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    Rheinland-PfalzUmfrage: SPD verkürzt Abstand zur CDU – AfD legt leicht zu

    Auf der Zielgeraden des Landtagswahlkampfes in Rheinland-Pfalz deutet immer mehr auf einen engen Ausgang hin. Die SPD verkürzt einer INSA-Umfrage zufolge den Abstand auf die Union weiter - wenn auch in kleinen Schritten. Der Zuwachs der AfD verlangsamt sich.

    Malu Dreyer
    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).
    Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv - dpa

    Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wird das Rennen einer Umfrage des INSA-Instituts zufolge immer enger. Während der Vorsprung der CDU auf die SPD in der von der «Bild»-Zeitung in Auftrag gegebenen Erhebung weiter bröckelt, wächst der Stimmenanteil der AfD nur noch leicht.

    Demnach liegen die Christdemokraten im Land zwar nach wie vor vorn, verlieren aber gegenüber der letzten INSA-Erhebung von Anfang Februar einen Prozentpunkt auf nun 35 Prozent. Im November vergangenen Jahres hatte sie bei INSA noch bei 38,5 Prozent gelegen. Die Sozialdemokraten gewinnen im Vergleich zur letzten INSA-Umfrage einen Prozentpunkt auf 33 Prozent, im November standen sie bei 31 Prozent.

    Die Grünen sinken in der Wählergunst weiter und verbuchen nun neun Prozent, einen Prozentpunkt weniger als Anfang Februar und zwei weniger als im November. Auch bei einer SWR-Umfrage von Mitte Februar hatten sie verloren. Die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) verbessert sich bei INSA im Vergleich zu Anfang Februar noch leicht von 8 auf 8,5 Prozent. Im November hatte sie bei 7 Prozent gelegen.

    Für die FDP wird zufolge der Wiedereinzug in den Mainzer Landtag immer wahrscheinlicher. Sie kommt bei INSA nun auf 7 Prozent nach 6 und 4,5 Prozent bei den vorangegangenen Umfragen des Instituts. Auch bei der jüngsten SWR-Umfrage hatten die Liberalen Zuwächse verbucht. Die Linke kommt bei INSA auf 4 Prozent. Das ist zwar ein Prozentpunkt mehr als Anfang Februar, sie würde aber weiter nicht in den Landtag einziehen, so dass es zu einem Fünf-Parteien-Parlament kommen würde.

    Auch in den anderen Bundesländern mit Landtagswahlen am 13. März ist INSA-Umfragen zufolge noch ordentlich Bewegung. In Baden-Württemberg lagen die Grünen in der Wählergunst mit 30,5 Prozent erstmals vor der CDU mit 30 Prozent. Dort käme die SPD demnach nur auf 16 Prozent, die AfD auf 10, die FDP auf 7 und die Linkspartei auf 3 Prozent.

    In Sachsen-Anhalt zog die AfD mit 17 Prozent erstmals an der SPD vorbei, die nur noch auf 16 Prozent kommt. Die CDU liegt dort derzeit mit 30 Prozent weiterhin deutlich vorn. Die Linken liegen bei 21 Prozent, die Grünen bei 5 und die Freidemokraten bei 4 Prozent.

    Für die repräsentativen Umfragen befragte INSA vom 19. bis 20. Februar in den drei Bundesländern jeweils mindestens 1000 Wahlberechtigte. Die Fehlerabweichung liegt in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt bei 2,8 Prozentpunkten, in Rheinland-Pfalz bei drei Punkten. In allen drei Ländern ist mehr als ein Drittel der Wähler noch unentschlossen.

    dpa

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