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  • Kopie von Entwürfe für Loreley-Plateau: Ausstellung in der SGD Nord

    Koblenz/Loreley. Wie der Mythos Loreley wieder erlebbar gemacht und das Plateau oberhalb des spektakulären Ausblicks vom Felsen touristisch aufgepeppt werden kann, darüber haben sich Landschaftsplaner bei einem Ideenwettbewerb Gedanken gemacht.

    Das Modell zeigt den Siegerentwurf einer Erfurter Planergemeinschaft: Dieser sieht vor, einen Weg vom Parkplatz beim Besucherzentrum bis zum Felsen zum Teil auch durch den Fels hindurchzuführen. Für Besucher soll so ein Spannungsbogen bis zum Blick ins Rheintal aufgebaut werden.  Foto: dpa
    Das Modell zeigt den Siegerentwurf einer Erfurter Planergemeinschaft: Dieser sieht vor, einen Weg vom Parkplatz beim Besucherzentrum bis zum Felsen zum Teil auch durch den Fels hindurchzuführen. Für Besucher soll so ein Spannungsbogen bis zum Blick ins Rheintal aufgebaut werden.
    Foto: dpa

    Die Ergebnisse der vier Sieger werden jetzt in den Räumen der SGD Nord in Koblenz gezeigt. Von der Neugestaltung des Loreley-Plateaus als Sinnbild der Rheinromantik erhofft sich der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal eine Initialzündung für die ganze Region. Bei der Ausstellungseröffnung mit fast 200 Gästen hat die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen die Auszeichnungen des mit insgesamt 90 000 Euro dotierten Preises an die Sieger überreicht.

    Welche der vier Projektideen umgesetzt wird, will die Lenkungsgruppe unter Federführung von SGD-Vizepräsidentin Begoña Hermann in den kommenden Wochen entscheiden. Eine Gemeinsamkeit haben aber alle Entwürfe: Das Gebäude an der Felsspitze soll weg. Der Siegerentwurf einer Erfurter Planergemeinschaft sieht beispielsweise vor, einen Weg vom Parkplatz zum Felsen zum Teil auch durch den Fels hindurchzuführen. Für Besucher würde so ein Spannungsbogen bis zum grandiosen Blick ins Rheintal aufgebaut.

    Den geplanten Hotelbau des Investors Nidag haben die Planer in einen Weinberg integriert. Für Begoña Hermann und den Bürgermeister der auftraggebenden Verbandsgemeinde Loreley, Werner Groß, ist klar, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst beginnt. Unabhängig davon, für welches Modell sich die Lenkungsgruppe entscheidet, wird im öffentlichen Bereich mit Kosten von knapp 7 Millionen Euro gerechnet. Die Verantwortlichen hoffen auf einen Zuschuss aus dem Förderprogramm des Bundesbauministeriums für Welterbestätten von bis zu 90 Prozent noch in diesem Jahr.

    Doch zunächst geht nun die Ausstellung auf Reisen, um Werbung für das Projekt am Mittelrhein zu machen: Auf Koblenz folgen Stationen in Bornich (Loreley), Mainz und Berlin.

    aj

    Die Ausstellung ist bis 6. Februar bei der SGD Nord, Stresemannstraße 3-5, in Koblenz zu sehen. Geöffnet ist sie montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags nur bis 15 Uhr. Eintritt frei.

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