40.000
  • Startseite
  • » Landesliga
  • » Stadtmeisterschaft: Viele Teams haben Luft nach oben
  • Aus unserem Archiv

    Stadtmeisterschaft: Viele Teams haben Luft nach oben

    Kein Teaser vorhanden

    Solch spannende Duelle wird es am Samstag bei der Endrunde der Idar-Obersteiner Hallenfußball-Stadtmeisterschaft häufiger geben: Hohl-Torwart Evgeny Kryukov und Mitspieler Roy Hahn stoppen einen TSGler.
Foto: Manfred Greber
    Solch spannende Duelle wird es am Samstag bei der Endrunde der Idar-Obersteiner Hallenfußball-Stadtmeisterschaft häufiger geben: Hohl-Torwart Evgeny Kryukov und Mitspieler Roy Hahn stoppen einen TSGler.
    Foto: Manfred Greber

    Titelverteidiger SC Idar hat mit 13 Punkten aus fünf Spielen zwar eine genauso ordentliche Bilanz wie der FC Hohl aufzuweisen, dennoch war keiner der Verantwortlichen der beiden Teams vollends glücklich mit den Auftritten ihrer Spieler. Während Marius Franzmann für Samstag einige SC-Schippen mehr Einsatz verlangt, war Hohl-Trainer Hans-Joachim Seithel mit der taktischen und technischen Umsetzung seines Masterplans in der Vorrunde unzufrieden. "Wir haben zwar unser Ziel geschafft, die Endrunde zu erreichen, trotzdem ist der Gruppensieg immer noch ein Bonbon für den kleinen FC Hohl", stapelt Seithel tief, dessen Team die Gruppe B mit 20:5 Toren dominierte.

    Potenzial, die Stadtmeisterschaft für sich zu entscheiden, hat auch der VfL Weierbach. Dass die Truppe von Trainer Dirk Juchem dabei nicht als Sieger der Gruppe A in die Runde der besten sechs eingezogen ist, hat sie sich selbst zuzuschreiben. Mit einem 1:1 gegen den SV Göttschied verpasste der VfL in der Vorrunde den Sprung auf Platz eins. Juchem erklärte: "Wir wollten Gruppensieger werden. Dafür sollten wir ehrgeizig genug sein. In der Endrunde müssen wir jeden Gegner ernst nehmen. Da ist noch Luft nach oben."

    Sollten sich die Favoriten auf den Turniersieg wieder im Schongang präsentieren, könnte das der TSG Idar-Oberstein, der Spvgg Nahbollenbach oder dem Bollenbacher SV in die Karten spielen. Aber auch bei ihnen wird eine gewaltige Leistungssteigerung vonnöten sein, will einer der Vereine der Top Drei ein Bein stellen. Während der BSV in der Vorrunde vorne zu viele Chancen liegen ließ und sich erst im letzten Gruppenspiel in die Finalrunde zitterte, war für Nahbollenbachs Trainer Martin Fey das Gesamtniveau der Veranstaltung bisher zu niedrig. TSG-Coach Armin Decker ist indes froh, dass er trotz vier Ausfällen in der Defensive das "Erlebnis Endrunde" mit seiner Mannschaft bestreiten kann. Allerdings mit Abstrichen. "Es geht darum, dass wir Spaß haben und verletzungsfrei bleiben. Die Rückrunde auf dem Rasen ist für uns wichtiger", erklärt Decker.

    Das Turnier beginnt um 15 Uhr mit der Vorstellung der Teams. Zudem ist ein attraktives Rahmenprogramm geplant. Die Cheerleader-Gruppe Sparks Unites/Lunatic Stars tritt genauso auf wie der Kunstrad-Vierer des RV Nahbollenbach. Als Moderator wird Lothar Lenz, der Vorsitzende der Spvgg Nahbollenbach, durch den Endrunden-Tag führen. Um 19 Uhr ist das Finale geplant. Björn Symanzik

    Regionalsport Süd - Klasse 1 - Landesliga
    Meistgelesene Artikel