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    MainzKein einziger Mainzer huldigt Christian Wulff

    Der Bundespräsident zeigt sich nicht alle Tage in Mainz. Am Mittwoch war es so weit: Christian Wulff stellte sich sozusagen offiziell in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt vor. Die Mainzer Bürger hat das nicht vor die Tür gelockt.

    Bundespräsident Christian Wulff wird vor dem Landtag von Ministerpräsident Kurt Beck (rechts), Doris  Ahnen (Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur),  Innenminister Karl Peter Bruch und Landtagspräsident Joachim Mertes begrüßt
    Bundespräsident Christian Wulff wird vor dem Landtag von Ministerpräsident Kurt Beck (rechts), Doris Ahnen (Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur), Innenminister Karl Peter Bruch und Landtagspräsident Joachim Mertes begrüßt
    Foto: Julia Rau

    Mainz - Hoher Besuch in Mainz: Bundespräsident Christian Wulff war zum Antrittsbesuch in der Domstadt.

    Auf dem Programm stand unter anderem ein Gespräch mit dem Ministerrat um Regierungschef Kurt Beck (SPD) und Vertretern des Landtags. Den Mainzern zeigte sich Wulff, der zur Einweihung der neuen Synagoge schon mal in Mainz war, nur kurz. Wobei: welchen Mainzern eigentlich? Privatleute waren zum protokollarischen Ereignis nicht erschienen. Der eigens eingerichtete Besucherkorridor wurde lediglich von Journalisten bevölkert.

    Dabei hatte sich der Bundespräsident im Vorfeld so freundlich über Rheinland-Pfalz geäußert: "Ich bin mir sicher, dass ich vom heutigen Tag in Ihrem Land nur gute Eindrücke mitnehmen werde“, hatte er am Morgen beim Empfang in der Staatskanzlei gesagt und das "bürgerschaftliche  Engagement" in dem "sympathischen Land" hervorgehoben.

    Wulff reiste im Anschluss weiter nach Worms, dann nach Speyer. In Worms steht der jüdische Friedhof auf dem Porgramm, in Speyer der Kaiserdom. Wie bereits angekündigt, geht es bei seinem Antrittsbesuch speziell um das Thema Integration.

    In Mainz sprach er auch über den Anschlag auf die Synagoge, den er verurteilte. "Ich hoffe hier auf ein großes Signal der Zivilcourage der Bürgerinnen und Bürger gegen Anschläge dieser Art", sagte Wulff. "Wir haben schließlich Religionsfreiheit und freuen uns über Christen, Juden oder Muslime, die miteinander leben.“

    Über den Flughafen Erbenheim geht es am Abend zurück nach Berlin.

    (ren/ax)

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