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  • Rhein-Zeitung: ADAC hat unverbindliches Angebot für den Nürburgring abgegeben

    Rheinland-Pfalz. Der ADAC hat ein unverbindliches Angebot für den Kauf des Nürburgrings abgegeben. Das erfuhr die Rhein-Zeitung aus gut informierten Kreisen.

    Die Nordschleife am Nürburgring.
    Die Nordschleife am Nürburgring.
    Foto: dpa

    Von unserem Redakteur Dietmar Brück

    Das Angebot wurde bereits am Donnerstag, 7. November, an das international agierende Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG übermittelt, das den Verkaufsprozess steuert. Bei dem Angebot tritt der zweitgrößte Automobilklub der Welt als alleiniger Bieter auf. Im Vorfeld war über ein Bündnis mit der Autoindustrie spekuliert worden.  

    Ende Oktober hatte der ADAC gegenüber unserer Zeitung bereits angekündigt, möglicherweise zu dem Kreis der Bieter hinzuzustoßen. „Wir denken intensiv über ein indikatives Angebot nach“, erklärte damals ADAC-Motorsportchef Lars Soutschka im Hintergrundgespräch am Köln-Bonner-Flughafen. Zugleich ließ der Automobilklub durchsickern, dass er einen tatsächlichen Kauf nur für den Fall erwägt, dass kein anderer Investor den Motorsportveranstaltern und Teststreckennutzern „langfristige wirtschaftliche Stabilität, vertretbare Konditionen und die Förderung des Motor-, Breiten- und Nachwuchssports garantierten“, wie Soutschka erläuterte. Der ADAC will mit den Rennstrecken am Ring keinen Reibach machen. Aber auch für ihn gilt: Ein Invest lohnt sich nicht, wenn eine schwarze Null unrealistisch ist.

    Zugleich schließt der ADAC eine wie auch immer geartete Kooperation mit den früheren Ring-Pächtern Kai Richter und Jörg Lindner aus. Sie erfüllen derzeit einen Managementvertrag – unter anderem für die Hotels und das Partydorf „Grüne Hölle“. Unklar ist, ob sie selbst noch ein Kaufangebot abgegeben wollen.

    Mit der Abgabe eines indikativen Angebots, in dem eine Kaufsumme genannt werden muss, demonstriert der ADAC erstmals offiziell sein ernsthaftes Interesse am Erwerb der legendären Rennstrecken. Nach Informationen unserer Zeitung ist der Automobilklub mit VW, BMW und Mercedes im Gespräch, um den Kauf des Nürburgrings realisieren zu können. Die Weltkonzerne treten bei dem aktuellen Angebot aber nicht als Bieter auf. Sie halten sich möglicherweise als Finanziers im Hintergrund. Eine offizielle Bestätigung für ein Engagement der Automobilindustrie in der Eifel gibt es bis heute nicht. Der ADAC ist der größte und wichtigste Veranstalter am Nürburgring.  

     

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