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  • Interview mit Organisator Guido Ciburski: Dahinter steckt die NSA

    Koblenz. Da berichten wir ausführlich über das Phänomen "Montagsdemos", die seit einigen Wochen durch größere Städte in der Republik wabern - und zack! bekommen wir plötzlich selbst eine vor die Tür gesetzt. Organisator Guido Ciburski im Interview.

    Foto: Sarah Kern

    Herr Ciburski, duzen Sie eigentlich Lars Mährholz?

    Nein, ich kenne ihn gar nicht. Das war ja ganz anders. Es gibt im Netz eine Seite Mahnwache.de, oder so ähnlich, der genaue Name fällt mir gerade nicht ein, aber die Facebookseite heißt "montagsmahnwache". Und da gibt es jede Menge Infomaterial, Flyer und so weiter. Und auch ein Link zum Forum, da kann man sich mit anderen Organisatoren der Montagsmahnwachen austauschen, wie sie die Veranstaltungen geplant haben.

    Und da haben Sie sich informiert und dann losgelegt mit der Planung?

    Genau! Aber wir, das bin ich und meine 12-köpfiges Team hier in Koblenz, wollten natürlich nicht dieselben Fehler machen wie Lars Mährholz auf den Demos in Berlin. Der hat ja vor allem am Anfang große Fehler gemacht, als er den Ken Jebsen hat auftreten lassen. Und Montagsdemo ist ja auch kein geschützter Begriff. Deshalb haben wir uns bewusst für "Friedens-Party" entschieden.

    Gegen was soll denn in Koblenz demonstriert werden?

    Für den Weltfrieden allgemein natürlich! Aber dann dreht sich auch alles um den Ukraine-Konflikt, um die einseitige und unvollständige Berichterstattung der Medien. Da möchten wir gerne aufklären. Deshalb ist es gut, dass es nun auch eine Demo in Koblenz gibt.

    Warum machen Sie so was, wie sind Sie auf die Idee gekommen?

    Ich bin politisch engagiert, wähle mittlerweile die AfD, früher habe ich mal grün gewählt, aber bei der AfD fühle ich mich besser aufgehoben, und organisiere seit Jahren Technopartys. Wir haben einen Party-Bus, der steht bei der Demo auch am deutschen Eck. Der ist super, wir können da Musik machen, das macht Laune!

    Was machen Sie eigentlich beruflich?

    Vor zehn Jahren habe ich einen Werbe-Blocker erfunden, der Fernsehwerbung ausblendet. Damit bin ich gegen RTL bis vor den Bundesgerichtshof gezogen, die wollten den verhindern. Aber ich habe Recht bekommen. Mittlerweile gibt es die Firma als AG, die einzige AG in Koblenz übrigens und wir produzieren diesen Blocker. Durch RTL habe ich erlebt, wie die Medien alle zusammenhängen. Wir haben hier in Deutschland überhaupt keine wirkliche Meinungsfreiheit. Das Fernsehen hat die größte Marktmacht. Erinnern Sie sich, wie Kohl den Medienmogul Leo Kirch damals benutzt hat? Eine Million hat der ehemalige Bundeskanzler Kohl dem Kirch zugesteckt, damit der positiv berichtet. So ist der Kohl wieder gewählt worden. So vermengt sind Politik und Medien.

    Ist das so?

    Diese Dinge können Sie alle im Netz nachlesen. Und noch viel mehr. Wir Bürger werden für dumm verkauft. Medien schaffen es ja sogar am Ende, den Bundespräsidenten abzuschießen. Die Macht der Medien ist unendlich und ... gekauft! Und die kommt ja nicht von ungefähr, dahinter steckt die CIA, die NSA, Think Tanks...

    Wen wollen Sie nun mit den Montagsdemonstrationen in Koblenz erreichen? 

    Am liebsten wäre es uns, wenn Menschen kämen, die sich bisher noch gar nicht mit der Sache auseinandergesetzt haben. Aber es werden wohl die kommen, die schon gut informiert sind. 

    Die Fragen stellte Sarah Kern.

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