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    So hat es Sascha Nicolay gesehen: Nostalgisches Libero-System übertölpelt in Oberbrombach moderne Viererkette

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    Der Grund dafür ist ganz einfach: Der TuS hat das Kettensystem diesmal richtig schlecht gespielt. Erstens wurden die Offensiv-Vorteile der Kette - unter anderem Überzahl auf den Außen - nur in der Anfangsphase genutzt. Doch schlimmer waren die Defensivfehler, die einen Lehrfilm ermöglicht hätten, wie man einen Kette auf gar keinen Fall spielen darf. Wobei wieder einmal festzuhalten ist, dass die Arbeit vor der Kette mindestens ebenso wichtig ist. Denn Linienspiel ohne eine Liberoabsicherung hinten bedeutet, Druck auf den ballführenden Spieler auszuüben, um die gefürchteten Diagonalpässe oder die berühmten Anspiele in die Schnittstelle gar nicht erst zuzulassen. Das gelingt nur, wenn der gesamte Mannschaftsverbund kompakt ist, doch Oberbrombach agierte viel zu weit auseinandergezogen. Und deshalb konnte Oberhausen auch relativ ungehindert in die Spitze spielen.

    Für die Kette hätte das bedeuten müssen, dass sie zurückweicht. Tat sie aber nicht, die vier TuS-Jungs blieben hoch stehen und sahen zur Strafe nur die Hacken der schnellen Oberhausener Angreifer.

    Trotzdem verdient Eisel Respekt, dass er den TuS Oberbrombach mit Viererkette spielen lässt und die Mannschaft so ganz sicher weiterentwickelt hat. Dass es ausgerechnet im Aufstiegsspiel in die Hose gegangen ist, ist Pechsache: Wahrscheinlich hatte der TuS nämlich nur einen schlechten Tag - und das passiert auch Teams, die mit Libero spielen.

    Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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