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  • Löwenlauf: Uwe Jungbluth feiert einen Start-Ziel-Sieg

    Hachenburg. Bereits vormittags wurden beim Löwen-Marathon an der Rundsporthalle die ersten Raubtiere aus ihren Käfigen gelassen. Auf dem ersten Viertel der 42,2 Kilometer langen Distanz war klettern angesagt. Bis zum ersten "Höhepunkt" dem "Großen Weißenstein" verlief der Parcours fast permanent bergauf.

    Die drei schnellsten Marathonläufer in Hachenburg, von links: Matthias Stoffels (Dritter), Uwe Jungbluth (Sieger) und Marco Groth (Zweiter).
    Die drei schnellsten Marathonläufer in Hachenburg, von links: Matthias Stoffels (Dritter), Uwe Jungbluth (Sieger) und Marco Groth (Zweiter).
    Foto: Eberhard Jung

    Schon oft hat der Berzhausener Uwe Jungbluth (ASG Altenkirchen) am Löwenmarathon teilgenommen. Diesmal sollte es aber nach seinen Aussagen der endgültig Letzte sein. Deshalb hatte er sich auch besonders viel vorgenommen. Von Beginn an setzte er sich an die Spitze: "Ich bin sofort volles Rohr gelaufen." Hinter ihm gingen die Verfolger wesentlich bedächtiger an ihre Aufgabe. Der 19-jährige Schüler Marco Groth (LG Sieg), der seinen ersten Marathon bestritt, konnte sich mit deutlichem Abstand auf den Führenden zunächst auf Platz zwei etablieren. Dann folgten vier abfallende Kilometer. An der Verpflegungsstelle am Dreifelder Golfplatz hatten die Teilnehmer fast die Hälfte zurückgelegt. Der Berzhausener Finanzbeamte führte weiter recht deutlich. Der Abstand zum Nächstplatzierten betrug fast sechs Minuten. Marco Groth folgte, und Matthias Stoffels (ALT Nauorter Brauer) hatte sich zwischenzeitlich auf den dritten Rang vorgekämpft. Lange mussten die Zuschauer auf die erste Frau warten, dann kamen sie aber massiv im Dreierpack. In kurzem Abstand hintereinander nahmen Ulrike Steeger (LLG St. Augustin), Sigrid Hoffmann (LG Westerwald) und Ilona Schlegel (Melpomme Bonn) ihre Getränke zu sich.

    Nach einem relativ flachen Teilstück ging’s wieder ans Eingemachte. Uwe Jungbluth musste gehörig leiden. Sein hohes Anfangstempo wirkte sich nun aus. Er wurde vor allem an der Steigung zum Gräbersberg von Kilometer zu Kilometer langsamer. Doch er konnte es sich leisten, denn sein Vorsprung war beträchtlich. Auf den letzten Kilometern zum Ziel am "Alter Markt" konnten es die Akteure bergab laufen lassen, nicht unbedingt ein Vergnügen für die Oberschenkel. Vorjahressieger Jungbluth wurde auch diesmal nicht bezwungen. Er siegte unangefochten in 2:48:43 Stunden und war damit hochzufrieden, obwohl er seine Bestzeit aus dem vergangenen Jahr von 2:43:54 Stunden um fünf Minuten verfehlte.

    Obwohl Jungbluth Tempo rausnehmen musste, hatte sich sein Vorsprung dennoch vergrößert. Groth war nach 2:56:01 Stunden als Zweiter im Ziel. Sein Fazit lautete: "Hart für den Kopf - allein zu laufen." Aber das sind die Feinheiten, die den Landschaftslauf von einem Citylauf unterscheiden.

    Diesmal erreichten 106 Marathonläufer das Ziel - im vergangenen Jahr waren es noch 131 gewesen. Aber diese Finisher haben nicht nur dem kräftigen Westerwaldwind widerstanden, sondern auch einen Höhenunterschied von fast 500 Metern bewältigt und der Einsamkeit des Läufers auf den Westerwälder Höhen getrotzt. Matthias Stoffels hatte seine Position auf dem zweiten Abschnitt gefestigt und erreichte nach 3:03:56 Stunden als Dritter das Ziel. Der 31-jährige Industriekaufmann hat bereits bei 18 Marathonläufen gefinisht, diesmal schaffte er sogar seinen persönlichen Rekord. Die Streckenbestzeit steht allerdings bei 2:36:43 Stunden, die Benjamin Rossmann 2004 aufstellte. Die Frauen hatten es beim Löwenmarathon nicht so eilig. Mit 3:48:03 Stunden war Sigrid Hoffmann die Schnellste. Zur Erinnerung: Der Streckenrekord von Christina Richard aus 2002 liegt bei 3:12:32 Stunden. Ulrike Steeger musste im zweiten Abschnitt die Siegerin noch passieren lassen und landete so auf Platz zwei. Sie benötigte 3:50:22 Stunden. Ilona Schlegel sicherte sich in 3:52:01 die Bronzemedaille.

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