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  • Neuwieder Rasselstein-Werk offenbar vor der Schließung

    Neuwied. Die 350 Beschäftigten des Neuwieder Rasselstein-Werks sind in heller Aufregung: Der ThyssenKrupp-Konzern ist offenbar wild entschlossen, das Feinblechwerk zu schließen.

    Rasselstein-Betriebsratsvorsitzender Alexander Reuschenbach machte im Rahmen einer Betriebsversammlung am Montagmorgen deutlich, dass es jetzt wirklich ernst wird. Gegenüber unserer Zeitung erklärte Reuschenbach, von den drei Optionen (Verkauf, Zusammenlegung und Schließung) werde in der Duisburger Unternehmenszentrale nur noch die Option Schließung geprüft.

    Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hatte im Februar sein weltweites Sparprogramm veröffentlicht und erklärt, bis zum Geschäftsjahr 2014/2015 eine halbe Milliarde Euro einsparen zu wollen. Grund sind vor allem Fehlinvestitionen in Süd- und Nordamerika, die zu einem Schuldenstand von 5,8 Milliarden Euro geführt hatten. 3000 Menschen waren am 26. Februar für den Bestand des Werks auf die Straße gegangen - hier ein Eindruck der Demo.

    Zum Streichprogramm gehört auch die Aufgabe des Neuwieder Feinblechwerks. Die IG Metall befürchtet, dass ein solcher Schritt auch massive Auswirkungen aus das Rasselstein-Werk auf der anderen Rheinseite in Andernacht haben könnte. (mp)

    3000 Rasselsteiner protestieren gegen Schließungspläne
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