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    Eigentor in der Nachspielzeit schmerzt Burgbrohl

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    "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben über 90 Minuten lang bis zum Umfallen gekämpft und ein gutes Spiel abgeliefert. So ein Tor in der Nachspielzeit zu kassieren, ist mehr als unglücklich", resümierte Burgbrohls Co-Trainer Raduan Fatine. Erst kurz vor Spielbeginn entschied sich, wer das Burgbrohler Tor hüten würde. Der reaktivierte und zudem angeschlagene Michael Berg stand schließlich zwischen den Pfosten und machte seine Sache trotz Beschwerden im Arm gut.

    Gleich mehrfach bewahrte der 25-jährige Schlussmann seine Mannschaft vor einem Rückstand. Schweichs Stürmer Florian Beaudouin erwies sich als Aktivposten im Spiel der Gastgeber und kam mehrfach zum Abschluss, scheiterte aber jeweils an Berg (56., 72.).

    Aber auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten. Marko Lanser sorgte mit einem Schuss aus 35 Metern für einen der wenigen Höhepunkte in der ersten Halbzeit. SpVgg-Torjäger Damir Mrkalj (70.) und Lauermann (58.) konnten den Ball später auch aus kürzerer Distanz nicht im Schweicher Tor unterbringen, sorgten aber für ein ausgeglichenes Chancenverhältnis. "Insgesamt habe ich ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen. Beide Mannschaften haben sich nicht viel genommen. Ein Unentschieden wäre deshalb ein absolut faires Ergebnis gewesen", meinte Fatine. Zu diesem Ergebnis wäre es auch gekommen, hätte nicht Manndecker Philipp Oster nach einer TuS-Ecke seinen ansonsten gewohnt souveränen Mitspieler Lauermann aus kurzer Entfernung angeschossen, der das Spielgerät daraufhin ins eigene Gehäuse beförderte. Die nächste Möglichkeit auf einen Punktgewinn bietet sich Burgbrohl bereits am Mittwoch (20 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Morbach. zic

    SpVgg Burgbrohl: Berg, Lauermann, Oster, Herschbach, Lanser, Akdemir, Zerwas, Wirtz, Müller (78. Auer), Agirdogan, Mrkalj.

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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