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    Mendig braucht noch zwei Siege

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    Leipzigs Zweitliga-Volleyballer konnten Mendigs Defensive zuletzt nicht häufig genug überwinden. Wie läuft es für den VC in Dachau?
Foto: D. Walz
    Leipzigs Zweitliga-Volleyballer konnten Mendigs Defensive zuletzt nicht häufig genug überwinden. Wie läuft es für den VC in Dachau?
    Foto: D. Walz - Dominik Walz

    Mit 18:24 Punkten liegt der Meister der Vorsaison auf dem mit Friedrichshafen geteilten Platz acht, vier Teams dahinter kämpfen derzeit dagegen an, einen der beiden Abstiegsränge für die neue 3. Liga zu belegen. Mendig will nicht mehr mitmischen - und wird es auch nicht, wenn es Leistungen abruft wie vor Wochenfrist beim begeisternden 3:0-Heimerfolg gegen Topteam L.E. Volleys aus Leipzig. "Vielleicht können wir die Form nach Dachau mitnehmen", erklärt VC-Coach Bernd Werscheck, "es wird aber ganz schwierig."

    In diesen Worten schwingt kein Misstrauen im Hinblick auf die Beständigkeit seiner Spieler mit - die Skepsis resultiert aus der erneut angespannten Personalsituation, wie so oft in den vergangenen Auswärtsspielen. Denn mit Niklas Rademacher und Manuel Handels fehlen zwei absolute Führungsspieler berufsbedingt, die kaum zu ersetzen sind. "Das schwächt uns extrem und lässt uns nur die Außenseiterrolle", sagt Werscheck, "zumal Dachau richtig gut drauf ist."

    In der Tat sind die Oberbayern die Mannschaft der Stunde in der zweiten Liga Süd. Fünfmal siegten sie in Folge, in den vergangenen vier Partien sogar jeweils 3:0. "Normalerweise sind die Dachauer wie eine Wundertüte, aber mittlerweile spielen sie ziemlich konstant", so Bernd Werscheck. Einen Grund für die Stabilität des noch recht jungen Teams sieht er in der Arbeit seiner Trainerkollegen, "die einen guten Job machen."

    Der Plural stimmt, denn seit der Demission von Coach Marc Fertig Anfang der Saison leistet sich der ASV gleich drei Übungsleiter, die wechselweise die Verantwortung in Training und Coaching übernehmen - und bisher klappt es sowohl mit Ex-Nationalspieler Klaus Dammann als auch seinen Trainerkollegen Andreas Wilhelm und Andreas Schwarz. Ein ungewöhnliches Konstrukt, das den Ex-Erstligisten aber mit 28:16 Punkten bis auf Platz fünf geführt hat.

    Damit ist Dachau die mit Abstand beste Zweitligamannschaft aus dem Freistaat. Die anderen drei sind allesamt im unteren Tabellendrittel platziert - und gegen sie spielt der VCM in den nächsten Wochen. Am 24. März beim Schlusslicht VCO Kempfenhausen, am 1. April beim TSV Friedberg und am 14. April im letzten Heimspiel gegen VSG Coburg/Grub. Nach diesen bayerischen Wochen, sagt Bernd Werscheck, "wollen wir im gesicherten Mittelfeld stehen."

    Von unserem Mitarbeiter

    Christian Müller

    Regionalsport Mitte - Klasse 8 - volleyball
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