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    BretzenheimFußball-Bezirksliga: Youngster des FSV Bretzenheim sind schneller als erwartet Leistungsträger

    Die Fußballer des FSV Bretzenheim zählen seit Jahren zu den unterhaltsamsten Klubs in der Nahe-Region. Der Abstieg in die Bezirksliga schien den Höhenflug des FSV erst einmal gebremst zu haben. Doch es kam alles anders. Die Bretzenheimer ergänzten ihr bewährtes Rückgrat um die Spielertrainer Alan Zimmermann und Claudio Rodrigues sowie Torhüter Andreas Kern um einige Nachwuchskicker, und siehe da: Beim FSV sind nicht nur die Hallenkönige zu Hause, sondern auch die Meister im Sich-neu-Erfinden. Mit einer ungewohnten Abwehrstärke mischen die Kicker von der Winzenheimer Straße als Tabellendritte wieder an der Spitze mit. Den obligatorischen Titel unterm Hallendach haben sie natürlich auch geholt...

    Das lief gut: Obwohl spätestens nach dem Innenbandriss von Rodrigues die gesamte Innenverteidigung der Vorsaison weggebrochen war (Sebastian Grünewald wechselte zur Spvgg Ingelheim), stand die Abwehr vor Torwart-Krake Kern bombenfest. "Das ist eine neue Qualität", sagt Coach Zimmermann. "Wir müssen vorne nicht mehr vier oder fünf Tore machen, um ein Spiel zu gewinnen." Maßgeblichen Anteil an der neu gewonnenen Solidität hatte die Rückversetzung eines Offensivkünstlers. Nils Köritzer lief zur Überraschung vieler im Abwehrzentrum auf. "Er macht das sehr gut", lobt Rodrigues, der praktisch die gesamte Hinrunde am Spielfeldrand verbrachte. Köritzer ist pfeilschnell, körperlich robust und verfügt dank guter Technik zudem über ein absolut elitäres Aufbauspiel. Beste Voraussetzungen. "Außerdem haben wir die vielen Zugänge schnell integriert", sagt Zimmermann. "Das ist auch nicht selbstverständlich", ergänzt Rodrigues.

    Das muss besser werden: Eine neu zusammengewürfelte Mannschaft vermisst Automatismen. "Das ist auch bei uns der Fall", sagt Zimmermann. "Vieles ist noch nicht so selbstverständlich." In gewissen Situationen fehlt dem FSV die gewohnte Abgezocktheit - nicht nur beim Torabschluss. Das Team verliert - wie im Spitzenspiel gegen die SG Eintracht Bad Kreuznach - schon einmal mitten im Spiel den Faden. Damals hielt Kern den 1:0-Sieg fest. Außerdem erlebt Topstürmer Daniel Schauß einmal mehr eine durchwachsene Saison. Wenige Einsätze, häufige Blessuren, schwache Auftritte im Training - das alte Lied. Überzeugen konnte er zumindest als Teilzeit-Innenverteidiger, wo er schnelle Stürmer mit seiner Leichtfüßigkeit locker ausschaltete.

    Die Gewinner der Saison: Die U20-Fraktion beim FSV überzeugt früher als erwartet. "Eigentlich haben wir ihnen ein oder zwei Spielzeiten zur Entwicklung geben wollen", sagt Rodrigues. Doch grade Ömer Degirmenci nebst Bruder Bunyatian oder Stürmer Max Engelmann entwickelten sich schon in dieser Runde zu Leistungsträgern. Etwas bedenklich findet Rodrigues die Situation schon: "Landesliga käme für uns eigentlich noch ein Jahr zu früh."

    Der Pechvogel der Saison: Fehlanzeige.

    Die Statistik: "Achtmal haben wir zu null gespielt", berichtet Torhüter Andreas Kern. Insgesamt musste er 27-mal hinter sich greifen, der viertbeste Wert in der Liga. Die eigene Offensive liegt nur auf Rang fünf. Das gab es in Bretzenheim so auch schon lange nicht mehr.

    Wintertransfers: Der FSV hat sich in der Wechselperiode die Dienste von Mathias Münch gesichert. Münch ist so eine Art Rennwagen. Er ist blitzschnell. In seiner bisherigen Karriere legte er fast nur Rundenrekorde hin und zeigte der Konkurrenz die Rücklichter. Das Problem: Kaum ein Rennstall (FV Hochstätten, TuS Roxheim, Spvgg Ingelheim, SG Alsenztal) durfte den Flitzer mehr als eine Saison lang sein Eigen nennen. Beim FSV müssen nun Zimmermann und Rodrigues den Boliden warten, in Topform und bei Laune halten, dann rasen sie mit Münch vielleicht in die Landesliga. Einem gewissen Jürgen Wilhelm ist das mit Münch und dem FSV anno 2007 schon einmal gelungen.

    Von unserem Mitarbeiter

    Carsten Zillmann

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