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    Waßmann erteilt "klare Kampfansage"

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    Im Hinrundenspiel herrschte zwar einige Male dicke Luft im Strafraum der Spvgg EGC Wirges II (helle Trikots), doch letztlich erreichte der Tabellenletzte ein leistungsgerechtes 2:2 gegen die Eisbachtaler Sportfreunde. 
Foto: Rosbach
    Im Hinrundenspiel herrschte zwar einige Male dicke Luft im Strafraum der Spvgg EGC Wirges II (helle Trikots), doch letztlich erreichte der Tabellenletzte ein leistungsgerechtes 2:2 gegen die Eisbachtaler Sportfreunde.
    Foto: Rosbach - Marco Rosbach

    Dabei wird die auf Grund des dritten Tabellenplatzes allgemein nachvollziehbare Zielvorgabe von Eisbachtals Trainer Dirk Hannappel ("Ganz klar, wir wollen gewinnen") von seinem Wirgeser Kollegen Stefan Waßmann mit einem ebenso deutlichen "das wollen wir auch" beantwortet. Was allerdings nicht nur in Fachkreisen mehr als Durchhalteparole denn als realitätsnahe Aussage betrachtet wird, denn schließlich rangieren die Wirgeser abgeschlagen mit nur fünf Punkten nach 18 Spieltagen ganz am Ende der Tabelle.

    Doch Waßmann schickt eine "klare Kampfansage" an die Eisbachtaler, denen er mit seiner Mannschaft "das Fußballer-Leben so schwer wie möglich machen" will: "Wir haben beim 2:2 im Hinspiel nur einen Punkt geholt. Jetzt entwickelt sich dieses Rückspiel für uns fast zu einem Spiel des Jahres. Da steckt genug Motivation in diesem Derby, das schon seit Wochen bei uns Gesprächsthema ist."

    Dirk Hannappel weiß um diese Motivation, die "jedes Derby" zwischen den beiden Westerwald-Vereinen begleitet. Und er tut gut daran, den Gegner nicht am Tabellenstand zu messen: "Die Wirgeser haben mit der knappen Niederlage gegen die Übermannschaft von RW Koblenz gezeigt, dass sie im Aufwind sind, und einen deutlichen Warnschuss abgefeuert. Aber ich denke, dass wir in der Lage sind, uns im eigenen Stadion durchzusetzen. Dann hätten wir zum Abschluss dieses Jahres 38 Punkte auf dem Konto. Ein Ergebnis, das nicht absehbar war und höchste Anerkennung verdient."

    Im Derby am Sonntag setzt Hannappel auf den gleichen Kader, der zuletzt bei TuS Koblenz trotz des Punkteverlustes beim 2:2 den Trainer überzeugt hat. "Und dann sind hoffentlich die vier grippegeschwächten Spieler, die da auf der Bank saßen, auch wieder fit."

    Das Gerüst für den Kader der Spvgg-Reserve bilden ebenfalls die Spieler, die "eine ganz klare Tendenz nach oben" zuletzt beim 1:1 gegen die SG Malberg und 1:2 gegen RW Koblenz gezeigt haben. "Und wir versuchen, uns am Sonntag weiter zu steigern", so Waßmann: "Für uns ist das Spiel das Derby. Und wir wollen daraus einen Höhepunkt machen und uns diesen unter den Weihnachtsbaum legen. Wir haben uns große Dinge vorgenommen und hoffen, die umsetzen zu können."

    Der Trainer hofft, dass zum zuletzt bewährten Kader noch Spieler von der Ersten stoßen. Waßmann: "Vielleicht kommt Yuya Yuneda wieder bei uns zum Einsatz." har

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