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    RheinlandligaBullays Held heißt Peter Ibald

    Christoph Braun, Torwart der SG Bullay/Alf/Zell, erlebte im 13. Spiel der Fußball-Rheinlandliga seine bisher ruhigsten 90 Saison-Minuten - und sein Mitspieler Peter Ibald seine glücklichsten.

    Nicht zu halten: Peter Ibald (rechts) war der Garant für den ersten Heimsieg der SG Bullay/Zell/Alf in dieser Rheinlandliga-Saison. Gegen den Neuling FSV Trier-Tarforst markierte Ibald in der siebten und in der achten Minute die Tore zum 2:0-Sieg. Im sechsten Anlauf glückte Bullay damit der erste Sieg vor heimischen Publikum. 
Foto: Alfons Benz
    Nicht zu halten: Peter Ibald (rechts) war der Garant für den ersten Heimsieg der SG Bullay/Zell/Alf in dieser Rheinlandliga-Saison. Gegen den Neuling FSV Trier-Tarforst markierte Ibald in der siebten und in der achten Minute die Tore zum 2:0-Sieg. Im sechsten Anlauf glückte Bullay damit der erste Sieg vor heimischen Publikum.
    Foto: Alfons Benz

    Rheinlandliga - Christoph Braun, Torwart der SG Bullay/Alf/Zell, erlebte im 13. Spiel der Fußball-Rheinlandliga seine bisher ruhigsten 90 Saison-Minuten - und sein Mitspieler Peter Ibald seine glücklichsten. Braun musste im Spiel gegen den FSV Trier-Tarforst nicht einen einzigen Ball parieren, Neuzugang Ibald bescherte dafür mit seinem Doppelschlag zum 2:0 seiner Mannschaft endlich den lang ersehnten ersten Heimsieg.

    Nach vier Niederlagen in Folge (drei in der Meisterschaft und eine im Pokal) fielen die spielentscheidenden Tore im sechsten Bullayer Heimspiel bereits sehr früh: Sieben Minuten waren gespielt, als Ingo Berg über rechts unbedrängt den Ball zu Yannick Bach spielte, der geschickt zu Peter Ibald weiterleitete. Der Ex-Moselkern machte dann mit einem trockenen Schuss das 1:0 .

    Bereits eine Minute später markierte Ibald mit seinem zweiten Treffer den 2:0-Endstand (8.). Hellwach hatte er sich die Kugel nach einem gegnerischen Fehlpass geschnappt und ihn ins Gästetor gedroschen. Wer jetzt vom Last-Minute-Aufsteiger und starken Tabellenvierten eine Reaktion erwartet hatte - es waren immerhin noch mehr als 80 Minuten zu spielen - der sah sich enttäuscht. Von den viel zu harmlosen Gästen kam Nichts. "Wir haben heute komplett schlecht gespielt. Nach den katastrophalen Fehlern vor den Gegentoren fanden wir keine Bindung zum Spiel und kamen nie in unseren Rhythmus. Wir hatten keine Torchance und deshalb verdient verloren", fand Gästetrainer Dirk Fengler klare Worte.

    Sein Gegenüber Jörg Bach jubelte leise, dennoch war ihm anzumerken, dass ihm nach den hektischen Tagen unter der Woche eine Zentnerlast von den Schultern gefallen war: "Ich mache meiner Mannschaft ein Riesenkompliment. Sie hat heute keinen Fehler gemacht und die Sache letztendlich sicher über die Bühne gebracht." Und das, obwohl Bach auf der Ersatzbank wieder Mal fast mehr verletzte Spieler sitzen hatte als gesunde auf dem Feld standen. Kurz vor Spielbeginn musste er auch noch wegen Adduktorenproblemen auf den zuletzt treffsicheren Angreifer Jimmy Wieber verzichten. "Ich habe den Spielern immer wieder erklärt, dass egal wer aus unserem Kader ausfällt, die anderen dann diesen Teil übernehmen müssen und auch können. Heute hat man gesehen, dass es geht", sprach der Trainer nochmals Klartext. Einziges Manko beim ersten Heimsieg war die Chancenauswertung. Mit etwas mehr Zielstrebigkeit und Mut hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Trainersohn Yannick Bach hatte das 3:0 auf dem Fuß (31.). David Wieber scheiterte gleich mehrmals knapp (45., 45.+3, 61.). Die beste Gelegenheit verpasste jedoch der zweifache Torschütze Peter Ibald bei einem Ball von Berg in den freien Raum. Ganz allein stehend ließ er zum Erstaunen aller die Kugel an sich vorbei laufen und wartete gelassen auf den Abseitspfiff - der aber kam vom Schiedsrichter nicht (56.). Nach dem Abpfiff sah er die Situation gelassen und freute sich mehr über seine Siegtreffer innerhalb von 60 Sekunden: "Ich habe zweimal aufs Tor geschossen und zweimal getroffen. Man muss auch mal Glück haben."

    Von unserem Mitarbeiter Alfons Benz

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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