: Achim Heinrich
    Sina Novak vom RV Montabaur-Horressen gefiel beim Sommermeeting der Springreiter in Hattert mit feinen und erfolgreichen Ritten auf Shirkan Z (Foto) und Luna.
    Foto: Achim Heinrich

    Wetterfeste Amazonen

    Von über 100 Startern blieben lediglich 21 im Geschäft - und das waren überwiegend die wohl wetterfesteren Amazonen. Zwei Siege und weitere sieben Ränge in weiblicher Hand komplettierten das Kuriosum dieser Endrunde.

    Sina Novak aus Montabaur-Horressen strahlte über ihren zweiten Rang in der 2. Abteilung auf ihrem schicken zehnjährigen dunkelbraunen gekörten Hengst Shirkan. Mit der elfjährigen Oldenburgerin Luna hatte sie bereits am Vortag eine Abteilung des Zwei-Phasen-Springens der Klasse M gewinnen können, sie aber für die Prüfung am Sonntag zur Schonung zurückgezogen. Beide Pferde wurden vom Vater selbst gezüchtet und sind sehr erfolgreich in der Klasse M unterwegs. "Noch zwei Turniere", sagt die angehende Auszubildende zur Steuerfachangestellten, die ihr Pädagogikstudium derweil parkt, "dann stehen erst einmal viel Weide und Geländeritte auf dem Programm bis zur nächsten Saison" - wenn es mit weiteren Herausforderungen in der Klasse S weitergehen soll nach ersten hoffnungsvollen Tests.

    Trainer ist derzeit meistens der Vater, weil die Pferde zu Hause stehen - viel gelernt hat sie von Hans-Werner Düster, sagt Sina, dem Reitlehrer in Montabaur-Horressen.

    Denise Manns, die "Nachbarin" aus Boden, die seit einigen Jahren für den RV Neuwied reitet, zog ihre Pferde auch überraschend vor dem Finale aus Vernunft zurück, nachdem sie am Vortag einen furiosen Auftritt im Zwei-Phasen-Springen mit allen drei Pferden hingelegt hatte: Einen Sieg mit ihrem 16-jährigen "Powerboy" Lybero, den zweiten Rang mit der achtjährigen Clara und einen fünften Platz mit der 13-jährigen Comtesse, beide aus westfälischer Zucht.

    Der jugendliche Nachwuchs, dem dieses Turnier vorwiegend gewidmet war, gewann mit den ganz grünen Turnier-Debütanten auf der ganzen Linie: gegen das miserable Wetter und für den Sport mit Pferd nach dem Motto "gemeinsam durch dick und dünn". Runde um Runde zogen die Reiterlein an den Richtern vorbei, mit ihren fein herausgebrachten Pferden, nass bis auf die Haut und immer noch eifrig konzentriert. "Du musst jetzt ganz ruhig durchatmen, gleich sind wir dran", erklärte Janna ihrem Pony und rückte zugleich den triefenden Talisman zurecht, der am Martingal baumelte.

    Großes Lob auch für die Richter, Josef Jürgens (Montabaur-Horressen) und Wolfgang Weinand (Raubach), die drei Stunden lang unverdrossen lobten, Trost und Tipps vergaben in den fünf verschiedenen Prüfungen.

    Hohe Note für Oliver Lemmer

    Das Schaufenster für die sportliche Zukunft bestritt auch der vierbeinige Nachwuchs am Eröffnungstag mit eindrucksvollen Auftritten in seinen Spezialprüfungen - und da sind allerdings eher Profis gefragt, um die angeborenen Fähigkeiten ins rechte Licht zu setzen. Das zeigte eindrucksvoll der fünfjährige braune Holsteiner Hengst Cascajo von Christo-Aljano, vorgestellt von dem Rheinländer Oliver Lemmer. In Klasse L und M erhielt das Paar die championatsverdächtige Note 8,3 für eine herrliche Galoppade, bestechende Technik am Sprung, Vermögen und Rittigkeit. Lemmer zeigte gleich noch einen künftigen Crack vor, auf dem zweiten Platz in der Klasse M (8,2) - den rheinischen Hengst Felix von Felicio-Grand Canyon.

    Der Sommer fand lediglich im Titel des Turniers statt - sonst gab es Regen satt wie vorausgesagt beim dennoch gut gelungenen und bestens frequentierten Turnier der neuen Machart für Hattert in dieser Jahreszeit, die 21 Jahre lang dem weltumspannenden Springsport vorbehalten war.

    Von unserer Mitarbeiterin

    Christiane Webendoerfer

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