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    Mülheim will die Heim-Wende

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    Christoph Räder (am Ball) beim bislang einzigen Heim-Erfolg des Handball-Oberligisten TV 05 Mülheim, dem 31:29 im Derby gegen den TV Moselweiß. Gegen Untere Saar hofft Mülheim auf den zweiten Heimsieg.
Foto: Thomas Frey
    Christoph Räder (am Ball) beim bislang einzigen Heim-Erfolg des Handball-Oberligisten TV 05 Mülheim, dem 31:29 im Derby gegen den TV Moselweiß. Gegen Untere Saar hofft Mülheim auf den zweiten Heimsieg.
    Foto: Thomas Frey - Frey-Pressebild

    TV 05 Mülheim -

    HF Untere Saar (So., 17 Uhr)

    "Ich wäre diesmal froh, wenn wir mit einem Tor gewinnen, anstatt mit einem zu verlieren", meint der Mülheimer Trainer Hilmar Bjarnason. Zu Gast in Mülheim mit den Handballfreunden Untere Saar "ein Gegner auf Augenhöhe".

    Drei Heimspiele gab es bislang für Mülheim, zwei davon verlor der TV 05 mit einem Tor Differenz. So soll es nicht wieder enden. "Wir müssen unbedingt die Spiele gegen gleichwertige Gegner gewinnen", fordert Bjarnason. Gleichwertig trifft es im Zusammenhang mit Untere Saar ganz gut. Beide Teams sind Tabellennachbarn, momentan machen zwei Tore in der Trefferbilanz den Unterschied aus. Doch die Mülheimer sind gewarnt vor den Handballfreunden, denn am letzten Wochenende bezwangen sie mit der TSG Haßloch einen der Ligafavoriten (35:34).

    Nach schwachem Saisonstart steigerte sich Untere Saar und holte aus den vergangenen vier Begegnungen sechs Punkte. Den Aufwind wollen ihnen die Mülheimer wieder aus den Segeln nehmen. Und dafür steht Bjarnason wieder ein voller Kader zur Verfügung. Die zuletzt nicht einsatzfähigen Spieler Timo Hommen und Tim Brandscheid sind wieder dabei. Bjarnason: "Das stimmt mich positiver."

    TuS Dansenberg -

    HV Vallendar (Sa., 20 Uhr)

    Nach einem harten Programm gegen Top-Teams der Liga dürfen sich die Vallendarer derzeit mit Mannschaften messen, die sich in der Abstiegszone eingefunden haben. Schlusslicht HSG/DJK Nordsaar konnte bereits deutlich geschlagen werden, am Samstag soll es dem Tabellendreizehnten TuS Kaiserslautern-Dansenberg an den Kragen gehen. Als Wiederaufsteiger legten die Dansenberger eine erfolgreiche Saison 2010/11 hin, die mit 33:27 Punkten und Rang sieben abgeschlossen wurde. Gerade einmal fünf Punkte nach acht Spieltagen schmücken das Konto der TuS-Spieler diesmal. Das Kuriose dabei ist, dass alle Zähler in fremden Hallen errungen wurden, zu Hause herrschte für den Gastgeber bisher Flaute.

    "Wir rechnen uns dort schon etwas aus. Aber dennoch ist das Team schwer einzuschätzen, weil die Ergebnisse doch recht schwankend waren", sagt HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler. Bei Dansenberg fehlt derzeit Spielmacher Jens Rheinhardt. Aber auch ohne ihn wartet der Gastgeber mit einer unbequemen 3-2-1-Deckung auf. "Das heißt für uns, dass wir vorn viel laufen müssen, um die Abwehr auszuhebeln", sagt Reckenthäler. Beim eigenen Defensivverband verlässt er sich auf seinen groß gewachsenen Mittelblock. Reckenthäler: "Wir wollen uns jetzt weiter von den unteren Mannschaften absetzen. Ein kleines Polster haben wir schon aufgebaut, aber das kann auch schnell wieder weg sein."

    HSG/DJK Nordsaar -

    TV Moselweiß (Sa., 20 Uhr)

    Es deutet sich fast so an, als ob die Moselweißer ihre Auswärtsbilanz der Vorjahre auch in dieser Saison bestätigen wollen. Denn bisher lief bis auf den Auftaktsieg gegen Untere Saar nicht viel in fremden Gefilden. Am Samstag stehen die Chancen allerdings gut, nicht nur mit guter Laune, sondern auch mit zwei Punkten wieder zurückzukehren. Die Fahrt geht zum noch sieglosen Schlusslicht. "Wir wollen wieder punkten, damit es auch wieder etwas ruhiger wird", fordert TV-Trainer Darko Maric. Mit sechs Punkten ist sein Team auf Platz zehn abgerutscht. Maric warnt aber vor dem Schlusslicht: "Wir gehen die Aufgabe zwar optimistisch an. Aber ich erwarte kein einfaches Spiel. Die HSG wird sicherlich alles dafür tun, um endlich einen Sieg einzufahren."

    Nach einer fünf Spieltage anhaltenden Pleiteserie hat Nordsaar in den letzten beiden Heimspielen unentschieden gespielt. Gegen den HV Vallendar kehrte am letzten Wochenende schon wieder die Ernüchterung ein, mit 26:37 verlor die HSG deutlich. Und Maric will mit seinem Team nun in die gleiche Kerbe schlagen. "Wir haben sehr gut trainiert, die Jungs sind alle motiviert. Jetzt muss nur noch die Einstellung stimmen", sagt der TV-Coach. Bis auf Christian Kühn, der nach seinem Autounfall noch über Rückenbeschwerden klagt, ist das Moselweißer Team komplett.

    Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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