40.000
  • Startseite
  • » Verbandsliga Südwest - Rheinlandliga
  • » FC Karbach geht als Vierter in Winterpause
  • Aus unserem Archiv

    FC Karbach geht als Vierter in Winterpause

    Kein Teaser vorhanden

    Frühe Führung in Minute drei: Karbachs Mirko Bernd traf per Elfer zum 1:0 für den FCK. Nachdem die rot gekleideten Trier-Tarforster ausgeglichen hatten, markierte Benjamin Reiner (rechts) den 2:1-Siegtreffer.
Foto: V. Schmidt
    Frühe Führung in Minute drei: Karbachs Mirko Bernd traf per Elfer zum 1:0 für den FCK. Nachdem die rot gekleideten Trier-Tarforster ausgeglichen hatten, markierte Benjamin Reiner (rechts) den 2:1-Siegtreffer.
    Foto: V. Schmidt - Verena Schmidt

    Bereits nach 100 Sekunden gab es in der munteren Partie den ersten Aufreger, denn nach einem Foulspiel von FSV-Verteidiger Christopher Cartus an Karbachs Oskar Feilberg zeigte Schiedsrichter Ronny Jäckel auf den Elfmeterpunkt. In der Aktion zuvor hätte Jäckel auch Stürmerfoul pfeifen können, aber die folgende Elfmeterentscheidung war durchaus korrekt, weil Feilberg definitiv getroffen wurde. Das sah man auf der Gästebank völlig anders. Karbachs Mirko Bernd jedenfalls verwandelte den Strafstoß souverän ins linke untere Eck zum frühen 1:0 (3.).

    Schon fünf Minuten später hatten die Moselaner eine große Ausgleichschance, aber die prima Vorarbeit von David Schmitz verwertete Florian Weirich nicht. Besser zielte danach dessen Mannschaftskollege Thorsten Oberhausen: Einen Freistoß aus 22 Metern zirkelte dieser flach an der Karbacher Mauer vorbei, bevor der Ball im Netz zum 1:1 landete (12.). Bei diesem schönen, aber nicht unhaltbaren Schuss gab der ansonsten gut haltende FCK-Keeper Lukas Schmitt keine gute Figur ab.

    Nach einer halben Stunde kamen die Karbacher immer besser ins Spiel und hatten einige Möglichkeiten. So musste Gästetorwart Markus Schwind beim Volleyschuss von Sanel Rahic sein Können zeigen (17.) und Benjamin Reiners Kopfball nach schöner Feilberg-Vorarbeit flog knapp am Tor vorbei (25.). Mit dem besten Angriff des Tages kamen die Gastgeber aber noch vor der Pause zur erneuten Führung: FCK-Kapitän Patrick Schmidt legte nach seinem dynamischen Antritt den Ball Feilberg in den Lauf, der nach kurzem Sprint überlegt nach innen passte, wo Reiner aus 13 Metern knallhart abzog und diese perfekte Kombination zum unhaltbaren 2:1-Pausenstand abschloss (42.).

    Nach dem Wechsel zeigten die Moselaner nur noch wenig, Karbach legte im fünften Spiel innerhalb von 14 Tagen nochmals zu und hatte mehrfach die Gelegenheit zum 3:1. Aber Rahic (46.), Feilberg (62.), der Joker Dogan Cevik (64.) und Tobias Schinnen (77.) konnten bei teils hundertprozentigen Chancen Schwind nicht überwinden - es blieb beim 2:1.

    FCK-Coach Torsten Schmidt war das am Ende - zumindest fast - egal: "Das war ein hochverdienter Sieg. Wir waren überlegen und hatten auch mehr Möglichkeiten. Beim 1:0 war es ein klarer Elfmeter und das 2:1 war wirklich eine Klassekombination - tolle Dynamik, gute Übersicht und prima Abschluss. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, nur unsere Chancenausverwertung ist verbesserungsfähig."

    Trier-Tarforsts Trainer Heinz Toppmöller, älterer Bruder des ehemaligen Bundesliga-Trainers Klaus Toppmöller, sah im Unparteiischen den Schuldigen und auch sonst einiges anders als die meisten der 235 Zuschauer: "Der Elfmeter war unberechtigt, danach hat der Schiedsrichter die Kontrolle über das Spiel verloren und immer gegen uns gepfiffen. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen."

    Von unserem Mitarbeiter

    Armin Bernd

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
    Meistgelesene Artikel