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    MainzTransferrekord: Schon fünf Neuzugänge bei Mainz 05

    Abgeschlossen hat der FSV Mainz 05 seine Kaderplanung für die kommende Saison noch nicht. Doch dass der Bundesligist schon jetzt fünf Neuzugänge klargemacht hat, ermöglicht den Verantwortlichen ein Höchstmaß an Gelassenheit.

    Hat sich beim FSV Mainz 05 zum Führungsspieler entwickelt: Malik Fathi überzeugt sowohl mit seinen Leistungen auf, als auch mit seiner Art neben dem Platz. An ihm, sagt Thomas Tuchel, können sich auch die jungen Neuzugänge in der kommenden Saison orientieren.
    Hat sich beim FSV Mainz 05 zum Führungsspieler entwickelt: Malik Fathi überzeugt sowohl mit seinen Leistungen auf, als auch mit seiner Art neben dem Platz. An ihm, sagt Thomas Tuchel, können sich auch die jungen Neuzugänge in der kommenden Saison orientieren.
    Foto: Harry Braun

    Mainz - Abgeschlossen hat der FSV Mainz 05 seine Kaderplanung für die kommende Saison noch nicht. Doch dass der Bundesligist schon jetzt fünf Neuzugänge klargemacht hat, ermöglicht den Verantwortlichen ein Höchstmaß an Gelassenheit.

    „Es gibt keine Eile mehr“, sagt Trainer Thomas Tuchel. „Wir können jetzt abwarten, wie sich einzelne Spieler entwickeln und dann entscheiden, ob und auf welchen Positionen wir noch etwas tun müssen.“

    Tuchel unterteilt die Neuzugänge in zwei Gruppen. Da sind zum einen der 32-jährige tschechische Rechtsverteidiger Zdenek Pospech vom FC Kopenhagen, Nicolai Müller (23, SpVgg Greuther Fürth) und Zoltán Stieber (22, Alemannia Aachen). „Drei Spieler, hinter denen wir lange, lange her waren, die wir lange beobachtet haben und die wir unbedingt wollten, egal zu welchem Zeitpunkt“, sagt Tuchel.

    Dass sich dieses Trio für Mainz 05 entschieden haben, hänge vermutlich auch mit der veränderten Wahrnehmung des Klubs zusammen. „Es wird uns zugetraut, solche Spieler auch weiterzuentwickeln“, betont Tuchel. „Die Spieler wissen, dass wir die Klasse jetzt zweimal sehr beeindruckend gehalten haben“ – dies verschaffe dem Verein ein besseres Standing auf dem Transfermarkt. Ein wesentlicher Faktor im Entscheidungsprozess sei die Rückmeldung der Umworbenen, „dass sie Feuer und Flamme sind, dass sie darauf brennen, bei uns die nächste Entwicklungsstufe zu nehmen“.

    Der von Borussia Mönchengladbach kommende Yunus Malli (19) und der bislang für Bayern München II spielende Deniz Yilmaz (23) werden am Bruchweg zunächst eher als Perspektivspieler gehandelt. Grundsätzlich gelten für sie aber die gleichen Voraussetzungen wir für jene Kicker, denen auf Anhieb eine wichtige Rolle im Profikader zugetraut wird. „Es gibt gewisse Beschreibungen für Positionen und Kaderzusammenstellung“, erläutert Thomas Tuchel. „Wenn sich dann die Gelegenheit ergibt, einen Spieler zu verpflichten, der auf die Beschreibung passt, der auch charakterlich in den Kader passt, von dessen Qualitäten wir überzeugt sind, dann sollte man mit der Verpflichtung nicht zu lange warten. Sonst verunsichert man sich höchstens selbst.“

    Einer, an dem sich die jungen Neuzugänge in Mainz orientieren können, ist Malik Fathi – sofern 05-Manager Christian Heidel den Mittelfeldspieler im Sommer endgültig von Spartak Moskau loseist. Trainer Tuchel jedenfalls lässt keinen Zweifel daran, dass er den 27-Jährigen, der inzwischen vom Linksverteidiger zum Sechser umgeschult wurde („Er wird immer besser“) unbedingt in Mainz halten will. Schon im Sommer vorigen Jahres hatten die Mainzer alles darangesetzt, den zuvor für ein halbes Jahr von Moskau ausgeliehenen Ex-Nationalspieler erneut zu holen. „Obwohl wir seine ursprüngliche Position inzwischen mit Christian Fuchs besetzt und Fuchser mit seiner Leistung überzeugt hatte.“ Diese Anstrengungen, die in letzter Sekunde vor dem Ende der Transferperiode belohnt wurden, habe der Verein auch unternommen, weil der gebürtige Berliner von seiner Art und seinem Charakter her ein ganz wichtiger Faktor fürs Team sei. „Malik ist ein absoluter Musterprofi“, lobt Tuchel. „Er ist jemand, der weiterdenkt, über das grüne Rechteck hinaus. Malik ist einfach ein sehr guter Typ und damit automatisch ein Führungsspieler.“ Peter H. Eisenhuth

    Mainz 05
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