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    TV Mülheim empfängt angeschlagene Gäste

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    Stephan Nauroth (am Ball) im Anflug - am Sonntag will der Handballer mit dem TV Mülheim das Oberligaheimspiel gegen den TV Offenbach für sich entscheiden.
Foto: Thomas Frey
    Stephan Nauroth (am Ball) im Anflug - am Sonntag will der Handballer mit dem TV Mülheim das Oberligaheimspiel gegen den TV Offenbach für sich entscheiden.
    Foto: Thomas Frey - Frey-Pressebild

    SV 64 Zweibrücken -

    HV Vallendar Sa., 18 Uhr

    Wenn Wolfgang Reckenthäler, Trainer der Oberliga-Handballer des HV Vallendar, an den kommenden Gegner denkt, dann sind nicht nur Sorgenfalten, sondern auch leichte Bauchschmerzen negative Begleiterscheinungen. Denn beim SV 64 Zweibrücken, zu dem es am heutigen Samstag (18 Uhr) geht, hat das Vallendarer Team noch nie richtig gut ausgesehen.

    "Wir haben uns dort bisher nur Niederlagen eingefangen. Und ich glaube, es waren auch eine oder zwei richtig bösartige dabei", erinnert sich Reckenthäler nur ungern an die letzten Fahrten nach Zweibrücken. Zumal der SV derzeit so richtig gut im Titelgeschäft ist. Mit sechs Minuspunkten liefert sich Zweibrücken ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der TSG Haßloch, die derzeit als Spitzenreiter geführt wird. Reckenthäler: "Es ist ganz klar, dass wir als Außenseiter nach Zweibrücken fahren. Wir werden vieles versuchen, vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung."

    Angesichts der personellen Situation muss da aber schon vieles passen. Dank guter Jugendarbeit und hochkarätigen Neuzugängen mit Regionalliga- und sogar Zweitligaerfahrung kann SV-Trainer Stefan Bullacher auf Spritzigkeit und Routine setzen.

    Die Mischung beim HV Vallendar ist nicht minder schlecht, allerdings muss Reckenthäler nach wie vor auf wichtige Protagonisten verzichten. Marco Binnes sitzt weiterhin seine Spielsperre ab. "Und der Einsatz meines Sohnes steht in den Sternen", so der HVV-Coach. Dass aber auch der zweite Anzug passt, hat der verbleibende Kader am vergangenen Wochenende bewiesen, als der Aufsteiger SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam klar bezwungen wurde.

    TV Mülheim -

    TV Offenbach So., 17 Uhr

    Ein letztes Mal in diesem Jahr laden die Mülheimer Handballer zu einem Heimspiel in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Zu Gast am Sonntag (17 Uhr) ist der TV Offenbach/Pfalz. Die Mülheimer wollen ihre Pechsträhne in Heimspielen vergessen machen und sich versöhnlich von ihren Fans verabschieden. Kurz vor dem Schlussakt für dieses Sportjahr hatten die Mülheimer noch einmal ein spielfreies Wochenende. "Das war schon in Ordnung. Man konnte da mal etwas abschalten", sagt TV-Trainer Hilmar Bjarnason. So ganz ohne Handball ging es allerdings nicht, denn immerhin fanden zwei Nachholespiele in der Liga statt, die auch die Mülheimer betrafen. Denn beide Spiele fanden mit Beteiligung eines Konkurrenten im Mülheimer Tabellenumfeld statt. Bjarnason: "Die Spiele sind ja ganz gut für uns gelaufen." Sowohl die SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam (9.) als auch die HF Illtal (13.) verloren die angesprochenen Vergleiche. Das eröffnet den Mülheimern die Chance, ohne Druck noch für einen versöhnlichen Jahresausklang zu sorgen. Mit einem Sieg könnte Mülheim unbeschwert auf einem Nicht-Abstiegsplatz ins neue Jahr gehen. "Das wäre keine schlechte Sache, wenn wir nach der überragenden Rheinlandliga-Meisterschaft die Hinrunde in der Oberliga so gut abschließen", meint Bjarnason. Ihm ist aber auch bewusst, dass - gerade nach den vier Heimniederlagen mit nur einem Tor Differenz - mehr möglich gewesen wäre.

    "In dieser Liga bewegen sich acht bis zehn Mannschaft auf einem Niveau. Da kann fast jeder jeden schlagen. Wieso also wir nicht den TV Offenbach?", so Bjarnason. Die Gäste aus Offenbach haben sich zuletzt mit zwei Niederlagen aus dem Titelrennen der Oberliga verabschiedet.

    SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam -

    TV Moselweiß So., 18 Uhr

    Die Oberliga-Handballer des TV Moselweiß befinden sich nach dem Trainerwechsel wieder im Aufwind. Am Sonntag (18 Uhr) können sie den positiven Trend auch auf fremdem Geläuf bestätigen. Die Reise geht zum Aufsteiger SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam, der nach Siegen gegen Haßloch und Saulheim nicht zu unterschätzen ist.

    Vier Wochen ist es her, seit Darko Maric das Handtuch beim TV Moselweiß warf, um etwas zu bewegen. Es scheint geholfen zu haben. Seit drei Spieltagen leitet Dieter Backes das Team und führte die Moselweißer nach der Derbyniederlage gegen Vallendar zurück auf die Siegerstraße. Mit den vier Punkten aus den jüngsten beiden Heimspielen hat sich der TV von den Fesseln der Abstiegszone erst einmal befreit und kann seinen Marsch ins Mittelfeld fortsetzen. "Es wäre nicht schlecht, wenn wir nach den beiden Heimsiegen auch gleich auswärts nachlegen", so Backes. Bis auf den Auftaktsieg bei der MSG HF Untere Saar gelang den Moselweißern kaum etwas in der Fremde. Aufsteiger SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam ist um zwei Plätze und einen Punkt besser positioniert als Moselweiß. Backes: "Das ist eine Mannschaft, die in diese Klasse gehört. Man darf die auf keinen Fall unterschätzen und muss von Beginn an konzentriert an die Sache herangehen."

    Der Aufsteiger hat während der Saison schon mit einigen Überraschungen aufhorchen lassen. Heimsiege gegen den Spitzenreiter TSG Haßloch (31:29) und die SG Saulheim (30:25) schmücken die Visitenkarte besonders. "Wir müssen mit Ruhe an die Sache herangehen. Wir haben gut trainiert. Unser kommender Gegner hat ja auch ein paar Verletzte im Team. Da müssen wir erst einmal schauen, wer überhaupt alles dabei ist", so Backes. In seinem Team sind bis auf Armin Welker alle Akteure fit. Welker laboriert noch an einem Muskelfaserriss, sein Einsatz ist fraglich. Robert Eifler

    Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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