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    Handball: Mülheim rechnet sich etwas aus

    Mülheim/Moselweiß/Vallendar - Das Stimmungsbarometer hätte nach dem vergangenen Wochenende nicht unterschiedlicher sein können. Während sich rechts des Rheins die Oberliga-Handballer des HV Vallendar über den Derbysieg gegen den TV 05 Mülheim freuten, herrschte auf der linken Seite eben beim Unterlegenen und dem Liganeuling TV Moselweiß (wieder einmal) Ernüchterung. Doch schon müssen die drei Teams wieder nach vorn schauen: Während sich Mülheim im Heimspiel gegen den TV Nieder-Olm Chancen ausrechnet, sehen sich Vallendar und Moselweiß bei ihren Auswärtsaufgaben als krasse Außenseiter.

    Im Derby in Vallendar war der Mülheimer Andreas Reick (hier im roten Trikot gegen Pascal Gras) schon wieder kurz im Einsatz, auch gegen den TV Nieder-Olm plant der TV 05 mit seinem Führungsspieler.  Foto: Thomas Frey
    Im Derby in Vallendar war der Mülheimer Andreas Reick (hier im roten Trikot gegen Pascal Gras) schon wieder kurz im Einsatz, auch gegen den TV Nieder-Olm plant der TV 05 mit seinem Führungsspieler.
    Foto: Thomas Frey

    SG Saulheim -

    HV Vallendar Sa., 17 Uhr

    Nach dem Derbysieg herrscht erst einmal Erleichterung in Vallendar. Durch die beiden Punkte hat sich das Team um Trainer Wolfgang Reckenthäler ein wenig Luft zu den unteren Tabellenplätzen verschafft. Allerdings stellt der Coach gleich fest: "Es wird sich wohl noch etwas ziehen, um dort unten richtig herauszukommen. Ich hoffe inständig, dass das aber nicht zu lange dauert." Für die nächste Aufgabe rechnet er sich zumindest nicht allzu viel aus. Saulheim will oben mitspielen und steht mit 8:2 Punkten auf dem dritten Rang. Lediglich beim TV Mülheim musste sich die SG geschlagen geben. "Wir brauchen schon einen sehr guten Tag, um da irgendetwas zu reißen. Der Heimvorteil der Saulheimer ist eine hohe Hypothek", sagt Reckenthäler.

    Schon im vergangenen Jahr unterlag sein Team im Ritter-Hundt-Zentrum mit 33:40. "Wir fahren als krasser Außenseiter dorthin. Ein Punktgewinn wäre schon eine kleine Sensation", fügt der HVV-Coach an. Zumal er nach dem fünften Spieltag schon wieder Abstriche in seinem Kader vornehmen muss. Denn der Derbysieg wurde bitter erkauft. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Sprungwurf verdrehte sich Philipp Müller das Knie. Die darauf folgende Diagnose war wie ein Schlag ins Gesicht: Kreuzbandriss. Müller, der vor allem für Stefan Baldus in der Abwehr eine Entlastung darstellte, wird den Rest der Saison definitiv ausfallen. Reckenthäler: "Mal sehen wie wir diesen Ausfall verkraften."

    TV 05 Mülheim -

    TV Nieder-Olm Sa., 19 Uhr

    Nach der knappen Niederlage im Derby gegen Vallendar war für die Mülheimer zu Wochenbeginn Wundenlecken angesagt. "Ich musste schon ein wenig Aufbauarbeit leisten", offenbart TV-Trainer Hilmar Bjarnason, "wir hatten uns schließlich viel vorgenommen, da war die Enttäuschung schon groß." Wie er selbst sagt, empfängt seine Mannschaft nun am Samstag den TV Nieder-Olm mit viel Wut im Bauch. "Wir können da einiges wieder gutmachen", sagt der Coach. Und das scheint auch gar nicht so abwegig zu sein. Der TV Nieder-Olm musste nach seinem Abstieg aus der 3. Liga im Jahr 2012 einige Abstriche in der Kaderplanung machen und seine Ansprüche zurückschrauben. Die vergangene Spielserie beendeten die Gäste auf dem neunten Platz - und genau dort hat sich Nieder-Olm nach fünf Spielen in der neuen Saison auch wieder eingependelt. Aus den zwei Auswärtsduellen brachte der ehemalige Drittligist allerdings noch keinen einzigen Punkt mit nach Hause. Ginge es nach den Mülheimern, soll sich an dieser Tatsache auch nach dem kommenden Spieltag nichts ändern. Bjarnason: "Nieder-Olm ist immer für einen tollen Handball gut. Aber wir gehen selbstbewusst in dieses Spiel. Wir werden alles geben, um die zwei Punkte hier zu behalten."

    Mülheim kann auch aus allen Kanonen schießen, denn der Kader ist prall gefüllt. Andreas Reick, der sich vor gut drei Wochen an der Hand verletzte, konnte im Derby gegen Vallendar - zwar dick bandagiert - schon 20 Minuten mitspielen. Einem wohl längeren Einsatz gegen Nieder-Olm steht somit nichts im Weg. Auch sonst sind alle Spieler fit.

    SF Budenheim -

    TV Moselweiß Sa., 19.30 Uhr

    Nach bislang vier Niederlagen stehen die Moselweißer erneut vor einer schwierigen Aufgabe: beim Tabellenvierten Budenheim. "Das Auftaktprogramm war für uns alles andere als günstig. Aber das kannst du dir eben nicht aussuchen", stellt Trainer Joachim Vogt klar. Und er weiß, dass es auch in Budenheim alles andere als einfach ist, zu punkten. Die Sportfreunde zeigen sich äußerst heimstark, überraschten in der vergangenen Spielserie mit dem vierten Platz - obwohl sie gerade erst in die Oberliga aufgestiegen waren. Diesen Weg nachzuahmen, dürfte für die Moselweißer illusorisch sein. Der Klassenverbleib ist für den TV das angestrebte Saisonziel. Vogt: "Wir gehen unseren eigenen Pfad. Für uns kommen noch die Spiele, in denen wir gewinnen werden, da bin ich fest davon überzeugt." Der bisherige Weg war recht steinig, vor allem auch, weil dem Trainer immer wieder Spieler fehlten. Nicht anders wird es am Samstag sein: Felix Rippinger und Peter Sauerborn stehen nicht zur Verfügung. Entsprechend laufen auch die Vorbereitungen nicht optimal. "Wir fangen jetzt aber nicht an, panisch zu werden. Wenn alles gut läuft, spielen wir bald auch wieder vollzählig", sagt Vogt.

    Budenheim zeichnet sich vor allem durch einen wurfgewaltigen Rückraum aus. Bei einer Videoanalyse hat Vogt aber auch Schwächen der Budenheimer aufgezeigt, die er mit seinem Team ausnutzen will. "Du musst dir immer ein Spiel anschauen, wo sie gewonnen und eins, wo sie verloren haben. Daran kannst du sehr gut Stärken und Schwächen ablesen", sagt Vogt.

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Eifler

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