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    RegionFußball-Bezirksliga Ost: Malbergs Michael Boll fordert andere Körpersprache ein

    Die Situation in der Fußball-Bezirksliga Ost spitzt sich immer weiter zu. Zwischen Platz fünf und fünfzehn liegen gerade einmal neun Punkte. Wer kann sich am Wochenende Luft im Kampf um den Ligaverbleib verschaffen?

    Ob den Zuschauern heute Abend in Langenbach wieder ein solches Spektakel wie jüngst gegen den TuS Gückingen geboten wird? Beim 6:3-Sieg der SG Weitefeld (schwarze Trikots) gab's nicht nur neun Tore, sondern auch drei Platzverweise gegen die Gäste und zwei Foulelfmeter.  Foto: Regina Brühl
    Ob den Zuschauern heute Abend in Langenbach wieder ein solches Spektakel wie jüngst gegen den TuS Gückingen geboten wird? Beim 6:3-Sieg der SG Weitefeld (schwarze Trikots) gab's nicht nur neun Tore, sondern auch drei Platzverweise gegen die Gäste und zwei Foulelfmeter.
    Foto: Regina Brühl

    Von unserem Mitarbeiter Andreas Hundhammer

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - SG Hundsangen (Fr., 19.30 Uhr, Hinspiel 0:0). Vorne hui, hinten pfui - einen größeren Leistungsunterschied könnte es derzeit zwischen Offensive und Defensive der SG Weitefeld (5. Platz/33 Punkte) wohl kaum geben. 13 Mal traf die Elf von Trainer Volker Heun in den jüngsten drei Partien ins Schwarze, musste dabei aber auch zwölf Gegentreffer hinnehmen. "Wir haben in der Rückwärtsbewegung immer wieder unerklärliche Aussetzer", sagt Heun, dessen Mannschaft zuletzt beim 6:3 gegen Gückingen trotz zeitweise dreifacher Überzahl drei Gegentore kassierte. Ob das gegen die SG Hundsangen (11./29) besser wird, vermag Heun nicht vorhersagen zu können. "Heimspiele gegen die haben traditionell einen hohen Unterhaltungswert", spielt Weitefelds Coach auf das 5:4 in der vergangenen Saison an.

    SG Malberg/Rosenheim - SG Puderbach (Sa., 16 Uhr, Hinspiel 1:1). Einmal mehr stand die SG Malberg (1./61) am Rande der ersten Saisonniederlage. Beim 2:2 gegen Müschenbach lag der Tabellenführer am Mittwochabend bis weit in die Schlussphase zurück, ehe Torjäger Steffen Löb doch noch zum 2:2 traf. "Die Körpersprache muss bei uns wieder eine andere werden", nimmt Malbergs Spielertrainer Michael Boll seine Mannschaft in die Pflicht und verlangt von ihr, die Grundtugenden des Fußballs wieder mehr zu beherzigen. Im Hinspiel bei der SG Puderbach (8./32) hatte der Ex-Rheinlandligist die ersten Punkte abgegeben. Eine ähnlich schwere Aufgabe erwartet Boll, der von einem "unangenehmen Gegner" spricht, auch diesmal.

    SG Guckheim - VfL Hamm (Sa., 16 Uhr, Hinspiel 3:2). Jens Hanas will seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. "Der gegnerische Torwart hat einfach überragend gehalten", lautet sein Fazit zur 0:3-Heimpleite seines VfL Hamm (14./26) gegen Ellingen. Mit unzähligen Paraden trieb Tobias Oost die VfL-Angreifer beinahe in den Wahnsinn. So blieb Hanas hinterher nur die Erkenntnis: Gut gespielt, aber keine Punkte. Erschwerend kommt hinzu, dass Nievern durch das Nichtantreten des TuS Montabaur vermutlich drei Zähler gutgeschrieben bekommt und die "Hämmscher" demzufolge nun auf einem Abstiegsplatz rangieren. Doch Hanas gibt sich kämpferisch: "Wir dürfen jetzt nicht auf andere schauen, sondern müssen selbst zusehen, dass wir unsere Punkte holen." Die nächsten am besten an diesem Wochenende bei der SG Guckheim (3./36), die vor allem auf dem heimischen Hartplatz ein ganz unangenehmer Gegner sind.

    SG Herdorf - TuS Gückingen (Sa., 17.30 Uhr, Hinspiel 1:3). Mit einem Notaufgebot hat sich die SG Herdorf (16./3) beim 0:3 in Berod einmal mehr ordentlich verkauft und auch nach dem Platzverweis gegen Christian Neuser in der 50. Minute "Charakterstärke" gezeigt, so Trainer Marco John. Um nichts anderes geht es für das abgeschlagene Schlusslicht am morgigen Samstag auch gegen den TuS Gückingen (12./29). Im Hinspiel unterlagen die "Hellertaler" mit 1:3. Björn Ludwig hatte damals unmittelbar nach der Halbzeit den 0:1-Pausenrückstand egalisiert, im weiteren Verlauf setzte sich dann aber doch der Aufsteiger verdientermaßen durch.

    Spvgg EGC Wirges II - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 0:2). Die Art und Weise, wie seine Mannschaft unter der Woche beim 0:0 im Nachholspiel in Puderbach aufgetreten ist, stimmt Thomas Schäfer zufrieden. "Nach vorne hat ein kleiner Tick gefehlt", so der Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (4./34). "Aber insgesamt sind wir sehr konzentriert zu Werke gegangen." Nun wollen die Beroder die Englische Woche "zu Null" beenden und entsprechend auch bei der Spvgg EGC Wirges II (10./31) etwas mitnehmen. Schäfer erwartet "ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden". Beim 2:0 im Hinspiel haben diese Kleinigkeiten damals für den SC entschieden. Nach Schäfers Geschmack soll das auch diesmal wieder so sein, wenngleich er die Wirgeser stärker einschätzt als in der Hinrunde. "Die jungen Kerle haben dazugelernt", ist Schäfer überzeugt.

    SG Müschenbach - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 0:3). Neben dem Hauptziel, den zweiten Tabellenplatz bis zum Saisonende zu verteidigen, geht es Thomas Kahler in erster Linie darum, keine Wettbewerbsverzerrung zu betreiben. "Das habe ich meiner Mannschaft auch deutlich gesagt. Sie hat es am Mittwoch in Hamm bei unserem 3:0-Sieg auch gut umgesetzt", freut sich der Trainer der SG Ellingen (2./44) über die Einstellung in seinem derzeitigen Rumpfkader. Bei der SG Müschenbach (15./24) werden die Ellinger wohl auch wieder auf Torjäger Florian Raasch zurückgreifen können. Doch auch so zeigt sich Kahler optimistisch: "Es sind einige junge und lange Zeit verletzte Spieler auf einem guten Weg. Die Qualität im Team ist vorhanden." So soll auch in Müschenbach ein Sieg möglich sein. Die Gastgeber werden dagegen sicherlich mit einer Portion Wut in die Partie gehen. Durch das Nichtantreten von TuS Montabaur in Nievern hat sich die Lage für die Müschenbacher am Tabellenende weiter zugespitzt.

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