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    Topspieler aus ganz Deutschland beim Mäuseturm-Cup des PSC Rhein-Nahe

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    Rouven Münch (vorne), der das Organisationsteam des PSC Rhein-Nahe beim Mäuseturm-Cup leitete, ging auch selbst an den Pool-Tisch, schaffte es aber wegen der Doppelbelastung nicht in die Preisgeldränge. Anders sein Klubkollege André Strzalka. Er wurde Dritter im Pool-Wettbewerb.
Foto: Michael Ottenbreit
    Rouven Münch (vorne), der das Organisationsteam des PSC Rhein-Nahe beim Mäuseturm-Cup leitete, ging auch selbst an den Pool-Tisch, schaffte es aber wegen der Doppelbelastung nicht in die Preisgeldränge. Anders sein Klubkollege André Strzalka. Er wurde Dritter im Pool-Wettbewerb.
    Foto: Michael Ottenbreit

    Den Bingern war es gelungen, eine einzigartige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. 85 von 96 Starplätzen waren belegt. Einige Spieler traten in beiden Disziplinen an, im Poolbillard und Snooker. Dafür gab es Lob von höchster Stelle. "Das Besondere an der Sache ist, dass die besten Spieler hier Billard und Snooker miteinander kombinieren können", hob Hagen Goronczy, der Vorsitzende der Deutschen Billard Union (DBU) hervor. "Ein Pilotprojekt, das es so noch nicht gegeben hat."

    Die Ergebnisse in den beiden einzelnen Turnieren waren voneinander unabhängig - wer im Pool überzeugte, glänzte nicht zwangsläufig im Snooker. Das duale Modell sorgte bei den meisten Spielern für einen engen Zeitplan. Hatten sie sich für beide Varianten angemeldet, konnte es sein, dass sie mehrere Gruppenspiele nacheinander bestreiten mussten. "Eine Pause für eine Zigarette haben wir zwar noch jedem Spieler zugestanden", merkte Kern mit einem Lächeln an, "doch danach musste es flott weitergehen." Was allerdings auch im Sinn der Teilnehmer lag, die aus ganz Deutschland angereist waren, unter anderem aus Dresden. Etwa ein Drittel der Spieler stammte aus Rheinland-Pfalz.

    Das Feld hatte einige Hochkaräter zu bieten. Routiniers und hoffnungsvolle Talente gaben sich die Klinke in die Hand. Frank Schröder, mehrfacher deutscher Seniorenmeister, und Sascha Lippe, früherer deutscher Meister und Ehrenmitglied des PSC, feiern seit Jahren große Erfolge beim Snooker. Sie nutzten die Möglichkeit, bei der Pool-Variante teilzunehmen. Ebenfalls dabei war Joshua Filler, der seine beste Zeit noch vor sich hat. Filler ist erst 14 Jahre, schreibt jedoch schon seit Jahren Billard-Schlagzeilen. Im Vorjahr wurde er Deutscher Jugendmeister, von der diesjährigen Europameisterschaft brachte er zwei Gold- und zwei Silbermedaillen mit. Nun machte er auf seinem Weg nach oben Halt in Bingen.

    Spieler wie Filler waren es, die die Zuschauer ins PSC-Klubheim nach Sponsheim gelockt hatten. "Die meisten kommen, um sich gezielt die neue Generation an Talenten anzuschauen", erläuterte Kern. Er war mit der Organisation des Events zufrieden und kündigte bereits eine weitere Auflage im nächsten Jahr an. Die DBU, mit der der Termin abgestimmt werden muss, steht dem Ziel nicht im Weg, wie Präsident Goronczy durchblicken ließ: "Der PSC hat sich den Termin bereits vorreserviert. Ich sehen keinen Grund, warum es nicht klappen sollte."

    Den Snooker-Wettbewerb gewann Roman Dietzel vom Snooker Club Essen. PSC-Ehrenmitglied Sascha Lippe wurde hier Vierter. André Strzalka, der beste Binger Spieler, landete in der Pool-Konkurrenz auf Rang drei. Hier siegte Sebastian Ludwig aus Dresden. Von unserem Mitarbeiter Christoph Erbelding

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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