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    FCK-Sieg auf dem Oberwerth unmöglich?

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    Foto: B&P Schmitt

    Der 70. Dreier seit der Schmach gegen Rübenach IV wäre am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den FC Karbach keine Überraschung. Doch der Fußball-Rheinlandligist aus dem Vorderhunsrück gibt sich keck. "Uns ist vor Koblenz nicht bange", sagt FCK-Trainer Torsten Schmidt. Eine mutige Aussage, zumal es nicht allzu viele Dinge gibt, die Schmidt optimistisch stimmen.

    Das macht dem Coach Hoffnung: Der Härtetest beim Rheinlandliga-Rivalen SG Bullay verlief erfolgreich. Mit 2:1 gewann Karbach vor vier Tagen in Zell. Die Bullayer Führung glich Sanel Rahic aus, Daniel Lay gelang per Kopf der Siegtreffer. Lay ist nach Monaten wieder eine Option für Schmidt: "Er ist endlich schmerzfrei, so fit wie noch nie bei uns. Und: Er weiß, wo das Tor steht." Tore machen lautete lange Zeit die Vorgabe für David Eberhardt. Das ist vorbei. Schmidt hat den 21-Jährigen umgepolt. "Er muss jetzt Tore verhindern, auch wenn ich ihn dazu erst überzeugen musste." Eberhardt agiert nun als Innenverteidiger neben Sven Schindel. "Mit seiner Größe und seiner Geschwindigkeit ist Eberhardt schwer zu überspielen. In der Vorbereitung hat er gezeigt, dass er die Position spielen kann, deshalb spielt er auch in Koblenz." Fehlen werden neben den Langzeitverletzten Mirko Bernd und Sven Jakobs auch Mike Biller, Philip Krohn und Lukas Marder, die kaum oder gar nicht in der Vorbereitung trainieren konnten.

    Sorgen bereitet Schmidt die Verletzung von Stürmer Oscar Feilberg: Wegen Achillessehnenprobleme sagte Feilberg den Test in Zell ab. Ein Auflaufen in Koblenz ist fraglich. Tobias Schinnen würde dann wohl in den Sturm neben Sanel Rahic rücken. Kann Feilberg spielen, rückt Schinnen ins Mittelfeld neben Chris Ströter, Jan Hammes und Dogan Cevik. Vor Torwart Florian Bauer bilden vermutlich Tim Puttkammer (links), Andreas Oberreiter (rechts) und die Innenverteidiger Schindel und Eber-hardt eine Viererkette, die im Schnitt keine 21 Jahre ist.

    Ob die TuS-Reserve um den in Karbach wohnenden Profi Patrick Schmidt (stammt aus Rheinböllen) diese Unerfahrenheit ausnutzen wird? "Wenn die TuS in Führung geht, ist sie fast nicht mehr zu schlagen, das haben wir im Hinspiel gesehen", erinnert sich Torsten Schmidt ungern an den ersten Spieltag, als sein FCK auf eigenem Platz beim 1:4 regelrecht ausgekontert wurde. Damals lief die TuS-Reserve mit fünf Profis auf. Auch diesmal werden Spieler wie Schmidt, Tobias Bauer, Eike Mund, Sören Klappert oder Jan Hawel, die kaum in der Dritten Liga zum Zug kommen, dem Rheinlandliga-Dritten weiterhelfen. Im Härtetest schoss sich die TuS II beim 8:0 gegen den Koblenzer A-Ligisten Anadolu Spor bereits warm. Das Spiel fand übrigens auf dem Kunstrasen am Stadion Oberwerth statt. Auf dem Geläuf also, wo Koblenz II seit 74 Ligaspielen nicht mehr verloren hat. Doch die TuS II schwächelte vor dem Winter: Dreimal in Folge gab es daheim ein 0:0 (gegen Salmrohr, Mayen und Morbach). Ein Karbacher Erfolg ist anscheinend doch nicht unmöglich. bon

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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