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    MainzAuf Mainz 05 wartet schwere Belastungsprobe

    Die Bemühungen des FSV Mainz 05, den Platz in der Spitzengruppe der Bundesliga zu verteidigen, erfahren an diesem 22. Spieltag die nächste schwere Belastungsprobe. Der 1. FC Köln, der den Tabellendritten am Sonntag (15.30 Uhr) im Rhein-Energie-Stadion erwartet, belegt zwar momentan den 16., den Relegationsplatz. Doch die Mannschaft hat sich unter Frank Schaefer, dem Nachfolger des geschassten Svonimir Soldo, stabilisiert und begegnet den 05ern im satten Aufwärtstrend.

    Mainz - Die Bemühungen des FSV Mainz 05, den Platz in der Spitzengruppe der Bundesliga zu verteidigen, erfahren an diesem 22. Spieltag die nächste schwere Belastungsprobe. Der 1. FC Köln, der den Tabellendritten am Sonntag (15.30 Uhr) im Rhein-Energie-Stadion erwartet, belegt zwar momentan den 16., den Relegationsplatz. Doch die Mannschaft hat sich unter Frank Schaefer, dem Nachfolger des geschassten Svonimir Soldo, stabilisiert und begegnet den 05ern im satten Aufwärtstrend.

    Drei Heimspiele in Folge gewonnen, darunter der spektakuläre 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand vor einer Woche gegen Bayern München haben das Selbstbewusstsein des Abstiegskandidaten erheblich gestärkt. Was in Köln allerdings auch ziemlich schnell zu unangebrachter Euphorie führen kann.

    Ganz schwere Aufgabe

    "Wir sind auswärts in der Lage gegen jeden zu gewinnen", sagt Thomas Tuchel selbstbewusst. "Auch wenn das eine ganz schwere Aufgabe ist. Wir hatten schon mehrere schwere Aufgaben und werden im Laufe der Saison noch weitere haben. Außerdem", so der 05-Trainer, sind Serien dazu da, gebrochen zu werden." Seine Mannschaft traue sich durchaus zu, erneut ein gutes Spiel zu absolvieren. "Für uns ist diese Partie die nächste Hürde", erklärt der 37-Jährige. "Wir hoffen auf einen Sieg. Und das ist auch unser Ziel."

    Die Zuversicht am Bruchweg, diesen Eindruck erweckte der 05-Trainer gestern überdeutlich, hat durch den Schock des späten und unglücklichen Ausgleichs beim 1:1 vor einer Woche gegen den SV Werder Bremen, keinen Schaden genommen. Solche Enttäuschungen zu erleben und schmerzhafte Nackenschläge auszuhalten, gehören jedoch quasi zum Berufsbild eines Leistungssportlers. Das Erlebnis im Heimspiel, glaubt Tuchel, stachelt die Mainzer Profis weiter an. "Trotz dieser Enttäuschung fühlen sich die Spieler sicher in den Bewertungskriterien, die wir intern anlegen", erklärt der Fußballlehrer. Mit etwas Abstand ebbe diese Enttäuschung ab. "Dann wissen unsere Spieler ganz genau, dass sie ein gutes Spiel absolviert haben. Das wiederum beeinflusst ebenfalls eine Stimmung." Die Atmosphäre sei ausgesprochen gut und gelöst. "Ich nehme das im Training wahr. Deshalb habe ich nicht den geringsten Zweifel, dass wir mit hundertprozentigem Glauben an unsere Leistungsstärke nach Köln fahren."

    Die Vorstellung im Heimspiel war sehr gut. Die Form der 05er stimmt. Auf dieser Basis und im Wissen um ihre Stärke fahren die Mainzer sehr zuversichtlich den Rhein hinab. Nach wie vor ist Tuchels Mannschaft das drittbeste Auswärtsteam der Liga hinter Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. Die 21 Zähler, geholt in fremden Stadien, zeugen davon, dass die Mainzer mit großer Vorsicht zu genießen sind.

    "Wir nehmen uns jede Woche aufs Neue vor Spiele zu gewinnen und fühlen uns absolut konkurrenzfähig", sagt Tuchel. Das spiegelt die Tabelle wider. Zumal die 05-Profis diesmal nicht damit rechnen müssen, dass sich der 1 FC Köln derart defensiv präsentiert, wie im September am Bruchweg. Damals mauerte sich der Gegner regelrecht ein, und die 05er benötigten zwei späte Tore von Lewis Holtby zum verdienten 2:0-Heimsieg. "Die Kölner treten mittlerweile deutlich offensiver und aggressiver auf. Sie versuchen zu agieren", weiß Tuchel. "Wir sind dort sicherlich nicht in der Pflicht das Spiel zu machen."

    FC-Heimspiele als Maßstab

    Soll heißen: Die Mainzer werden in diesem Auswärtsspiel aus einer kompakten Defensive heraus reagieren. "Falls wir daraus dominant werden, habe ich nichts dagegen", betont der 05-Coach. "Nach unserem Verständnis wollen wir sowieso der Partie nach und nach unsere Prägung geben."

    In der Vorbereitung auf den Auftritt im Rhein-Energie-Stadion standen ohnehin die Aspekte des eigenen Spiels im Vordergrund. "Natürlich sind die letzten Kölner Heimspiele der Maßstab für uns", sagt Tuchel, "aber wir wissen doch nicht, welche Auswirkungen diese Erfolge auf die gegnerische Mannschaft haben und in welcher Verfassung sich der FC gegen uns präsentiert. Deshalb orientieren wir uns in erster Linie an unserem Handeln und daran, wie Mainz 05 Auswärtsspiele bestreitet."

    Personell hat der 05-Trainer keine größeren Probleme, eine Erfolg versprechende Startformation aufzubieten. Wie diese aussehen wird, ob Tuchel aus taktischen Gründen Veränderungen plant, darüber kann wie üblich nur spekuliert werden. "Wir haben uns natürlich etwas ausgedacht für diese Begegnung. Da brauchen wir noch etwas an Rückmeldung aus dem Abschlusstraining", war alles, was Tuchel zu diesem Thema sagen wollte. "Dann jedoch werden wir diese Partie so angehen, dass wir eine Chance haben, dort zu gewinnen." Jörg Schneider

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