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    WeiselFaustball: TV Weisel steht nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga vor einem Umbruch

    Deutlich kleinere Brötchen werden die erfolgsverwöhnten Faustballer des Turnvereins Weisel in der kommenden Hallenrunde backen müssen. Einige Aktive wie Nationalspieler Adrian Debus, Philipp Kern und Fabian Schupp haben nach der total verkorksten Saison angekündigt, sich vorübergehend in erster Linie ihrem beruflichen Fortkommen widmen, im Bedarfsfall aber ihrem Verein aushelfen zu wollen.

    Beim TV Weisel will nicht nur Ex-Nationalspieler Adrian Debus in den kommenden Monaten andere Prioritäten setzen: Weniger Faustball, mehr Studium.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Beim TV Weisel will nicht nur Ex-Nationalspieler Adrian Debus in den kommenden Monaten andere Prioritäten setzen: Weniger Faustball, mehr Studium.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Stefan Lebert.
    Stefan Lebert.
    Foto: Hergenhahn

    Tendenzen zeichneten sich ab

    Ob der Ex-Kirchener Patrick Schiep weiter das Weiseler Trikot tragen wird, steht unterdessen noch nicht fest. Abteilungsleiter Volker Kern geht jedoch davon aus, dass auch der Angreifer kürzer treten wird. "Dass es einen derartigen Einschnitt geben wird, war nicht vorhersehbar. Doch gewisse Tendenzen haben sich abgezeichnet. Vielleicht ist man nach den Erfolgen der Vorjahre in gewisser Hinsicht satt und die Enttäuschung über das schwache Abschneiden zu groß."

    Trotz dieser unerfreulichen Entwicklung haben die Granden der Abteilung bei einer längeren Zusammenkunft beschlossen, gemäß der sportlichen Qualifikation mit zwei Teams an der Hallenrunde der 2. Bundesliga West teilzunehmen. Die im Raum stehende Abmeldung einer Mannschaft mangels Masse ist damit vom Tisch. Denn den Mittelrheinischen stehen immerhin ein Dutzend Spieler zur Verfügung, darunter die Jugendlichen Robin Göttert, Justus Roßtäuscher und Steven Platt. Eigentlich wollte der Verein seine heranwachsenden Talente behutsamer an die neuen Aufgaben heranführen. Doch jetzt müssen sie verstärkt ran, nachdem sie bereits in der vergangenen Runde sporadisch mitgewirkt hatten.

    Um U 21-Nationalspieler Roman Debus und Jan Hendrik Clasen soll nun eine schlagkräftige Mannschaft aufgebaut werden. Wer wo spielt, muss sich in der im September beginnenden Vorbereitung auf die Hallensaison herauskristallisieren.

    Ohne Lebert in die Hallenrunde

    Ex-Weltmeister Stefan Lebert, im vergangenen Spätherbst mit großen Erwartungen von TuS Rot- Weiß Koblenz auf die Loreleyhöhen gekommen, wird dabei jedoch nicht die sportliche Leitung innehaben. "Seine Arbeit bei uns wird während der Hallenrunde ruhen. im Frühjahr sehen wir weiter", so Volker Kern, der mit im Betreuerteam stehen wird und noch nach Mitstreitern sucht.

    Das Experiment mit Lebert sieht Kern trotz der mäßigen Resultate und dem Erstliga-Abstieg in der Halle und dem Feld nicht als gescheitert an. "Er hat im Training schon neuen Pep in unsere Mannschaft gebracht."

    Die verbliebenen Faustballer werden sich jedenfalls zusammenraufen müssen, um in der Runde gegen die Konkurrenten TV Bretten, TV Käfertal, TV Wünschmichelbach, TSV Karlsdorf, TV Dieburg, TuS RW Koblenz und TV Eschhofen eine ordentliche Rolle spielen zu können. Besonders für die zweite Garde dürften die zu überspringenden Hürden sehr hoch sein. "Viel darf nicht passieren. Das wird eine enge Geschichte", erwartet Kern einen personellen Akt auf dem Drahtseil.

    So ganz aufgegeben hat er indes die Hoffnung nicht, dass Debus und Co., die sich als Kassierer, Nachwuchstrainer und Schiedsrichter im Verein weiter sehr engagieren, im Herbst doch wieder die Fäuste jucken und sie vielleicht doch trotz aller Belastungen wieder Lust verspüren, mit den Fäusten den Ball zu traktieren. Dann werden die Brötchen im jahrelang gut geheizten sportlichen Weiseler Backofen vielleicht doch größer, als es derzeit den Anschein hat.

    Von unserem Redakteur

    Stefan Nink

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