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    Kreis AhrweilerKripo Mayen identifiziert Wasserleiche

    Nach dreieinhalb Monaten intensiver Ermittlungen hat die Kripo Mayen die Identität des Toten aus dem Rhein geklärt: Bei dem Mann mit dem auffälligen Tattoo, der am frühen Morgen des 8. Juli aus dem Rhein bei Remagen gezogen worden war, handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus Norddeutschland.

    26 Jahre alt war der Tote aus dem Rhein bei Remagen, wie die Polizei jetzt mitteilte.
    26 Jahre alt war der Tote aus dem Rhein bei Remagen, wie die Polizei jetzt mitteilte.
    Foto: Polizei

    Kreis Ahrweiler - Nach dreieinhalb Monaten intensiver Ermittlungen hat die Kripo Mayen die Identität des Toten aus dem Rhein geklärt: Bei dem Mann mit dem auffälligen Tattoo, der am frühen Morgen des 8. Juli aus dem Rhein bei Remagen gezogen worden war, handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus Norddeutschland.

    Der ledige Fotograf hatte sich zuvor auf Wanderschaft durch Deutschland begeben. Zu seinen engsten Vertrauten hatte der Mann, während er auf Wanderschaft war, kaum Kontakt, wie die Kripo mitteilte; die Familie wähnte ihn allerdings irgendwo im Land und meldete ihn daher auch nie als vermisst.

    Erst als seine Schwester das Tattoo ihres damals schon längst toten Bruders samt Polizeiaufruf zufällig Anfang Oktober im Internet entdeckte, merkten sie und ihre Familie, dass da etwas nicht stimmen konnte. Die Schwester rief bei der Kriminalpolizei in Mayen an. Das Tattoo wurde daraufhin abgeglichen, eine Narbe, der Zahnstatus und "da wussten wir: Das muss der Tote aus dem Rhein bei Remagen sein", sagt Polizeihauptkommissar Paul Kreutz. Ein DNA-Abgleich brachte dann die endgültige Gewissheit.

    Eine Obduktion des Toten in der Bonner Rechtsmedizin hatte schon früh jegliche Fremdeinwirkung beim Tod des 26-Jährigen mit dem auffälligen Tattoo ausgeschlossen. Er war samt Wanderhose und Rucksack aus dem Rhein bei Remagen gezogen worden. Die Kripo ging schon damals davon aus, dass der Mann mindestens seit Ende Juni vermisst werden müsste. Weniger nachvollziehbar war für die Beamten, dass den Mann niemand als vermisst meldete. Auch die Veröffentlichung des Tattoos im Internet hatte zunächst keine sachdienlichen Hinweise eingebracht. Auf einen Artikel in unserer Zeitung am 18. August hatte sich zwar eine Familie aus Baden-Württemberg gemeldet, die ihren Sohn vermisste. Allerdings war der DNA-Abgleich negativ ausgefallen.

    Letztlich war es die Veröffentlichung des Tattoos samt Polizeiaufruf im Tätowiermagazin, auf die die Schwester des Toten aufmerksam wurde, als sie zufällig im Internet surfte.

     Von unserem Redakteur Jan Lindner

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