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    Idar-ObersteinRiedl nervt großes Lazarett des SC Idar

    "Wer da ist, der kriegt ein Trikot", lacht Thomas Riedl, der Trainer des SC Idar-Oberstein vor dem Oberliga-Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Pfeddersheim. Und weil der Ex-Profi gerade zum Scherzen aufgelegt ist, packt er noch einen Spruch oben drauf: "Wir haben zum Glück ja unseren Ersatztorwart Andreas Forster - der ist universell einsetzbar."

    Den Ball immer genau im Blick hat Alex Ricardo Xavier do Nascimento. Alex, wie ihn alle beim SC Idar-Oberstein rufen, besticht immer wieder mit seinen tollen fußballerischen Fähigkeiten. Allerdings hat es der Brasilianer in den letzten Wochen nicht in die Startelf geschafft. Vielleicht klappt es ja gegen Pfeddersheim.  Foto: Joachim Hähn
    Den Ball immer genau im Blick hat Alex Ricardo Xavier do Nascimento. Alex, wie ihn alle beim SC Idar-Oberstein rufen, besticht immer wieder mit seinen tollen fußballerischen Fähigkeiten. Allerdings hat es der Brasilianer in den letzten Wochen nicht in die Startelf geschafft. Vielleicht klappt es ja gegen Pfeddersheim.
    Foto: Joachim Hähn

    So sehr der Coach den Flachs blühen lässt, so genervt ist er eigentlich vom Lazarett, das sich beim SC Idar gebildet hat. Neben vielen Spielern mit Kleinigkeiten wie bei Christoph Lawnik, Moussa Dansoko, Alexander Davidenko, Sören Schuck und Marvin Schehl (alle Magen-Darm-Grippe) oder Pascal Fuhr (Nasenbeinbruch), die einen Einsatz aber trotzdem fraglich machen, hat es einige Akteure auch schlimmer erwischt.

    Lehmann und Stalph verletzt, Koslowsky erneut operiert

    Da wäre zum Beispiel Nico Pantano, der am Samstag in Mechtersheim nach einem Zusammenprall Blut spuckte und drei Minuten vor der Pause ausgewechselt werden musste. "Alle Anzeichen haben für eine leichte Gehirnerschütterung gesprochen, aber er wollte partout nicht zum Arzt gehen, erzählt Riedl, mit unverhohlenem Unverständnis in der Stimme. Pantano hat mittlerweile zwar wieder trainiert, ob er aber auch spielen kann, steht noch nicht fest.

    Noch Schlimmer erwischt hat es wohl Yuki Stalph an der Hüfte und Michael Lehmann am Knie. Beide mussten sich einer Kernspinuntersuchung unterziehen. Eine Diagnose steht noch aus. "Ich hoffe, dass es bei beiden nichts Schlimmes ist, aber gerade Michael kennt seinen Körper gut und er hat ein ganz schlechtes Gefühl", sagt Riedl. "Gegen Pfeddersheim fallen Michael und Yuki jedenfalls aus", legt sich der Coach fest. Am schwersten aber hat es Eugen Koslowsky getroffen. Der Mann, der vor der Saison aus Waldalgesheim kam und in der Vorrunde wegen eines Kreuzbandrisses ausfiel, musste sich erneut am Knie operieren lassen. "Das ist wirklich bitter. Er war in der Wintervorbereitung so gut drauf", bedauert Riedl Koslowskys Pech und mutmaßt: "Ich denke, das war es für ihn mit dem Fußball. Er muss schließlich daran denken, dass es ein Leben nach dem Fußball gibt, in dem man auch ordentlich laufen können muss."

    Angesichts der unklaren Personalsituation ist natürlich auch offen, in welcher Formation Riedl und sein Trainerkollege Olaf Marschall spielen lassen werden. "Dazu kann ich im Moment wirklich nichts sagen, ich muss abwarten, wer gesund ist", bestätigt Riedl. Eigentlich müssten die Coaches eine grundsätzliche Entscheidung treffen und klären, ob im zentralen Mittelfeld wieder eine "Doppelsechs" hinter einem "Zehner" aufläuft oder ob das Zentrumsdreieck angriffslustig mit nur einem "Sechser", aber zwei offensiven Akteuren gebildet wird.

    "Eigentlich würden wir zu Hause gerne offensiver spielen lassen", sagt Riedl, aber wie wir in Mechtersheim erlebt haben, bedeuten viele Angreifer auf dem Platz noch lange keine bessere Offensive." Tatsächlich hatte Riedl beim 1:1 am vergangenen Samstag höchst offensiv gewechselt. Vor dem einzigen "Sechser" Eugen Vetter spielten danach mit Alex und Christoph Schmell zwei torgefährliche Spielgestaltertypen im Zentrum. Außerdem waren mit Tim Eckstein, Moussa Dansoko und Andy Riemer drei gelernte Stürmer auf dem Feld. Das Resultat der Riedlschen Risikobereitschaft war ernüchternd: "Wir hatten keine Torchance", stellte Riedl fest. Andererseits hat der SC-Coach die starken Auftritte seiner Offensivreihe in den Testspielen der Winterpause im Kopf.

    SC-Trainer wünscht sich größerer Zuschauerunterstützung

    Auf jeden Fall hat der Coach Respekt vor der TSG Pfeddersheim. "Das wird keine leichte Sache. Wir dürfen die TSG auf keinen Fall unterschätzen", sagt er.

    Nach wie vor geht Riedl nicht auf die Tabellensituation ein. Dabei ist der SC bei nur noch fünf Punkten Rückstand auf den Zweiten, den FSV Salmrohr, objektiv betrachtet im Aufstiegsrennen zurück. Riedl sagt nur: "Wir sind jetzt seit fünf Spielen ungeschlagen und wollen die Serie ausbauen." Und der Coach hofft, auf eine größere Zuschauerunterstützung: "Als ich früher noch im FCK-Trikot im Haag aufgelaufen bin, waren da immer 2000 Zuschauer. So viele müssen es ja nicht gerade werden, aber ein paar mehr würden der Mannschaft sicher noch einmal einen Schub geben", sagt Riedl.

    Spannend wird es am Samstag allemal, alleine schon bei der Beantwortung der Frage, welcher Spieler da ist und ein Trikot bekommt... sn

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