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    BetzdorfFußball-Oberliga: Betzdorf kann sich nach vorne orientieren

    Der Kampf gegen den Absturz in die Verbandsliga Südwest will der TuS Mechtersheim nichts unversucht lassen. Wenn am Samstag (15.30 Uhr) die SG 06 Betzdorf zum Oberliga-Spiel im Stadtteil von Römerberg aufkreuzt, dürfen die Zuschauer ihr Portemonnaie stecken lassen und ohne zu zahlen ins Stadion an der Kirschenallee marschieren. Förderverein und Sponsoren legen zusammen und übernehmen das Eintrittsgeld, damit das Duell des Tabellenzwölften von der Sieg beim 15. des Klassements vor einer möglichst große Kulisse steigt. "Die mobilisieren alles, was irgendwie geht", weiß auch SG-Trainer Dirk Spornhauer.

    In der Hinrunde setzten sich Dennis Noll (links) und die SG 06 Betzdorf knapp mit 1:0 gegen den TuS Mechtersheim durch.  Foto: cst-medien
    In der Hinrunde setzten sich Dennis Noll (links) und die SG 06 Betzdorf knapp mit 1:0 gegen den TuS Mechtersheim durch.
    Foto: cst-medien

    Als Spieler stand der Betzdorfer Übungsleiter schon oft in Mechtersheim auf dem Platz. Er erinnert sich an den engen Zuschnitt, die hitzige Atmosphäre und seit jeher große, robuste Gegenspieler. Alles Komponenten, die im Abstiegskampf nicht die schlechtesten sind. Doch beim TuS hilft das derzeit wenig. Nach der Winterpause ist die Mannschaft noch ohne Sieg, in sechs Spielen gab's zwei Remis und gleich vier Niederlagen ohne eigenen Torerfolg.

    Dass sie zu handeln bereit sind, demonstrierten die Verantwortlichen, als sie in der Winterpause Andreas Holdermann, den Nachfolger des "ewigen" Mechtersheimer Trainers Ralf Gimmy, absetzten und durch Manfred Schmitt ersetzten. Der Erfolg dieser Maßnahme ist eher mäßig. "Das ist die schlechteste Rückrundenmannschaft", weiß Dirk Spornhauer, der natürlich mit einem dreifachen Punkterfolg liebäugelt: "Damit würden wir uns ein Polster erarbeiten."

    Das Problem: Das Spiel ist nicht auf dem Bühl, sondern in der Fremde. "Da haben wir unsere Probleme", sagt Spornhauer. "Es wird Zeit, dass wir uns da steigern." Nach der Winterpause gingen die Betzdorfer dreimal auf Reisen - und kehrten dreimal mit leeren Händen zurück (0:1 in Burgbrohl, 1:2 in Gonsenheim und zuletzt 0:3 in Roßbach). Mut lässt sich da schon eher aus den Auftritten vor heimischem Publikum schöpfen. Vor dem jüngsten 2:1 gegen Saarbrücken II gab's im Jahr 2014 ein 2:2 gegen Waldalgesheim und ein 1:0 gegen Pirmasens.

    "Da liegen wir im Soll", sagt SG-Coach Spornhauer, der vor allem die Leistungssteigerung nach der Pause gegen Schlusslicht Saarbrücken positiv sieht. "Wir haben das Spiel gedreht, das ist gut für die Moral. Das passt ins Bild, dass wir eine Mannschaft der zweiten Halbzeit sind."

    Gut für das Unterfangen, auswärts den zweiten Sieg in Serie folgen zu lassen und damit eventuell Anschluss zu den anderen Mannschaften im Mittelfeld zu finden, ist die personelle Situation: Fabian Stein und Sebastian Zimmermann kehren nach ihren Sperren in den Kader zurück, zudem hat Alexander Baldus seine Mandelentzündung auskuriert. Marco Rosbach

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