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    WiedenbrückFußball-Regionalliga: Sportfreunde Siegen sorgen für Spannung

    Mit einem 3:2 (2:1)-Sieg beim SC Wiedenbrück verabschieden sich die Siegener Sportfreunde in die Länderspielpause der Fußball-Regionalliga West. Kräftig durchpusten musste Trainer Michael Boris nach den 90 Minuten. Er hatte, wie die 755 Zuschauer, eine Vielzahl guter und bester Siegener Torchancen gesehen, um den Sack vorzeitig zuzumachen, und doch hatte sein Team am Ende noch die "große Flatter" bekommen. Als nämlich David Czyszczon nach 66 Minuten der 2:3-Anschlusstreffer gelang, da mussten die Sportfreunde-Anhänge um den sicher geglaubten Auswärtssieg bangen.

    Auf ihrem Weg zum Auswärtssieg in Wiedenbrück ließen sich Alexander Hettich (links) und die Sportfreunde Siegen nicht aufhalten.
    Auf ihrem Weg zum Auswärtssieg in Wiedenbrück ließen sich Alexander Hettich (links) und die Sportfreunde Siegen nicht aufhalten.
    Foto: cst-medien

    Ein Lattenkopfball von Patrick Njombe in der 74. Minute schien diese Befürchtungen zu bestätigen. Gerade bei langen und hoch in den Strafraum geschlagenen Bällen waren die groß gewachsenen Ostwestfalen gut für den Ausgleich. Der indes wäre letztlich nicht verdient gewesen, was auch der Trainer der Gastgeber, Ex-BVB-Profi Theo Schneider, unumwunden zugab: "Das war bislang die beste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison gespielt haben. Ich erwarte die Siegener am Ende weit oben…"

    Wie sein Team noch zu verbessern ist, darüber machte sich sein Gegenüber Michael Boris so seine Gedanken: "Wir müssen uns jetzt im Training um die Chancenverwertung kümmern. Das muss einfach konzentrierter im Abschluss werden." Bei so vielen liegen gelassenen Möglichkeiten kann einem Trainer schon mal der Kamm schwellen. Schon vor der Pause mussten drei, vier Chancen zu einer viel klareren Führung genutzt werden. Allein zweimal rettete ein Wiedenbrücker Abwehrbein für den schon geschlagenen Keeper Marcel Hölscher auf der Linie.

    Gut allerdings, wie die Siegener den frühen Rückstand wegsteckten, der schon nach vier Minuten durch einen Foulelfmeter zustande kam. Sascha Eichmeier hatte gegen Artur Brisevac das Bein stehen lassen, der Hagener Schiedsrichter Fabian Maibaum zeigte direkt auf den Punkt. Torjäger Marwin Studtrucker ließ sich nicht lange bitten. Doch so richtig erfreuen konnten sich die Wiedenbrücker an dieser Führung nicht. Denn nur fünf Minuten später fiel der Ausgleich.

    Eben noch der Schuldige im eigenen Strafraum, wurde nun Eichmeier zum glücklichen Schützen. Sein Freistoß ging aus 20 Metern in feinster Manier in den Torwinkel. "Da haben wir uns kurz mal geschüttelt und den Rückstand vergessen lassen", lobte Michael Boris die Entschlossenheit seiner Mannschaft, sich nicht lange mit dem frühen Gegentor beschäftigt zu haben.

    Abdelkader Maouel war es dann, der in der 24. Minute einen langen Freistoß von Kapitän Mark Zeh nutzte und die verdutzten Wiedenbrücker in Rückstand geraten ließ. Hoch verdient zu diesem Zeitpunkt. Und später hätten André Dej, Maouel und Alexander Hettich erhöhen können.

    Als Zeh drei Minuten nach der Pause die Partie auf 3:1 stellte, schien alles gelaufen. Das haben die Akteure auf dem Platz wohl auch gedacht. Denn so manche der Siegener Kicker schalteten nun einen Gang zurück. Und dafür war es nun wirklich noch zu früh. Die Quittung war der unnötige Anschlusstreffer und bange Minuten in der Schlussphase. Am Ende dann die Erleichterung: Die Punkte sind eingefahren, die Sportfreunde sind auf dem Weg nach oben.

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Georg Moeller

    Wiedenbrück: Hölscher - Czyszczon, Volkmer, Strickmann (59. Pollok), Brisevac - Njambe, Wassey - Studtrucker, Schierbaum (46. Bednarski), Knetsch - Dayangan.

    Siegen: Dauth - Dalman, Schadeberg, Weber, Eichmeier - Grebe (90. Solak), Zeh - Dej (90. Arslan), Hettich, Maouel (82. Lang) - Möllering.

    Schiedsrichter: Fabian Maibaum (Hagen-Haspe).

    Zuschauer: 755.

    Tore: 1:0 Marwin Studtrucker (4., Foulelfmeter), 1:1 Sascha Eichmeier (9.), 1:2 Abdelkader Maouel (24.), 1:3 Mark Zeh (49.), 2:3 David Czyszczon (66.).

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