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  • Westerwald Bank: Der heimischen Wirtschaft geht es gut

    Ransbach-Baumbach. Die Westerwald Bank erwartet auch für dieses Jahr eine weiterhin positive Wirtschaftsentwicklung des Westerwaldkreises. Dies wurde beim traditionellen Neujahrsempfang in Ransbach-Baumbach deutlich.

    Beim traditionellen Neujahrsempfang der Westerwald Bank in Ransbach-Baumbach kündigte Vorstandssprecher Wilhelm Höser vor rund 600 Gästen an, dass das Kreditinstitut mit der Stiftung Fly & Help eine Schule in Äthiopien baut, um in Krisenländern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Foto: Stephanie Kühr
    Beim traditionellen Neujahrsempfang der Westerwald Bank in Ransbach-Baumbach kündigte Vorstandssprecher Wilhelm Höser vor rund 600 Gästen an, dass das Kreditinstitut mit der Stiftung Fly & Help eine Schule in Äthiopien baut, um in Krisenländern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
    Foto: Stephanie Kühr

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

    „Wir sollten 2016 an die guten Ergebnisse von 2015 in Deutschland anschließen können und ein Wachstum von 1,6 bis 1,8 Prozent des Bruttoinlandproduktes erreichen“, zeigte sich Vorstandssprecher Wilhelm Höser beim  Neujahrsempfang der Westerwald Bank in Ransbach-Baumbach vor rund 600 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft optimistisch.

    Die Wirtschaft verzeichne die höchste Beschäftigungsrate seit Jahren. In Deutschland gebe es 650000 freie Stellen. Zwar leiden die Unternehmen unter einem Fachkräfte- und Talentmangel. „Doch die Wirtschaftsdaten sind gut. Es gibt keinen Grund für Pessimismus“, betonte Höser. Entsprechend gut seien die Bilanzzahlen der Westerwald Bank für das Geschäftsjahr 2015, sagte der Bankchef. Trotz erheblicher Belastungen aus der Niedrigzinsphase hat sich die Bilanzsumme 2015 um 5,9 Prozent auf 2,29 Milliarden Euro erhöht; die Kundeneinlagen stiegen um 3,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

    Der aktuelle Geschäftsbericht des Kreditinstitutes, der am 26. Februar offiziell vorgelegt wird, war indes nicht wie in den Vorjahren Hauptthema des Neujahrsempfangs. Angesichts der Weltkrisen und der Flüchtlingsströme habe er ganz bewusst einen anderen Schwerpunkt gewählt, machte Höser deutlich. Seit den Attentaten in Paris und zuletzt in Istanbul sei deutlich geworden, dass der Terror längst in Deutschland angekommen sei. „Plötzlich ist alles ganz nah bei uns“, sagte der Vorstandschef. Eine ähnliche Entwicklung sieht Höser in der Flüchtlingsfrage: Waren zunächst Italien und Griechenland betroffen, so stehen die Flüchtlinge plötzlich bei uns vor der Tür, sind nicht mehr anonym. „Jeden Tag kommen 4000 bis 7000 Flüchtlinge nach Deutschland“, unterstrich Höser. „Um uns herum entwickeln sich die Dinge dramatisch“, sagte er.

    „Das Thema Flüchtlinge wird uns auch 2016 beschäftigen“, zeigte sich der Bankvorstand überzeugt. Grund für die Flucht vieler Tausender aus ihrer Heimat seien Kriege und Bürgerkriege. Umso wichtiger sei es, für Frieden und Stabilität in diesen Ländern zu sorgen. Ein wichtiger Ansatz hierfür sei die Bildung als Hilfe zur Selbsthilfe. Höser kündigte an, dass die Westerwald Bank die Stiftung Fly & Help in diesem Jahr mit 34 000 Euro für den Bau einer Schule für 100 Kinder in einer der ärmsten Regionen Äthiopiens an der Grenze zu Eritrea unterstützen wird. Damit hat die Bank ganz bewusst eines der Flüchtlingsschwerpunktländer des vergangenen Jahres ausgewählt.

    Landrat Achim Schwickert forderte mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik, dass die Gesellschaft klar definieren müsse, welche Art der Integration von den Asylbewerbern erwartet werde. Letztlich helfe es nicht zu jammern. „Wir müssen gemeinsam in eine Richtung schauen“, mahnte er. Auch Ransbach-Baumbachs Bürgermeister Michael Merz forderte mehr Optimismus. Während seiner fast 30-jährigen Tätigkeit im Rathaus habe er viele erfolgreiche Flüchtlingsbiografien miterlebt. Merz dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich „vorbildlich für die Integration der Flüchtlinge einsetzen und ihnen Normen, Werte und Gesetze näherbringen“.

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