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    KoblenzEnde einer Ära in Koblenz: Schu-Wi sagt Tschüss

    Die Buga hätte er gerne noch eröffnet. Und auch die eine oder andere Baustelle in seiner Amtszeit abgeschlossen. Doch auch so fällt das Fazit von Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann positiv aus - nach fast 16 Jahren im Koblenzer Rathaus.

    Anpacken, dabei ruhig mal die Hände schmutzig machen: Das war immer die  Devise des scheidenden Koblenzer Oberbürgermeisters, Dr. Eberhard  Schulte-Wissermann.
    Anpacken, dabei ruhig mal die Hände schmutzig machen: Das war immer die Devise des scheidenden Koblenzer Oberbürgermeisters, Dr. Eberhard Schulte-Wissermann.

    Koblenz - Die Buga hätte er gerne noch eröffnet. Und auch die eine oder andere Baustelle in seiner Amtszeit abgeschlossen. Doch auch so fällt das Fazit von Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann positiv aus - nach fast 16 Jahren im Koblenzer Rathaus.

     

    In gut zwei Wochen endet in Koblenz die Ära "Schu-Wi": Dann übergibt Dr. Eberhard Schulte-Wissermann nach knapp 16 Jahren das Amt des Oberbürgermeisters an seinen Nachfolger, Noch-Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. "Es ist noch eine Menge abzuarbeiten", kündigt er im Abschiedsinterview mit der RZ für seine letzten 17 Tage als OB an. Dennoch ist er überzeugt, dass er gemeinsam mit dem Rat und der Verwaltung in seiner Amtszeit einiges für Koblenz bewegen konnte.

     

    Die eine oder andere Baustelle bleibt aber schon am Ende, die der 67-Jährige selbst noch hätte abschließen wollen. "Ich hätte gerne noch über das neue Schwimmbad für Koblenz in einem Grundsatzbeschluss entschieden", bedauert er. Aus seiner Sicht sei der Weg für einen Bau in Eigenregie gut vorbereitet gewesen, dann aber habe man im Rat noch Beratungsbedarf gesehen.

     

    Bei anderen Projekten war bereits länger klar, dass Schulte-Wissermann sie nicht mehr als OB erleben wird - etwa den Bau des Forums Mittelrhein oder die Eröffnung des Großereignisses für Koblenz im Jahr 2011: "Ich hätte schon gerne die Buga eröffnet", räumt er ein. Doch das wäre auch dann nicht gegangen, wenn er nicht entschieden hätte, früher auszuscheiden. Dann wäre im Oktober Schluss gewesen.

     

    Und die Entscheidung, früher den Sessel zu räumen, war aus seiner Sicht völlig richtig. Ihm sei es darum gegangen, die OB-Wahl mit einer anderen Wahl zu verknüpfen - was bei einem Amtsende im Herbst nicht funktioniert hätte. Er wählte Ende April für seinen Abschied. Damit konnten zwei Urnengänge verbunden werden. Schulte-Wissermann: "Ich dachte, die Bundestagswahl wäre ein guter Zeitpunkt - da gehen viele wählen." Wichtig für die Legitimation des neuen Stadtchefs. Und eine vertretbare Verkürzung der Amtszeit des "alten": "Das sind nicht einmal drei Prozent Skonto, die ich mir genommen habe."

     

    In einer Sondersitzung des Stadtrats im Stadttheater wird Schu-Wi am 30. April verabschiedet. Dann warten seine Familie, das Wohnmobil - und der Gerichtssaal. Denn: Der OB will in den Anwaltsberuf zurückkehren. "Nicht um zu malochen, sondern zur Freude."

     

    Ingo Schneider

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    Rheinland-Pfalz
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