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    Hunsrück-Masters: Zwei Debütanten und vier Favoriten im Zehnerfeld

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    Torwart Lukas Will I ist einer der wenigen aus dem Emmelshausener Siegerteam des Vorjahres, der beim 21. Masters für den TSV auflaufen wird. Lukas Seis, Kevin Schneider und Daniel Nick (weiße Trikots, von links) werden am Sonntag nicht dabei sein. Artem Sagel dürfte am Ball sein, seine Sohrener mussten sich 2012 im Finale dem TSV knapp geschlagen geben.
Foto: B&P Schmitt
    Torwart Lukas Will I ist einer der wenigen aus dem Emmelshausener Siegerteam des Vorjahres, der beim 21. Masters für den TSV auflaufen wird. Lukas Seis, Kevin Schneider und Daniel Nick (weiße Trikots, von links) werden am Sonntag nicht dabei sein. Artem Sagel dürfte am Ball sein, seine Sohrener mussten sich 2012 im Finale dem TSV knapp geschlagen geben.
    Foto: B&P Schmitt

    Gruppe A

    FC Karbach: Dreimal Dritter in Serie - der Rheinlandligist hat beim Masters noch nie das Finale erreicht. Bei der siebten Teilnahme soll sich das ändern. Der FCK verzichtet wohl auf einige Spieler, die vor der Winterpause angeschlagen waren, schickt aber dennoch ein starkes Team ins Rennen.

    SG Sargenroth/Unzenberg: Der Bezirksligist war 2012 die beste Futsal-Mannschaft im Regionalverband Südwest und scheiterte erst im Viertelfinale des DFB-Cups. Beim Masters war vor einem Jahr allerdings schon in der Vorrunde Schluss. Karbach und Sohren waren damals einen Tick stärker. Sohren ist diesmal in der Gruppe B gelistet, Sargenroth ist neben Karbach in der Gruppe A der Favorit auf den Einzug in das Halbfinale.

    TuS Rheinböllen: Vier Auftritte hat der Bezirksligist bisher beim Masters hingelegt, viermal war für den TuS in der Vorrunde aber Schluss - auch im Vorjahr unter Trainer Peter Ritter. Mit fünf Turniersiegen (dreimal mit Argenthal, jeweils einmal mit Liebshausen und Emmelshausen) ist Ritter übrigens der erfolgreichste Masters-Trainer.

    TuS Kirchberg: Christian Schneider durfte sich schon einmal die Masters-Krone aufsetzen (2009 mit Biebertal). Der neue TuS-Trainer zeigt sich am Sonntag erstmals mit dem A-Klässler, der im Vorjahr als Gruppenletzter ausschied. "Wir wollen besser abschneiden und haben uns ein wenig auf die Halle vorbereitet", sagt Schneider, der nach wenigen Einheiten mit seinem neuen Team festgestellt hat: "Ich habe eine ambitionierte Mannschaft, deshalb wollen wir beim Masters gut auftreten und gute Ergebnisse erzielen."

    Türkgücü Simmern: Der Hallenkreismeister ist als einziger B-Klässler der klare Außenseiter beim Masters, kann dafür aber auf den Heimvorteil setzen. Das Team führt Spielertrainer Tamer Alimci an, der im Vorjahr im Rheinböllener Dress Torschützenkönig des Turniers wurde. Alimci sagt vor Türkgücüs Masters-Debüt: "Uns werden am Sonntag viele Fans unterstützen, aber es wird sehr schwer. Die Gegner spielen alle fast zwei, drei Klassen höher und sind körperlich viel besser drauf als wir. Aber in der Halle ist alles möglich."

    Gruppe B

    TSV Emmelshausen: Nur noch die beiden Torhüter Lukas Will I und II sowie Offensivmann Markus Boos sind aus dem Siegerteam des Vorjahres dabei. Damals gewann der Rheinlandligist mit einer ganz jungen Mannschaft und einer strikten Defensivtaktik. Ob es am Sonntag zur Titelverteidigung reicht? "Das wäre schön, ist aber für uns zweitrangig. Man will sich aber natürlich nicht blamieren", sagt Abteilungsleiter Winfried Hawig, der die Gruppe B als "sehr schwer" einstuft. Nicht mit dabei sein wird beim TSV übrigens der sechste Neuzugang: Offensivmann Eric Peters wechselt vom Oberligisten Wirges nach Emmelshausen, wo er auch wohnt. Peters studiert derzeit aber in Bremen. Wie oft er zum Einsatz kommt, ist noch fraglich. Verlassen wird den TSV Stürmer Yannick Bach, der zum B-Nord-Klub SV Binningen wechselt (Bericht folgt).

    SG Liebshausen/Mörschbach/ Argenthal: Zwischen 2005 und 2008 stand der Bezirksligist dreimal im Finale. Seit Timo Klein das Sagen hat (seit 2009), riss die SG aber nichts mehr beim Masters. Auch diesmal droht Liebshausen das frühe Aus, obwohl drei der vier Konkurrenten in der Gruppe B eine Klasse tiefer als die SG spielen.

    SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren: Zweimal Zweiter in Folge, der ganz große Masters-Coup blieb dem A-Klasse-Tabellenführer bisher verwehrt: Doch jetzt hat Sohren mit Alex Singer noch einen weiteren Hallenspezialisten in seinen Reihen. Die SG ist daher mehr als ein Geheimtipp, bisher hat allerdings erst ein Kreisligist das Masters gewonnen - und zwar im Jahr 2005 der SVC Kastellaun.

    FC Karbach II: Die FC-Reserve nimmt zum ersten Mal am Masters teil, hat aber durch den Sieg beim Einladungsturnier in Sohren vor sechs Tagen für Aufsehen gesorgt. Mit Kickern wie Benjamin Reiner oder Reyad David ist der FC II top besetzt, Trainer Torsten Strieder stapelt aber lieber tief: "Der TSV und Sohren sind die Favoriten in der Gruppe. Was Sohren in der Halle spielt, hat schon Hand und Fuß." Allerdings: Vor knapp einer Woche gewann Karbach II mit 3:2 im Halbfinale gegen Sohren.

    SG Urbar/Biebernheim/Perscheid: 0 Punkte, 0:15 Tore - so lautete die Bilanz beim bisher einzigen Auftritt der Mittelrhein-SG beim Masters. Das war 2005, seitdem war keine Mannschaft schlechter. Legendär der Spruch des damaligen Urbarer Trainers Winfried Fischer: "Uns liegt der Budenzauber nicht, wir stehen eher auf Hüttenzauber." Doch die Zeiten haben sich in Urbar geändert, eine neue Generation ist am Ball: Schon in der A-Klasse überraschte der Aufsteiger vor der Winterpause mit guten Leistungen. Auch am Sonntag beim 21. Masters?

    Von unserem Redakteur

    Michael Bongard

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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