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    Langsam wird’s für TuS Weibern ungemütlich

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    Foto: Andreas Walz

    Was gegen die wieder erstarkten Hunsrücker jedoch alles andere als einfach werden dürfte. Galt die HSG nach sieben Auftaktniederlagen in Folge bis vor vier Wochen noch als erster Abstiegskandidat, so hat sie seither einen erstaunlichen Wandel vollzogen. 6:2 Punkte - darunter zuletzt ein unglückliches 30:32 beim Spitzenteam aus Schweich - haben der Hunsrück-HSG mittlerweile Platz zehn und damit den ersten sicheren Nicht-Abstiegsrang eingebracht.

    Während bei den Gastgebern die Stimmung also deutlich verbessert sein dürfte, ist sie beim Gegner aus der Eifel eher im Keller. Was längst nicht nur am unbefriedigenden Saisonverlauf liegt, sondern auch daran, dass sich die Knieverletzung von Torsten Hühmann als Kreuzbandriss entpuppt hat. Der Regionalliga-erfahrene Linkshänder kann somit in dieser Saison definitiv nicht mehr spielen.

    Allen negativen Faktoren zum Trotz möchte TuS-Trainer Gerd May mit seiner Mannschaft aber auf dem Hunsrück unbedingt punkten. So langsam wird die Tabellensituation für den TuS ungemütlich.

    "Sollten wir verlieren, sind wir nur noch Tabellenführer der Abstiegszone und haben dann nur noch zwei Zähler Vorsprung auf die HSG. Das wollen wir unbedingt vermeiden. Wir sollten uns möglichst noch im laufenden Jahr etwas Luft nach unten verschaffen. Ich hoffe deshalb darauf, dass sich meine Mannschaft gegen eine drohende Niederlage energisch zur Wehr setzt", so May.

    Der Aufschwung des Gegners hat den Weiberner Trainer nicht überrascht: "Sie haben das Simmerner Urgestein Georg Wetstein mal wieder reaktiviert. Außerdem sitzt mit Laszlo Gilanyi jetzt ein erfahrener Mann als Co-Trainer mit auf der Bank. Diese Routine tut der Mannschaft offensichtlich gut." So scheint bei den Gastgebern jetzt die Mischung besser zu stimmen. Der erfahrene Taktgeber Wetstein weiß seine talentierten, aber größtenteils noch unerfahrenen Mitspieler zu lenken. Folglich spielen die ansonsten in der A-Jugend-Oberliga wirkenden Jungtalente im HSG-Kader auch deutlich stärker. Stichwort Routine: In diesem Punkt kann Weibern sicherlich auch einiges in die Waagschale werfen, denn mit Tobias Arenz, Kai Schäfer, Thomas Schlich und Michael Nürenberg verfügt der TuS über vier Spieler, die schon in höheren Spielklassen Leistungsträger waren. Neben Hühmann wird wohl nur Jan Klein (beruflich bedingt) fehlen. htr

    Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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