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    Bad KreuznachHockey: Für eine gute Vorbereitung ist kein Weg zu weit

    Bei seinem Vorbereitungsturnier hatte der Kreuznacher HC einiges zu bieten. Er präsentierte den Hockeyteams nicht nur einen passenden Rahmen für ihre Testspiele und ein attraktives Teilnehmerfeld - die Männermannschaften durften sich sogar mit Spielern aus Tschechien messen. Auch in Sachen Witterung konnten sich die Teams schon mal auf das einstellen, was sie in der Feldrunde erwarten könnte. Das Spektrum reichte von Sonnenschein bis Regen. Gute Bedingungen also, um sich auf die in Kürze beginnende Runde einzustimmen.

    Lang macht sich ein Spieler des Clubs zur Vahr aus Bremen (grünes Trikot), doch Christopher Knaul vom Kreuznacher HC setzt sich durch. Der KHC unterlag in der Vorbereitungspartie allerdings knapp mit 2:3. Foto: Klaus Castor
    Lang macht sich ein Spieler des Clubs zur Vahr aus Bremen (grünes Trikot), doch Christopher Knaul vom Kreuznacher HC setzt sich durch. Der KHC unterlag in der Vorbereitungspartie allerdings knapp mit 2:3.
    Foto: Klaus Castor

    Den Auftakt machen die KHC-Frauen. Sie bestreiten am 7. September beim Dürkheimer HC ihr erstes Punktspiel. Dem Absteiger in die Oberliga bleibt also noch etwas Zeit, um am Feinschliff zu basteln. "Die Arbeit gegen den Ball ist ausbaufähig. Nach vorne fehlt noch das ein oder andere", berichtete KHC-Trainer Christian Winkler. Das war auch der Tatsache geschuldet, dass der Kader nicht komplett war. Dem 5:1-Sieg im ersten Spiel gegen den Club zur Vahr Bremen wollte Winkler nicht zu viel Bedeutung beimessen, denn die Gäste waren nur zu acht angereist, suchten sich vor Ort Aushilfen. "Toll, dass sie trotzdem gekommen sind. Es ist schön, solche Teams dabei zu haben", freute sich Turnierleiter Stephan Rothländer. Gut 450 Kilometer hatten die Nordlichter für das Turnier zurückgelegt. Noch weiter war die Anreise von Slavia Hradec Kralove. Den tschechischen Klub und den KHC trennen immerhin 700 Kilometer.

    Doch zurück zu den KHC-Frauen. Sie bekamen es zudem zweimal mit der TG Frankenthal zu tun, mussten sich dem Regionalligisten mit 1:2 und 0:3 geschlagen geben. Trotzdem war Winkler nicht unzufrieden, hatte in den Partien Fortschritte gesehen. Mut für die neue Runde macht ihm, dass das Kollektiv zusammengeblieben ist. "Das spricht für den Zusammenhalt des Teams", sagte Winkler, der als Ziel den Wiederaufstieg angibt.

    Einen Tag nach den KHC-Frauen, also am 8. September, startet die zweite KHC-Männermannschaft in ihre Oberligasaison. Gegen die Tschechen hatte Coach Alex Dehmer ein junges Team aufgeboten, das von den beiden Routiniers Björn Weyl und Alex Jacob verstärkt wurde. Gegen die körperlich überlegenen Gäste zeigte sich die KHC-Zweite in Torlaune (8:3). "Die Jungs haben umgesetzt, was wir gesagt haben. Sie haben den Ball schnell angenommen und weitergeleitet, damit wir gar nicht so in die Zweikämpfe mussten", sagte Dehmer. Es freut ihn zu sehen, wie sich die Nachwuchskräfte entwickeln, wie sie mehr und mehr Verantwortung übernehmen. Im zweiten Duell gegen den THC Wiesbaden mussten sich die Gastgeber mit 1:8 geschlagen geben, doch gegen den Vertreter aus der 2. Regionalliga war das kein Beinbruch. "Unser Ziel ist es, wieder in der Oberliga-Spitze dabei zu sein. Und es geht darum, junge Spieler einzubinden", erklärte Dehmer, der auf einen stattlichen Kader zurückgreifen kann. 24, 25 Akteure stehen ihm zur Verfügung.

    Einige personelle Veränderungen gibt es bei der KHC-Ersten. Moritz Bauer (zum Dürkheimer HC) und Andreas Beißmann (zum Rüsselsheimer RK) haben den Club verlassen. Zudem wird Sebastian Behr wegen eines Auslandsaufenthalts drei Monate lang nicht zur Verfügung stehen. In Patrick Seifert hat sich ein Spieler aus Ludwigsburg dem KHC angeschlossen, doch der 20-jährige Stürmer wird wohl erst im September ins Training einsteigen.

    Beim Turnier fehlten den Gastgebern gleich fünf Stammkräfte. "Dafür war das schon ganz gut", resümierte Trainer Markus Hippchen und fügte an: "Gegen den Ball müssen wir noch ein bisschen aggressiver agieren, müssen mehr investieren, und wir müssen mehr Genauigkeit in die Pässe reinbringen." Positiv war dagegen die Chancenverwertung. In den drei Partien (4:0 gegen den HC Heidelberg, 7:1 gegen den SC 80 Frankfurt, 2:3 gegen den Club zur Vahr Bremen) gelangen den KHClern immerhin 13 Treffer. Bis zum Saisonauftakt am 15. September zu Hause gegen den TSV Schott Mainz werden die Bad Kreuznacher akribisch weiterarbeiten. Denn sie wollen für die Regionalligarunde gerüstet sein.

    Von unserer Mitarbeiterin

    Tina Paare

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