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    Schmitt versprüht Zuversicht vor Spitzenspiel

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    Wer gewinnt die Ballhoheit? VfL-Basketballer Johannes Gerngroß (rechts) und zwei Kontrahenten im Duell um das Spielgerät. Am Sonntag wollen Gerngroß und Co. beim SC Lerchenberg ihre Stärke demonstrieren.
Foto: Klaus Castor
    Wer gewinnt die Ballhoheit? VfL-Basketballer Johannes Gerngroß (rechts) und zwei Kontrahenten im Duell um das Spielgerät. Am Sonntag wollen Gerngroß und Co. beim SC Lerchenberg ihre Stärke demonstrieren.
    Foto: Klaus Castor

    Für Luchse-Trainer Rüdiger Schmitt besteht daran kein Zweifel. Für seinen Optimismus gibt es eine Reihe von Gründen, etwa die personelle Situation. Wie es aussieht, sind beim VfL alle an Bord. Beim ersten Kräftemessen mit den Lerchenbergern fehlten Raphael Jänicke und Timo Linzmaier, und Topscorer Cedric Thomas musste verletzungsbedingt zuschauen. Auch spielerisch sieht Schmitt sein Team im Vergleich zur Frühphase der Saison verbessert. Ein weiterer Punkt: die Auswärtsstärke des VfL. "Wir haben unsere besten Spiele auswärts gemacht", weiß der Luchse-Coach. Um die entsprechende Unterstützung auf den Zuschauerrängen zu erhalten, hat der VfL einen Bus organisiert, der die Fans auf den Lerchenberg bringen wird.

    Von großer Bedeutung dürfte die Motivation sein. Für die Luchse geht es nicht nur darum, dem Titelgewinn näherzukommen. Sie wollen auch die Hinspiel-Scharte auswetzen. Denn der SC Lerchenberg ist bislang das einzige Team, dem es gelungen ist, den VfL zu bezwingen. "Das ist unser einziger schwarzer Punkt", sagt Schmitt. Ihn ärgert besonders, wie die Niederlage zustande gekommen ist. Schuld war das desaströse dritte Viertel, in dem sein Kollektiv viereinhalb Minuten lang den Korb nicht traf, während die Lerchenberger fleißig punkteten. "Meine Mannschaft hat sich so gefunden und gefestigt, dass so ein Chaosviertel nicht mehr vorkommt", ist sich Schmitt sicher.

    Von Vorteil dürfte für die Luchse sein, dass sie nicht den Druck haben, gewinnen zu müssen. Da der SC Lerchenberg zwei Niederlagen mehr kassiert hat, könnten sich die VfLer sogar einen Patzer erlauben. Doch auf Rechenspiele wollen sich die Bad Kreuznacher Korbjäger erst gar nicht einlassen. Ihr Ziel ist es, in den fünf noch ausstehenden Partien ihre Stärke zu demonstrieren und natürlich zu gewinnen.

    Bescheidener fallen die Wünsche der Lady-Luchse aus. Sie wären froh, wenn sie in der Sporthalle der Martin-Luther-King-Schule ihren zweiten Saisonsieg einfahren könnten. Denn bei einem Erfolg über den sieglosen TV Bitburg wären sie so gut wie gerettet. "Es ist ganz klar, dass Spiel soll und muss gewonnen werden, um den siebten Platz in der Liga zu halten", verdeutlicht Sascha Kontic. Der neue VfL-Trainer, der die Aufgabe von Interims-Coach Nino Ranallo übernahm, gibt am Samstag sein Debüt an der Seitenlinie und ist zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt, "wenn die Leistung, die die Spielerinnen gegen Saarlouis gezeigt haben, abgerufen wird".

    Im Hinspiel hatten die VfLerinnen keine Mühe mit dem Schlusslicht und setzten sich mit 23 Punkten Vorsprung durch. Unklar ist allerdings, in welcher Formation die Gastgeberinnen antreten werden, denn einige Spielerinnen sind gesundheitlich angeschlagen. Vier Trainingseinheiten hat Kontic mit seinem neuen Team bestritten. Sein Eindruck: "Es sind viele junge Leute dabei und ein paar erfahrene Spielerinnen. Das ist ein ganz guter Mix." Wenn die Hürde gegen den TV Bitburg gemeistert ist, will er sich auf die Vorbereitung für die neue Saison konzentrieren. tip

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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