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    Schmelzeisen trotzt widriger Witterung

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    Zahlreich Zuschauer feuerten die Triathleten schon in den frühen Morgenstunden an, als sie sich im 21 Grad warmen Langener Waldsee auf die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke machten. "Der Massenstart mit über 2000 Athleten ist immer wieder eine ganz besondere Herausforderung", sagte Schmelzeisen, "bei der mitunter auch Tritte und Schläge eingesteckt werden müssen." Als versierter Schwimmer setzte sich der Rhein-Nahe-Trainer schnell vom Hauptfeld ab und verließ das Wasser bereits nach 59:28 Minuten. Allerdings müssen die Sportler am Langener Waldsee einen steilen, kraftraubenden Anstieg durch tiefen Sand überwinden, um in die Wechselzone zu gelangen.

    Auf dem Rad wartete auf die Triathleten eine 180 Kilometer lange Strecke, die in zwei Runden über welliges Niveau mit 1000 Höhenmetern durch den Main-Kinzig- und den Wetterau-Kreis führte. Böiger Wind und immer wieder einsetzender Regen verlangte den Athleten einiges an Biss und Durchhaltevermögen ab. Höhepunkt auf der Radstrecke war neben dem Heartbreak-Hill in Bad Vilbel die Durchfahrt durch den historischen Ortskern von Maintal-Hochstadt. Eine Kopfsteinpflasterpassage und eine 500 Meter lange Steigungsstrecke waren da zu bewältigen. Trotz der ungünstigen Wetterbedingungen beendete Schmelzeisen die zweite Teildisziplin nach 5:11:36 Stunden.

    Auch auf der abschließenden Marathon-Laufstrecke am Mainufer blieben die Athleten nicht von Wetterkapriolen verschon. Die Temperatur betrug kaum 12 Grad, so dass Schmelzeisen und einige andere Sportler mit Unterkühlung zu kämpfen hatten. Er benötigte 3:30:02 Stunden für die 42,195 Kilometer. Nach 9:47:35 Stunden hatte der Trainer des Binger Vereins das Ziel erreicht. "Ich freue mich, unter teilweise sehr widrigen Bedingungen ein solches Ergebnis erreicht zu haben", sagte Schmelzeisen. "Es war zudem einfach großartig, was mein Team an Unterstützung und Antrieb an der Strecke für mich geleistet hat."

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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