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    Region NaheFußball-Bezirksliga: Spreitzers Elfmeterpfiff ärgert Krasniqi, Huth zur SG Eintracht

    Allmählich kristallisiert sich ein Spitzenquartett in der Fußball-Bezirksliga heraus. Der VfR Baumholder belegt Platz eins. Dahinter folgen die punktgleiche SG Alsenztal sowie die ungeschlagenen Mannschaften SV Winterbach und Karadeniz Bad Kreuznach. Im Tabellenkeller müssen sich die SG Guldental, die SG Idarwald, der FC Hohl Idar-Oberstein und der SV Medard auf einen langen Abstiegskampf einstellen.

    Ab geht die Post: Benedikt Treuer (TSV Langenlonsheim/Laubenheim, rotes Trikot) zieht an SGE-Flügelspieler Pascal Missal vorbei. Sein Teamkollege Christian Wawrock beobachtet die Situation aus der Ferne.  Foto: Klaus Castor
    Ab geht die Post: Benedikt Treuer (TSV Langenlonsheim/Laubenheim, rotes Trikot) zieht an SGE-Flügelspieler Pascal Missal vorbei. Sein Teamkollege Christian Wawrock beobachtet die Situation aus der Ferne.
    Foto: Klaus Castor

    SG Disibodenberg - SG Alsenztal 0:3 (0:1). Die Tiefstapler von der Alsenz eilen von Sieg zu Sieg. In Duchroth sorgte Kamil Frackowiak (38.) für die Pausenführung der Gäste. Die gastgebende SG kam in der Folge besser in die Partie und hatte durchaus Chancen zum Ausgleich. Mitten in die Druckphase platzte schließlich Yves Scheuermann (56.) mit seinem Tor zum 2:0. Die SGD musste noch mehr riskieren, um den Anschluss zu schaffen. Der Mut wurde allerdings nicht belohnt. Matthias Münch, einer der schnellsten Spieler der Liga, nutzte seine Qualität im Konterspiel und traf zum 3:0-Endstand.

    FC Hohl Idar-Oberstein - FSV Bretzenheim 2:3 (0:1). Stefan Worst rang auch eine halbe Stunde nach dem Abpfiff noch um Fassung. Dem FC-Chef taten "die Jungs unfassbar leid": "Wir haben gegen den FSV wirklich gut mitgehalten. Das ist eine große Nummer. Wenn man dann vier Tore schießt und zwei geklaut bekommt, ist das bitter." Zweimal wähnte Worst die FC-Stürmer beim erfolgreichen Abschluss nicht im Abseits. Schiedsrichter Stefan Bühl (Frauenberg) sah es anders. Worst berief sich auch auf Gäste-Spielertrainer Alan Zimmermann: "Auch er hat gesagt, es stimme nicht." Fünf Tore fanden sich schließlich auf dem offiziellen Spielbericht wieder. Dennis Messer (8.), Zimmermann (60.) und Bekir Senel (64., Foulelfmeter) waren auf FSV-Seite vermerkt, beim FC nur Pascal Knapp (55.) und Eugen Karpunov (70.). "Schlimm", urteilte Worst und ergänzte: "So etwas nach so einer engagierten Leistung von uns."

    Karadeniz Bad Kreuznach - SG Idarwald 3:0 (0:0). Karadeniz-Spiele nehmen in dieser Saison den immer gleichen Verlauf. "Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz", wiederholte Trainer Beytullah Kurtoglu. Gegen die SG stimmte aber auch die Zielstrebigkeit vor des Gegners Hütte. Yasin Senel (50., 60.) und Bahri Bayir (70.) schossen einen jederzeit ungefährdeten Sieg heraus. Die SG feuerte in 90 Minuten genau einen Torschuss ab.

