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    Die Chronologie des "neuen Nürburgrings"

    Seit vielen Jahren schon sorgt der Ausbau der legendären Rennstrecke Nürburgring in der Eifel für Schlagzeilen - meist für negative. Eine Chronologie.

    Mai 2004: Das Gelände um den defizitären Formel-1-Kurs Nürburgring soll zu einer Erlebnisregion werden - ohne öffentliches Geld. Geplant ist ein in Europa einmaliges Ferien- und Geschäftszentrum. Mit dem Projekt sollen 500 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden plus rund 2500 im Umfeld.

    November 2007: Baubeginn für das Großprojekt unter der SPD-Alleinregierung. Zunächst sind 215 Millionen Euro veranschlagt. Rund 80 Millionen Euro soll ein Großinvestor tragen, der unter anderem ein Hotel baut. Die restlichen 135 Millionen Euro liegen in der Verantwortung der Nürburgring GmbH, die zu 90 Prozent dem Land und zu 10 Prozent dem Kreis Ahrweiler gehört. Ein weiterer Privatinvestor soll gefunden werden.

    Januar 2009: Das Projekt wird teurer als geplant. Die Summe erhöht sich auf gut 250 Millionen Euro.

    Juli 2009: Die Privatfinanzierung des Nürburgrings scheitert spektakulär, ein angeblicher Vermittler spielt dabei eine dubiose Rolle. Finanzminister Deubel tritt zurück, auch Manager Kafitz muss seinen Hut nehmen. Kurz darauf wird der Freizeitpark eingeweiht.

    Mai 2010: Die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) wird neuer Privatbetreiber des Freizeitparks. Es gibt weiter Probleme mit dem Freizeitpark, die Achterbahn ist bis heute nicht in Betrieb.

    Herbst 2011: Ein monatelanger Streit zwischen der NAG und dem Land beginnt. Die Betreiber wollen die Verträge ändern, weil der Freizeitpark an Besuchermangel leidet. Später sind auch Entlassungen und die dauerhafte Schließung von Teilen des Parks geplant.

    Februar 2012: Die Landesregierung kündigt den Privatbetreibern wegen ausstehender Pachtzahlungen, später setzt sie eine Räumungsklage in Gang, die aber wieder auf Eis gelegt wird.

    März 2012: Die EU-Kommission leitet Prüfungen ein, ob bisherige staatliche Finanzspritzen über 524 Millionen Euro für den Nürburgring zulässig sind.

    Mai 2012: Die Landesregierung will der Besitzgesellschaft Nürburgring GmbH mit etwa 13 Millionen Euro unter die Arme greifen und meldet dies in Brüssel an.

    Juli 2012: Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) kündigt an, dass die Nürburgring GmbH vor der Insolvenz steht, weil die EU-Kommission die Rettungsbeihilfe nicht genehmigt.

    Ring: Heinemanns Anteil ist geschrumpft Beschwerde bei EU-Kommission: Verein fordert Widerruf des Ring-Verkaufs Verkauf des Nürburgrings: Auch Nexovation protestiert weiter Formel-1-Kalender: Am 19. Juli ist das Rennen am NürburgringBehnke im Interview: Es ist nicht unsere Aufgabe zu gefallen weitere Links
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