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    Härtetest für Mayens Talentschuppen

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    Einer der Routiniers im Mayener Team ist Vitali Eirich (rechts). Einst als gefürchteter Stürmer in der Oberliga unterwegs, stabilisiert Eirich nun in der Rheinlandliga die Hintermannschaft des TuS.
Foto: Andreas Walz
    Einer der Routiniers im Mayener Team ist Vitali Eirich (rechts). Einst als gefürchteter Stürmer in der Oberliga unterwegs, stabilisiert Eirich nun in der Rheinlandliga die Hintermannschaft des TuS.
    Foto: Andreas Walz

    Während TuS-Trainer Martin Sek mit seinem Team am Samstagabend bereits den Start der Winterpause einleitet, muss die SG 2000 eine Woche später im Rheinlandpokal gegen den Regionalligisten TuS Koblenz im Spiel um den Achtelfinal-Einzug nochmals Überstunden schieben. "Wir denken nur an Mayen", versichert Mülheims Trainer Marco Wagner. "Nur wer im Nettetal volle Leistung bringt, kann sich auch für die Startformation für die kommende Aufgabe empfehlen."

    Wagner hat alle Optionen

    Dabei kann Wagner aus dem Vollen schöpfen und macht seinem Team bereits im Vorfeld Komplimente: "Es war ein richtig tolles Jahr, das die Jungs hingelegt haben. Die Krönung wäre nun ein Auswärtssieg." Mit Christian Wiersch und Steffen Pistono auf Mülheimer Seite und dem TuS-Trio Stephan Schikora, Kevin Lahn und Damir Mrkalj stehen fünf Top-Stürmer der Liga auf dem Platz. "Das wird ein offener Schlagabtausch, es ist viel Qualität in beiden Mannschaften. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass uns Mayen im Hinspiel überlegen war. Das wollen wir nun umdrehen", so Wagner.

    Nullnummer im Hinspiel

    Seit der Nullnummer im ersten Vergleich hat sich aber auch in Mayen viel getan. Martin Sek hat den sportlichen Erfolg ins Nettetal zurückgebracht. Mayens Co-Trainer Ali Maddi wird in Zukunft übrigens nicht wie erwartet als Coach der Reserve fungieren. Er blickt mit Respekt auf den Gegner: "Wir haben zuletzt viele Spiele gewonnen, aber dabei keine Konstanz gezeigt. Qualität haben wir im Kader, junge Talente haben wir im Kader, aber das Problem ist, dass die Jungs jede Woche gefordert werden und die Leistungen noch nicht kontinuierlich bringen. Sie müssen reifen."

    Bei der Anzahl der Akteure scheint das aber gar nicht möglich. Am Samstag fallen weiterhin Yannick Distelrath und Wahid Snmailpour Aghdam aus. Hervé Loulouga muss zum letzten Mal gesperrt zuschauen. "Wir sind nicht in der Situation, um zu sagen, dass wir Mülheim schlagen. Die SG 2000 muss vorlegen, um oben dranzubleiben", schiebt Maddi die Favoritenrolle weit von sich.

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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