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    Nach tollem Pokalkampf wartet nun ein Derby auf Gönnersdorf

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    'Auf dem Weg der Besserung ist die SG Ahrweiler/Bad Neuenahr (am Ball Michael Radermacher) noch nicht. Mit einem Sieg bei den SF Höhr-Grenzhausen wäre sie es.
Foto: Vollrath
    'Auf dem Weg der Besserung ist die SG Ahrweiler/Bad Neuenahr (am Ball Michael Radermacher) noch nicht. Mit einem Sieg bei den SF Höhr-Grenzhausen wäre sie es.
    Foto: Vollrath

    FC Rhenania Gönnersdorf - FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf (Sa., 17.15 Uhr). Nach dem großen Pokalkampf gegen den Rheinlandligisten TuS Mayen, der sich erst nach Verlängerung mit 5:2 durchsetzen konnte, hat FC-Trainer Günther Kramprich seiner Mannschaft bis zum Derby gegen Bengen frei gegeben. "Regeneration geht vor", sagt er. Schließlich hat das Pokalspiel viel Kraft gekostet. "Meine Mannschaft hat alles gegeben. Mayen war zwar die bessere Mannschaft, aber wir haben uns im Bereich unserer Möglichkeiten toll gewehrt und hatten auch unsere Möglichkeiten", meint der Trainer. So hat Gönnersdorf durch Timo Schmidgen und ein Eigentor zwischenzeitlich noch aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht.

    Bemerkenswert besonders angesichts der personellen Umstände. Schließlich haben den Gastgebern sieben Spieler gefehlt, sie mussten auf Unterstützung der Reserve bauen. Am Samstag sind Nico Schunk und Sebastian Wagner zumindest wieder dabei. Und das wird auch nötig sein, glaubt man der Einschätzung von Kramprich: "Das wird ein interessantes Spiel. Wenn's bei Bengen läuft, gibt es kaum eine Mannschaft in der Liga, die technisch gut so schnell nach vorn spielen kann", sagt Kramprich. Das hat zuletzt auch die SG Sargenroth zu spüren bekommen, die in Leimersdorf mit 1:4 unter die Räder gekommen ist. Das 6:2 im Pokalspiel gegen die FSG will Kramprich jedenfalls nicht zum Maßstab nehmen.

    FSG-Trainer Ralf Bachem hat die Pokalpleite natürlich noch in unguter Erinnerung: "Die sollte uns Warnung genug sein." Ebenso wie die Gönnersdorfer Pokalpartie gegen Mayen, die sich Bachem angesehen hat: "Gönnersdorf ist eine sehr kompakte Mannschaft", sagt er. Besonders zwei Spieler sollte seine Mannschaft im Blick haben: "Melf Hargens und Timo Schmidgen müssen wir ausschalten." Tim Rieder wird nicht dazu beitragen können, er ist in Urlaub.

    Sportfreunde Höhr-Grenzhausen - SG Ahrweiler/Bad Neuenahr (So., 14.30 Uhr). Die Saison ist noch lang, aber der Abstand der Kreisstadt-SG zu den Nichtabstiegsplätzen mit sechs Punkten auch schon immens. Jene sechs Punkte vor der SG rangieren die Sportfreunde aus Höhr-Grenzhausen. Zugegeben: Von einem Schlüsselspiel zu sprechen, wäre sicher verfrüht. Aber: "Wir müssen bald unsere ersten Erfolgserlebnisse einfahren", sagt Ahrweilers Trainer Burkhardt Lau.

    Er lässt trotz der fünf Niederlagen in Serie und dazu dem Pokal-Aus nichts auf seine Mannschaft kommen. "Ich zolle dem Team Respekt, es ist ein gutes Miteinander. Bei uns gibt es keine Grabenkämpfe, menschlich passt es", betont Lau. So treffe sich die Mannschaft etwa immer wieder zum gemeinsamen Frühstück. "Es ist nicht schwierig, die Jungs bei Laune zu halten", so Ahrweilers Trainer, wohl wissend, dass die gute Stimmung allein nicht zum Klassenverbleib reichen wird. "Quantensprünge sind von uns nicht zu erwarten. Es fehlt uns die Erfahrung, und die können wir nicht über Worte sammeln", sagt Lau.

    SG Adenau/Leimbach/Reifferscheid - SG Eintracht Mendig/Bell (So., 14.30 Uhr). Nach dem Aus im Rheinlandpokal gegen den Ligakonkurrenten FC Alemannia Plaidt wartet auf die Hocheifel-SG ein starker Gegner. "In diesem Spiel können wir ganz ohne Druck agieren. Mendig/Bell hat sich frei gespielt. Wenn wir punkten wollen, müssen wir weit über unsere Grenzen gehen", sagt der Adenauer Trainer Mario Etteldorf. Immerhin kann er auf Daniel Utsch und auch auf Christoph Schumacher bauen. Im Gegenzug muss Jan Kürsten krankheitsbedingt passen. Einen Kräfteverlust befürchtet Etteldorf durch das Pokalspiel nicht: "Da sehe ich kein Problem. Es wird so oder so hart werden." Mendigs Trainer Wolfgang Müller verzichtete darauf, sich den Gegner beim Pokalspiel anzusehen. Er bat sein Team zum Training. "Und wer sich dort aufdrängt, der spielt auch am Sonntag", so der SG-Coach. Pascal Krämer und Philipp Geisen sind in Urlaub. Dass Müller zuletzt auf die Mannschaft der Vorsaison zurückgegriffen und auf alle Neuzugänge verzichtet hatte, sei Zufall gewesen. "Es wäre vielleicht sogar eine Option gewesen, so zu entscheiden. Aber das war nicht der Grund, dass wir so gespielt haben", sagt Müller. Er richtet den Blick lieber nach vorn: "Wir haben ein paar Dinge abgestellt, dieser Prozess ist abgeschlossen. Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und wollen nun den Erfolg einspielen. Jetzt wollen wir den Anschluss nach oben herstellen."

    SG Sargenroth - TuS Oberwinter (So., 16.15 Uhr). Einen Konkurrenten, die SG Liebshausen/Mörschbach, hat der TuS gerade mit dem 5:2-Heimsieg gegen den Konkurrenten hinter sich gelassen, da wartet gleich der nächste: Es geht zum punktgleich Tabellennachbarn Sargenroth, der Dritte spielt beim Vierten.

    Während Oberwinter mit dem Rückenwind des jüngsten Heimsiegs in den Hunsrück fährt, kassierten die Gastgeber gerade ihre erste Saisonniederlage - eine deutliche dazu, mit 1:4 verlor die Mannschaft von Trainer Markus Stelter bei die FSG Bengen. Ein Spiel, das sich TuS-Trainer Tomas Lopez nicht angeschaut hat. Dafür hat er das Sargenrother 3:3 zu Hause gegen Liebshausen gesehen. "Eine kompakte und homogene Mannschaft, die vor allem nicht aufgibt", berichtet er. Gerade die Tatsache, dass die Mannschaft nach dem 2:3 in der 82. Minute noch zurückgeschlagen und in der 90. Minute ausgeglichen hat, imponiert ihm. Gleiches Engagement fordert er nun auch von seiner Mannschaft. Verletzungsprobleme gibt es keine. dag, map

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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