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    MainzMainz 05

    Es war haarscharf. Aber kurz vor Schluss haben die Mainzer im Heimspiel gegen Werder Bremen den Ausgleich durch Pizarro hinnehmen müssen. Schürrle hatte 05 in der 19. Minute in Führung geschossen.

    Bundesliga 21. Spieltag: Bremer Fans zünden am Samstag im Bruchwegstadion Feuerwerkskörper.
    Bundesliga 21. Spieltag: Bremer Fans zünden am Samstag im Bruchwegstadion Feuerwerkskörper.
    Foto: DPA

    Mainz - Claudio Pizarro hat Werder Bremen in letzter Minute ein 1:1 (0:1) beim FSV Mainz 05 beschert und damit neuen Mut im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.

    Kurz vor dem Schlusspfiff drückte der Peruaner den Ball in der Nachspielzeit noch zum überaus glücklichen Unentschieden über die Linie. Für die Rheinhessen, die durch André Schürrle (19. Minute) in Führung gegangen waren, war das erste Remis der Saison nach einem hoch überlegen geführten Spiel mit besten Chancen vor 20.300 Zuschauern wie eine Niederlage. Trotzdem rückte Mainz wieder auf den dritten Platz vor.

    Sami Allagui ersetzte bei Mainz 05 den mit Kreuzbandriss ausfallenden Ungarn Adam Szalai, bei Bremen vertrat Sebastian Mielitz den rot-gesperrten Nationaltorwart Tim Wiese. Die Gastgeber übernahmen von Beginn das Kommando, Bremen zeigte erneut eine dürftige Vorstellung und hatte außer Kampf wenig zu bieten. Zwar zirkulierte der Ball bei den Norddeutschen recht ordentlich, doch Zug zum Tor entwickelte der Ex-Meister kaum. Glück hatten die Mainzer nach zwölf Minuten, als Marko Marin im Strafraum über das Bein von Christian Fuchs stolperte und der Pfiff ausblieb.

    Nach einer Spielunterbrechung - im Werder-Fanblock wurden Bengalos gezündet - brannte es lichterloh im Bremer Strafraum. Allagui hatte den Ball perfekt zwischen den Bremer Innenverteidigern hindurch gespielt, und Schürrle ließ Mielitz keine Chance. Lewis Holtby (26.) und Andreas Ivanschitz (31.) vergaben die besten Chancen, das Ergebnis frühzeitig deutlicher zu gestalten. Die Partie wurde danach offener, doch Werder konnte sich nicht eine Möglichkeit erarbeiten. Eklatant waren die Schwächen bei vielen Standards: Oft landeten die Bremer Bälle im Nirgendwo. Werder ging nach der Pause ein wenig mehr Risiko, brachte mit Marko Arnautovic eine zusätzliche Offensivkraft und zog Clemens Fritz für den schwachen Petri Pasanen in die Abwehr zurück.

    Zu viele Angriffe liefen aber über die starke linke Seite der Mainzer. Am Spielverlauf änderte sich daher nichts. Die 05er drängten auf die Entscheidung: Allagui (52.), Marco Caligiuri (56.), Schürrle (59.) und Niko Bungert (71.) besaßen beste Chancen. Auf der Gegenseite prüfte Marin zumindest einmal den Mainzer Schlussmann Heinz Müller (74.). Im Mainzer Schlussspurt verhinderte Bremens Mielitz eine deutlich klarere Niederlage. dpa

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