    SG Eintracht Bad Kreuznach - TSV Langenlonsheim/Laubenheim 2:1 (1:0). Schiedsrichter Willi Spreitzer (Hochstätten) entschied in der dritten Minute der Nachspielzeit auf Strafstoß für die SG Eintracht Bad Kreuznach. Brian Huth, SGE-Zugang von der SG Guldental in seinem ersten Einsatz, kam bei einem Kopfballduell zu Fall. "Klarer Elfmeter", befand SGE-Kotrainer Dennis Krick. "Er hat's gepfiffen, sonst pfeift das niemand", schäumte Kricks Gegenüber Lulzim Krasniqi. Der TSV-Spielertrainer ergänzte: "Einer unter 100 Schiedsrichtern pfeift dieses Ding. Für mich ist es sowieso unverständlich, dass ein solches Derby nicht von einem Mann aus einer höheren Klasse geleitet wird." René Mecking nutzte den kontroversen Elfer zum 2:1-Siegtreffer. Krasniqis Wut richtete sich aber auch gegen das eigene Team: "Noch angefressener bin ich, weil wir die erste Hälfte verpennt haben." Mecking hatte per Konter die SGE-Führung besorgt (41.). "Vor langen Bällen auf René hatte ich zig Mal gewarnt", sagte Krasniqi. Immerhin dominierte sein Team den zweiten Durchgang. Die Eintracht, ohne ihren urlaubenden Spielertrainer Patrick Krick, kam kaum mehr zu Entlastungsangriffen. Erik Coutandin gelang der verdiente Ausgleichstreffer (80.). "Danach verpassen wir es, das zweite Tor zu machen", kritisierte Krasniqi. Dennis Krick sprach angesichts des späten Tores von einem "glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg". Auch dazu wird es zwei Meinungen geben...

    SV Medard - VfR Baumholder 1:2 (0:2). Das Schlusslicht lieferte sich mit dem Spitzenreiter eine Partie auf Augenhöhe. "Wir waren keineswegs schlechter", sagte SV-Abteilungsleiter Jürgen Deutschler. "Die letzten 20 Minuten haben wir nur auf deren Kiste gespielt. Aber wer die Tore macht, gewinnt eben." Für die ist beim VfR eigentlich Patrick Clos zuständig. In seiner Abwesenheit (private Gründe) trafen Marcel Heinz (25.) und Jonas Gedratis (35.) für die Gäste. "Wir haben dann nicht nachgelegt, trotz Chancen", mäkelte VfR-Coach Jörg Marcinkowski. Stattdessen verkürzte Artur Marger (71.) und leitete die SVM-Schlussoffensive ein.

    VfL Rüdesheim - SV Winterbach 0:3 (0:1). Der VfL musste gegen den SV die zweite Niederlage in Serie einstecken. "Und es war eine verdiente", sagte Abteilungsleiter Manfred Lunkenheimer. "Wir hatten 75 Prozent Ballbesitz. Aber die ganze Herrlichkeit reichte immer nur bis zum Sechzehner." Danach fehlte einfach die Durchschlagskraft. Die Gäste agierten ungleich effizienter. "Sie hatten fünf Chancen und haben drei Tore gemacht", erzählte Lunkenheimer. Schon vor der Pause traf Benjamin Maruhn (44.). Claudius Dominiak legte das 2:0 (46.) nach. Matteo Kunz erhöhte auf 3:0 (58.). Den Gastgebern fehlte es auch an Erfahrung. Spielertrainer Andreas Strunk fiel mit Rückenbeschwerden aus. "Rafael Flegel war mit Abstand der älteste Spieler", sagte Lunkenheimer.

    TuS Mörschied - SG Guldental 2:1 (1:0). In einer beinhart geführten Partie war der TuS läuferisch überlegen. Nach 65 Minuten führten die Platzherren folgerichtig mit 2:0. Dominik Best (30., Foulelfmeter) und Björn Schwarz hatten getroffen. "Danach haben wir unsere Konter sehr schlecht gespielt", sagte TuS-Abteilungsleiter Rainer Becker. "Deshalb wurde es noch einmal eng." Guido Kuhn stellte den Anschluss her (83.), und die SG witterte ihre Chance auf den Zähler.

    VfL Simmertal - FC Brücken 1:1 (1:0). Der FC ist ein unangenehmer Gegner. "Die Brückener waren zweikampfstark und haben um jeden Ball gekämpft", schilderte VfL-Abteilungsleiter Timo Heinrich. Sein Klub hatte trotzdem einen guten Auftakt erwischt. Tim Hein brachte die Platzherren nach einer Viertelstunde in Führung. Danach hakelte es bei den Spielaufbauversuchen - speziell in Sachen Passgenauigkeit. Ziemlich stark zielte dafür Pascal Geibel nach 63 Minuten. Sein Freistoß aus 22 Metern war schlichtweg unhaltbar. "Genau in den Winkel", sagte Heinrich. "Das Ergebnis geht auch in Ordnung. Natürlich hätte ich lieber drei Punkte gehabt." Ein Sonderlob verdiente sich Schiedsrichter Blerim Krasniqi (Guldental). Ihm attestierte Heinrich eine "perfekte Leistung". Carsten Zillmann

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