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    Welling und Trinks gehen getrennte Wege

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    Hart zugepackt hat die HSV Rhein-Nette (blaue Trikots) im Duell mit Aufsteiger TV Welling (am Boden Tim Binnes). Neuling Welling muss am heutigen Samstag bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch antreten.
Foto: Walz
    Hart zugepackt hat die HSV Rhein-Nette (blaue Trikots) im Duell mit Aufsteiger TV Welling (am Boden Tim Binnes). Neuling Welling muss am heutigen Samstag bei der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch antreten.
    Foto: Walz - Andreas Walz

    Da Welling krasser Außenseiter in dieser Partie ist, steht eher die jüngste Personalentscheidung bei den Maifeldern im Vordergrund. Trainer Marcel Trinks wird zum Saisonschluss seine Tätigkeit bei den Maifeldern beenden. Einvernehmlich, wie sowohl der derzeit die DHB-A-Lizenz erwerbende Trinks als auch Wellings Vorsitzender Burkhard Schmitz betonen. Trinks dazu: "Der Wellinger Vorstand wollte in der Trainerfrage Planungssicherheit für die neue Saison haben. Da ich aber im Fall eines möglichen Abstiegs nicht mehr zur Verfügung gestanden hätte, hat sich der Verein in den letzten Wochen anders orientiert. Das ist absolut legitim. Ich werde aber weiter alles dafür geben, mit Welling in der Rheinlandliga zu bleiben." Voll des Lobes für Trinks ist TVW-Chef Schmitz: "Seine Ära kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Er hat uns als souveräner Verbandsligameister in die Rheinlandliga und darüber hinaus nun sogar erstmals in der Vereinsgeschichte in das Final-Four-Pokalturnier des Handballverbandes Rheinland geführt. Außerdem haben wir noch gute Chancen auf den Klassenerhalt. Sowohl wir vom Vorstand als auch alle Wellinger Handballfans sind ihm sehr dankbar für seine professionelle Arbeit und sehr zuversichtlich, dass Marcel Trinks mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt schafft." Schmitz glaubt darüber hinaus, dass Trinks als künftiger A-Lizenz-Inhaber in seiner Trainerlaufbahn noch vor einer glänzenden Zukunft steht.

    Aktuell aber befassen sich alle beim TV Welling lieber mit der Gegenwart, in der der Neuling auf einen wahrscheinlich wütenden Gegner trifft. Nachdem die Hunsrück-HSG bislang die gesamte Saison über Tabellenführer war, büßte sie ihren Status am vergangenen Samstag beim Verfolger Bitburg ein. Die 30:35-Niederlage in der Bierstadt kostete Irmenach/Kleinich/Horbruch die Tabellenführung. Nun soll eine entsprechende Reaktion folgen. "Wir müssen Welling ins gebundene Angriffsspiel zwingen und ihre Gegenstöße vereiteln. Meine Spieler müssen jetzt unter Beweis stellen, dass sie doch das stärkste Team der Liga sind", so HSG-Coach Markus Bach kämpferisch.

    Die Maifelder kennen ihre Außenseiterrolle, wollen sich aber ähnlich teuer wie bei der 26:30-Hinspielniederlage verkaufen, auch wenn sie im Abstiegskampf eher auf die beiden noch offenen Heimspiele setzen. Trinks: "Wir können frei aufspielen und wollen einigermaßen mithalten." Fehlen wird Christoph Gerner wegen Prüfungsvorbereitungen. Dennis Eitelbachs Einsatz ist fraglich. htr

    Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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