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    Treis-Karden will die Kurve kriegen

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    Wurde gestern 29 Jahre alt, will morgen mit Treis-Karden den Sieg feiern: Joe Roberson (rechts). 
Foto: Jens Fiedermann
    Wurde gestern 29 Jahre alt, will morgen mit Treis-Karden den Sieg feiern: Joe Roberson (rechts).
    Foto: Jens Fiedermann

    TuS-Trainer Emir Colan formuliert das nach zwei Niederlagen hintereinander so: "Gute Verteidigung, schnelles Spiel - das hat uns stark gemacht. Wir müssen wieder zu diesem Spiel finden." Und zwar am Sonntag, wie Colan ergänzt: "Dieses Spiel ist enorm wichtig, alles andere zählt im Moment nicht." Also auch nicht, dass Spitzenreiter Konstanz mittlerweile vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Treis-Karden hat. Oder, dass Speyer nur noch einen Punkt hinter den Moselanern steht. "Darauf schaue ich momentan nicht. Es geht nur um das Spiel gegen Tübingen und darum, dass wir unseren Weg weitergehen wollen", sagt Colan. Dass dieser Weg kein leichter werden würde, war allen Beteiligten klar. Denn der Kader ist nicht der am üppigsten besetzte der Klasse - und wenn dann noch die eine oder andere Alternative wegbricht, ist Treis-Karden kein Überteam. So fiel Marcel Kastor vor dem verlorenen Auswärtsspiel in Heidelberg aus. Die Diagnose: Bänderriss im Sprunggelenk. "Vorher haben wir Spiele mit einem Punkt Vorsprung gewonnen, jetzt verlieren wir sie mit zwei Punkten. Das ist eben so", weiß der TuS-Coach. Der nimmt Stefan Haupt aus der Reserve am Sonntag dazu. Boris Sewenig und Thomas Lippe aus der Zweitgarnitur, die am Donnerstag in Bad Neuenahr mit ihrem Team um Coach Kastor den Oberliga-Aufstieg schaffen können, dürften gegen andere Gegner zum Zug kommen. Zum Beispiel in Konstanz am 25. März, um einen Robinson Louisme in Schach zu halten.

    Gegen Tübingen heißt der Mann, den es zu stoppen gilt: Vildan Mitku (23 Punkte pro Spiel). Oder eben nicht zu stoppen gilt, wie Colan erklärt: "Man kann solche Leute punkten lassen. Aber dann darf man die anderen nicht punkten lassen." Womit wir wieder beim Knackspiel gegen Mainz wären, das nach überragender erster Hälfte dem TuS bekanntlich aus den Händen glitt. "Da haben die gepunktet, die eigentlich nicht hätten punkten dürfen", weiß Colan. Bei Treis-Karden punktet einer viel und regelmäßig: Publikumsliebling Joe Roberson. Der Amerikaner wurde am Freitag 29 Jahre alt. Was er sich von seinen Kollegen als nachträgliches Geschenk wünscht, ist nicht schwer zu erraten: einen Sieg gegen Tübingen. mb

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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