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    KHC darf sich keinen Ausrutscher erlauben

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    Der KHC startet aus der Pole Position. Verfolger TEC Darmstadt hat drei Punkte weniger auf seinem Konto, aber auch ein Spiel weniger absolviert. Am drittletzten Spieltag könnte es im Salinental zu einer Art Endspiel kommen. Bis dahin darf sich keiner einen Ausrutscher leisten. "Und das ist nicht einfach in dieser Liga. Da ist jedes Spiel eng", weiß KHC-Trainer Markus Hippchen. Auch die Partie gegen die auf Rang fünf postierten Pfälzer nimmt der Coach sehr ernst, zumal er warnt: "Die Ludwigshafener sind unangenehm zu spielen, liegen uns nicht wirklich." Trotzdem muss ein Sieg das Ziel sein. "Meine Mannschaft kommt aus der ersten Regionalliga und will dort wieder hin", gibt Hippchen Meisterschaft und Aufstieg als Ziel aus.

    Die Vorbereitung auf die ausstehenden sieben Partien ist aus seiner Sicht gut verlaufen. Großen Wert hat er dabei auf die Spieleröffnung gelegt: "Ich habe den Verteidigern Option aufgezeigt und Möglichkeiten dargelegt, wie wir nach vorne spielen können. Umsetzen müssen sie es jetzt selbst, Kreativität entwickeln. Das ist aber auch gut so. Die Spieler sind ja keine Maschinen." Aber auch das kollektive Verteidigen war ein Thema. Hippchen: "Es geht darum, griffiger gegen den Ball zu agieren."

    Personell gibt es einige Veränderungen. Nach seiner Pause in der Hallenrunde ist Kapitän Simon Emmel wieder zum Team gestoßen. Stefan Behr und Moritz Bauer fehlten in der Vorrunde, waren aber bereits in der Hallensaison wieder beim KHC am Ball. Zudem hat Hippchen einige Jugendspieler eingebaut. Kevin Dörfer, der in dieser Woche allerdings krank fehlte, und Alex Cunningham werden als Belohnung für eine gute Vorbereitung direkt im Kader stehen. "Die Jungs wollen unbedingt. Alex hat eine Trainingsbeteiligung von 100 Prozent", lobt Hippchen.

    Dafür stehen Frederik Jürgensen, der sich für einen Wechsel zum Fußball entschieden hat, und Andreas Beißmann nicht mehr zur Verfügung. Der ehemalige Bundesliga-Spieler hat ein ausgezeichnetes Jobangebot angenommen und möchte seinen Start ins Berufsleben nicht durch eine Verletzung gefährden - zumal er ein gebranntes Kind ist, sich in der Halle die Hand gebrochen hat. "Wir akzeptieren das zu 100 Prozent, aber er fehlt uns schon. Andi ist ein guter Typ, vor allem aber ein geiler Hockeyspieler", sagt Hippchen. Gegen Ludwigshafen droht heute zudem Jan Fürsicht aus beruflichen Gründen auszufallen. Hippchen: "Wir hoffen auf ein positives Zeichen seines Chefs, damit er früher Schluss machen und ins Salinental kommen kann." Olaf Paare

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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