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    FCK: Oberreiter hängt Schuhe an den Nagel

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    Die Karbacher Oscar Feilberg (in Weiß-Blau, links) hat in letzter Zeit genau wie Teamkollege Tobias Schinnen immer wieder mit Schulterproblemen zu kämpfen. Trotzdem setzt Trainer Torsten Schmidt wie beim 1:1 in Burgbrohl (in Gelb-Blau) auf seine beiden Offensivleute.
Foto: Vollrath
    Die Karbacher Oscar Feilberg (in Weiß-Blau, links) hat in letzter Zeit genau wie Teamkollege Tobias Schinnen immer wieder mit Schulterproblemen zu kämpfen. Trotzdem setzt Trainer Torsten Schmidt wie beim 1:1 in Burgbrohl (in Gelb-Blau) auf seine beiden Offensivleute.
    Foto: Vollrath

    Gegen die Trierer hat der Trainer alle Mann an Bord. Ein Akteur ist dagegen unter der Woche von Bord gegangen. Andreas Oberreiter hat seinen Pass beim FC geholt, weil er auf diesem Niveau kein Fußball mehr spielen kann. Vor elf Monaten zog sich Oberreiter nach einem brutalen Foul in Schweich einen Wadenbeinbruch zu. Davon hat sich Oberreiter nie erholt, bei Belastung bekommt der Treis-Kardener "immer einen dicken Fuß", wie Trainer Schmidt sagt. "Obi ist ein junger Spieler, der große Perspektiven hatte. Schade, dass er jetzt wegen eines fast vorsätzlichen Foulspiels die Karriere beenden muss." Seinen Pass hinterlegt Oberreiter zwar bei seinem Heimatverein TuS Treis-Karden, für mehr als unterklassigen Fußball wird es für den 22-Jährigen nicht mehr reichen - wenn überhaupt. "Das tut einem echt weh", sagt Schmidt über den Verlust von Oberreiter. Beim anderen FC-Langzeitverletzten Sven Schindel sieht es besser aus: Nach seinem Kreuzbandriss vor zehn Monaten feierte der Innenverteidiger im A-Klasse-Hit gegen Kirchberg (1:3) sein Comeback in der Reserve. 62 Minuten spielte Schindel. "Sven ist auf dem Weg, aber er benötigt noch Zeit", sagt Schmidt.

    Beim 7:0 am Mittwoch im Pokal gegen den Bezirksligisten SG Sargenroth tauschte Schmidt seine Startelf nur auf zwei Positionen. Im Tor feierte Marc Reifenschneider sein Debüt, wurde aber kaum geprüft. Gegen Tarforst steht wieder Florian Bauer zwischen den Pfosten, der in Burgbrohl (1:1) stark hielt. "Florian steht nicht zur Diskussion", hat sich Schmidt im Tor wohl auf eine Nummer eins festgelegt. Im Pokal wurde zudem Kapitän Patrick Schmidt geschont, anstelle von ihm spielte Marc Thönnes und betrieb mit zwei Treffern Eigenwerbung. Mehr Wechsel nahm Trainer Schmidt nicht vor - aus einem einfachen Grund: "Wir müssen jetzt Kontinuität reinkriegen. Dafür müssen wir eingespielt sein." Trotz nur zwei Siegen aus sieben Spielen ist die Spitze nur sechs Zähler entfernt. Mit einem Heimsieg würde sich Karbach vor dem Derby in Emmelshausen zurückmelden. Tarforst scheint dafür genau richtig zu kommen: Der FSV erwischte einen Traumstart (13 Punkte aus 5 Spielen), verlor jedoch zuletzt zweimal überraschend (0:2 in Bad Breisig und 3:4 gegen Malberg) und hat mit einigen Verletzten zu kämpfen. bon

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