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    MittelrheinBuga 2031 am Mittelrhein: Vorstudie startet jetzt

    Die Idee von einer Bundesgartenschau 2031 am Mittelrhein nimmt weiter Gestalt an - und das im wörtlichen Sinne: Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD), der als Ideengeber gilt, hat jetzt das Bonner Landschaftsarchitektenbüro RMP Stephan Lenzen mit der Vorstudie beauftragt.

    Mehr als nur ein Fernziel: Innenminister Roger Lewentz hat mit seiner Idee, die Bundesgartenschau 2031 in das Welterbegebiet rund um das Tal der Loreley zu holen, eine Vision für die gesamte Region begründet.
    Mehr als nur ein Fernziel: Innenminister Roger Lewentz hat mit seiner Idee, die Bundesgartenschau 2031 in das Welterbegebiet rund um das Tal der Loreley zu holen, eine Vision für die gesamte Region begründet.
    Foto: Werner Dupius

    Die soll bis Ende April bereits eine erste räumliche Abgrenzung, mögliche Schwerpunkte, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen sowie erste konkrete Handlungsfelder identifizieren, aus denen dann die Leitidee einer Bundesgartenschau am Mittelrhein generiert werden könnte. Vorausgegangen war eine entsprechende Ausschreibung, in die auch die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz sowie der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal eingebunden waren.

    Echte Mammutaufgabe

    Eine Mammutaufgabe binnen kürzester Zeit, vor der Stephan Lenzen und sein Team den nötigen Respekt haben. Doch der Vizepräsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten gilt als anerkannter Fachmann. Sein Büro verfügt über langjährige Erfahrungen in Machbarkeitsstudien und Realisierung von Gartenschauen, wie die Internationale Gartenschau 2013 in Hamburg - und vor allem die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz. Die Schau am Deutschen Eck wirke noch immer gewaltig nach, so Lenzen. Viele Menschen am Mittelrhein seien auch deshalb "elektrisiert". Jetzt gelte es aber, nicht "blind vor Euphorie" zu werden. "Wir wollen in dieser Vorstudie klären, in welchem Format überhaupt eine Bundesgartenschau am Mittelrhein umgesetzt werden kann. Denn ein herkömmliches Buga-Konzept wird es hier nicht geben können."

    Mobilität wird große Rolle spielen

    Eine große Rolle werde die Mobilität spielen, allein aufgrund des großen Veranstaltungsraumes. Eine erste Wertung, ob eine Ausweitung von Koblenz rheinabwärts sinnvoll ist, ließ sich Lenzen nicht entlocken. "Die Frage wird jetzt sein, ob es räumlich einen Hauptschwerpunkt geben wird, mehrere Nebenschwerpunkte oder ein geschlossenes System." bur

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