40.000
  • Startseite
  • » sonstiger Sport
  • » Kreuzbandriss bei Nico Gedert
  • Aus unserem Archiv

    Kreuzbandriss bei Nico Gedert

    Kein Teaser vorhanden

    Gegen Friesenheim zog sich Gedert die Verletzung zu, jetzt gab es bei einer Kernspintomografie Gewissheit: Der Kreisläufer hat sich das hintere Kreuzband gerissen. Eine Pause von mindestens sechs Monaten droht. HSG-Präsident Bernd Kirst musste kräftig schlucken nach der Diagnose: "Nico war ein Garant für uns, ein absoluter Leistungsträger. Seine Tore werden uns fehlen." In 18 Spielen hat Gedert bisher 92 Mal getroffen - zusammen mit Maxim Shalimov ist das Bestwert bei Irmenach. Für beide bedeutet das Platz 18 in der Oberliga-Schützenliste.

    Auch Spielertrainer René Vasek traf die Gedert-Verletzung wie ein Schlag: "Nico war unser einziger Kreisläufer im Team. Ich habe keine andere Variante im Kader." Doch Hilfe kommt vielleicht von zwei Routiniers: Die Brüder Sascha und André Krafft sollen reaktiviert werden. "Wir müssen jetzt alle ganz eng zusammenrücken", sagt Präsident Kirst. Vasek ergänzt: "Die Situation wird immer schlimmer, so viele Verletzungen in einer Saison habe ich noch nie erlebt."

    Als Tabellenfünftletzter rangiert Irmenach auf einem Abstiegsplatz, das rettende Ufer (Platz 11) ist einen Zähler entfernt. Ein Sieg in Illtal würde die Sorgen etwas lindern. Die Saarländer sind ebenfalls nicht gut drauf, haben nur eine der vergangenen sieben Partien gewinnen können. "Wir müssen uns jetzt durchwurschteln", fordert Kirst. "Vielleicht gelingt unserer Rumpftruppe wie vor zwei Wochen in Budenheim ein Sieg." Es wäre ein wenig Balsam auf die geschundene Irmenacher Seele. bon

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
    Meistgelesene Artikel