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  • Wahlkreis 5: Sanders möchte die Polizei besser ausstatten

    Westerwaldkreis. Für die FDP kandidiert Claudia Sanders für den Landtag. Über ihre Motivation sagt sie: "Je mehr ich mich umschaue, desto mehr habe ich das Gefühl, dass viele Menschen meinen, die Politik würde sie nicht mehr richtig vertreten. Ab und zu ging es mir auch so. Doch Frust ist keine Lösung! Gestalten, machen statt meckern ist meine Devise."

    Claudia Sanders (FDP)
    Claudia Sanders (FDP)
    Foto: i

    Natürlich gebe es viele Probleme, die benannt und angegangen werden müssen. "Andererseits leben wir in Wohlstand und Frieden und in einer Demokratie, um die uns weltweit Millionen Menschen beneiden. Das sollten wir nicht einfach so gering schätzen, sondern dafür sorgen, dass es so bleibt - und noch besser wird." Als Journalistin könne sie gut zuhören, und mache das auch gerne. "Ideen aufgreifen und verwirklichen. Andere Standpunkte sehen, zielstrebig Lösungen entwickeln und umsetzen: Diese Fähigkeiten unterstützen hoffentlich meine Arbeit."

    Gefragt nach den Maßnahmen, mit denen das Land den Wahlkreis fördern sollte, antwortet sie: "1. Das Land sollte sich dringend stärker an den Kosten zur Versorgung und Integration der Flüchtlinge beteiligen. 2. Die Polizeiinspektionen Hachenburg und Westerburg müssen personell besser ausgestattet werden. 3. Endlich schnelles Internet überall im Wahlkreis. Und das mit modernem Glasfaserkabel. Nur Regionen, die die Digitalisierung konsequent vorantreiben, haben eine Chance das Morgen zu gestalten."

    Als Abgeordnete möchte sie sich für folgende Schwerpunkte einsetzen:

    1. Sicherheit: eine verbesserte materielle und personelle Ausstattung der Polizei.
    2. Soziales: ein - möglichst parteiübergreifendes - Konzept zur Integration der Flüchtlinge im Land.
    3. Infrastruktur: einen konsequenten Ausbau des Internets durch Glasfaserkabel.

    Auf die Frage, ob es Entscheidungen des Landes gab, die sich negativ auf ihren Wahlkreis ausgewirkt haben, antwortet Sanders: "Jetzt auf andere mit dem Finger zu zeigen, finde ich müßig, denn es bringt uns keinen Schritt weiter. Ehrlicherweise macht jede Regierung irgendwann Fehler, das ist menschlich und geht wohl auch jedem von uns in seinem Beruf so. Wichtiger ist: Nach vorn schauen. Gemeinsam anpacken, nicht nur hadern. Ich finde, dass wir in einer Zeit leben, wo sich kleinliches Parteiengezänk von selbst verbieten sollte: Denn einen Teil der Herausforderungen - wie die Integration der Flüchtlinge - werden wir nur parteiübergreifend lösen können."

    Am besten geeignet hält sie dafür eine Regierungskoalition, die Lösungen anbietet und umsetzt ohne ideologisches Geschwurbel. "Wir Freien Demokraten können hierzu den nötigen Verstand, die Vernunft und das Herz beisteuern." An Malu Dreyer schätzt Sanders, dass diese in einer schwierigen Lage das Amt übernommen und für die Sozialdemokraten das Bestmögliche erreicht habe. An Julia Klöckner schätzt sie deren "Disziplin und Zielstrebigkeit". nh

    Steckbrief

    • Name: Claudia Sanders
    • Alter: 49
    • Familienstand: verheiratet, ein Kind
    • Beruf: Journalistin und Verlegerin
    • In meiner Partei: 1990 bis 2000 und wieder seit Jahresbeginn 2015
    • Meine Stärke: Begeisterungsfähigkeit und Hartnäckigkeit
    • Meine Schwäche: Ungeduld
    Wahlkreis 10: Renner will Bildungsinstitutionen und Infrastruktur verbessern Wahlkreis 5: Klein will die Linken in Mainz vertreten Wahlkreis 5: Hering will Straßen und schnelles Internet ausbauen Wahlkreis 10: Damson will direkte Demokratie und flächendeckende Hausarztversorgung Wahlkreis 1: Weeser fordert pragmatische Lösungenin der Landespolitik weitere Links
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