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    MünchenSchießen: Kevin Zimmermann: Da geht es um Kleinigkeiten

    Im Vorfeld waren Kevin Zimmermann die besten Chancen für eine Medaille attestiert worden - und mit dreifach Edelmetall bei der deutschen Meisterschaft auf der Olympia-Schießanlage in München hat der Schütze des Wissener SV die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt. Im Interview mit der RZ-Sportredaktion blickt der Rollstuhlfahrer, der sowohl in Wettbewerben des Deutschen Schützenbundes als auch in Konkurrenzen des Deutschen Behinderten-Sportverbandes schießt, auf die Titelkämpfe zurück.

    Erfolgreicher Ausflug in den Süden: Kevin Zimmermann vom Wissener SV brachte drei Bronzemedaillen von der DM in München mit nach Hause.
    Erfolgreicher Ausflug in den Süden: Kevin Zimmermann vom Wissener SV brachte drei Bronzemedaillen von der DM in München mit nach Hause.
    Foto: honorarfrei

    Herr Zimmermann, wie fällt ihre Bilanz nach der DM-Woche in München aus?

    Es war eine erfolgreiche Woche für mich. Bei drei Medaillen aus fünf Starts kann ich zufrieden sein, auch wenn ich gerne vier Medaillen mit nach Hause gebracht hätte.

    Sie sind als Fünfter mit dem Luftgewehr 40 Schuss in die DM eingestiegen. War das ein Auftakt, wie Sie ihn sich vorgestellt haben?

    Die 393 Ringe waren in Ordnung, um aufs Treppchen zu kommen, hätte ich 396 Ringe benötigt. Da geht es um Kleinigkeiten, letztlich hat mir einfach nur ein Quäntchen Glück gefehlt. Es ist schwer zu sagen, ob es an mir, der Waffe oder der Munition gelegen hat.

    Am Donnerstag gab's dann gleich zweimal Bronze für Sie. War das ein perfekter Tag?

    Ich bin auf alle Fälle mit beiden Wettkämpfen zufrieden. Mit dem Luftgewehr 60 Schuss gab's eigentlich nicht viel zu bemängeln, das Ergebnis von 590 Ringen war sehr gut. Am Ende waren wir mit dem gesamten Nationalkader, der Ende Oktober zur EM nach Spanien fährt, vorne. Dass ich auch im Kleinkaliber aus 100 Metern Dritter werde, war so nicht zu erwarten. Wir schießen mit Schützen zusammen, die ihr Gewehr in einer Schlinge auflegen können und so im Vorteil sind. Am Ende standen für mich 293 Ringe zu Buche, damit bin ich sehr zufrieden.

    Die dritte Bronzemedaille haben Sie im Kleinkaliber 3 x 40 Schuss geholt. Was ist das besondere an diesem Wettkampf?

    Es wird kniend, liegend und stehend geschossen. Für mich war nicht nur die Medaille von Bedeutung. Ich habe eine persönliche Bestleistung erzielt und mit meinem Ergebnis von 1132 Ringen exakt die Norm für die Europameisterschaft erfüllt.

    Den Abschluss Ihrer Wettkämpfe bildete der Wettbewerb Kleinkaliber liegend. Wie ist Ihr neunter Platz einzuordnen?

    Das ist absolut nicht meine Disziplin, deshalb sind die Platzierung und die 567 Ringe auch in Ordnung. Um sich hier zu verbessern, muss man einen enorm hohen Aufwand betreiben.

    Was waren für Sie die entscheidenden Faktoren für Ihr erfolgreiches Abschneiden in München?

    Neben dem Training im Verein spielt die Arbeit mit Landestrainer Karl-Heinz Edler in Höhr-Grenzhausen eine entscheidende Rolle. Er hat viel mit den Kaderschützen gemacht, gerade im Kleinkaliber.

    Apropos Kader: Im Oktober schießen Sie bei der Europameisterschaft in Spanien. Mit welchen Zielen fahren Sie nach Alicante?

    Grundsätzlich bin ich froh, seit Juli wieder zum Kader zu zählen. Mit dem Luftgewehr wäre ich mit einem Platz in den Top Ten zufrieden, aber der Einzug ins Finale der besten Acht wäre schon sehr schön. Mit der Mannschaft stehen die Chancen auf eine Medaille nicht schlecht.

    Das Gespräch führte unser Redakteur Marco Rosbach

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