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    Kastellaun/Simmerns Sorgen werden immer größer

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    Oje, HSG Kastellaun/Simmern! Beim Tabellenletzten Urmitz kassierten die Hunsrücker eine herbe Pleite, die Existenznöte beim Vorletzten um (von links) Daniel Albrecht, Philipp Schmiedebach, Kevin Spreda, Daniel Specht und Niklas Tasch werden immer größer. 
Foto: B&P Schmitt
    Oje, HSG Kastellaun/Simmern! Beim Tabellenletzten Urmitz kassierten die Hunsrücker eine herbe Pleite, die Existenznöte beim Vorletzten um (von links) Daniel Albrecht, Philipp Schmiedebach, Kevin Spreda, Daniel Specht und Niklas Tasch werden immer größer.
    Foto: B&P Schmitt

    HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - TV Welling 36:23 (16:12). Der Irmenacher Blick ging auch nach Bad Ems, wo man auf einen Ausrutscher von Tabellenführer Bitburg hoffte. Vergeblich. Bitburg gewann überraschend hoch mit 39:30. "Bei Bad Ems haben die zwei besten Spieler gefehlt, da dachte ich mir schon, dass daraus nichts wird", sagte Irmenachs Trainer Markus Bach, der Bitburg (ein Punkt mehr als die HSG) trotz des leichten Restprogramms (gegen Biewer, in Urmitz, gegen Gösenroth) noch nicht im Ziel sieht. Irmenach muss noch nach Wittlich, empfängt Rhein-Nette und gastiert zum Saisonfinale in Schweich. "Wir müssen unsere Spiele gewinnen und dann einfach abwarten", sagt Bach. Gegen den Drittletzten Welling spielte Irmenach "phasenweise schön, aber auch phasenweise zu fehlerbehaftet", wie Bach meinte. Am Ende trennten beide Klubs 13 Tore. Positiv für Irmenach: Rückraum-Akteur Alex Reimann markierte sein erstes Tor nach fast einjähriger Verletzungspause. "Alex ist einer, der auf dem Spielfeld die Fäden in die Hand nimmt. So einen routinierten Spieler im Rückraum haben wir vermisst", freute sich Bach über das Comeback.

    Irmenach: Endel, Olivier - Schub (2), Adam (3), Hölzenbein (4), Sveinson (1/1), Mulliqi (4), Vasek (9/8), Reimann (1), Kiesel (2), Gedert (1), Weber (2), Faust (4), Shalimov (3).

    SG Gösenroth/Laufersweiler - HSC Schweich 25:30 (10:12). Die Gösenrother verloren die Partie nach Auffassung ihrer Trainerin Jutta Holl im Angriff: "Wir haben acht Hundertprozentige vergeben." Bis zum 21:21 hielt die SG dennoch Schritt. "Wir haben es aber leider nie geschafft, in Führung zu gehen", haderte Holl, die Timo Stoffel und Björn Gerhard heraushob. "Björn hat seine beste Saisonleistung gezeigt, und Timo war sehr kaltschnäuzig." Doch nach dem 21:21 war das Schweicher Tor wie vernagelt. Gösenroth ließ Chancen liegen, und Schweich nutzte diese Fehler gnadenlos aus. Mit vier Treffern in Folge setzten sich die Gäste uneinholbar ab.

    Gösenroth: Meyer, Lengert - Stoffel (4), J. Tatsch (2), Stumm (4), Hermann (2), Dreher (1), Peltsch (2), Gerhard (4), Hübner (4/3), Fritz (2).

    SV Urmitz - HSG Kastellaun/Simmern 35:29 (12:17). Bis zur Pause lief im Kellerduell alles nach Plan für den Tabellenvorletzten Kastellaun. Doch nach dem Kabinengang zeigte die HSG eine Leistung, die für Trainer Daniel Fellenzer "nur schwer nachvollziehbar" war. Mit einer 5:0-Serie egalisierte Schlusslicht Urmitz die Pausenführung der Gäste. Kastellaun hielt noch bis zum 23:24 mit, ehe Urmitz davonzog und einen recht deutlichen Sieg bejubeln konnte. "Alle Maßnahmen, ob Auszeit, Torwartwechsel oder Deckungsumstellung, haben nicht gefruchtet", sagte Fellenzer. Jetzt muss Kastellaun sogar aufpassen, dass die HSG nicht auf den letzten Platz abrutscht. Urmitz liegt nur noch einen Punkt hinter den Hunsrückern. Brisant: Am Sonntag (17 Uhr) trifft Kastellaun auf Gösenroth und damit auf Fellenzers künftigen Verein. "Es zählt nur ein Sieg, das ist uns allen klar", sagt Fellenzer.

    Kastellaun: Schmiedebach, Weishaupt - Link, M. Wetstein (4), G. Wetstein (3), M. Wagner (3/1), Berg (2), Spreda (9/2), Albrecht (1), Dämgen (1), Specht, Tasch (1), Müller (5), Reuter. bon

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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